von
Barbara

Guten Abend,

ich möchte/soll eine Reha wegen Adipositas beantragen und habe dazu einige Fragen.

Wie lange dauert die Beantragung bis zur Bewilligung ungefähr?

Ich möchte die Reha gerne etwas weiter von zu Hause weg machen, kann ich das angeben? Wird das auch berücksichtigt?

Wenn die Reha genehmigt ist und der Rehabeginn feststeht, kann ich diesen Beginn aus privaten (gebuchter Urlaub, oder runde Geburtstagsfeier des Partners) oder beruflichen Gründen verschieben?

Vielen Dank für Ihre Antworten.

von
Schorsch

Einige Wochen dauert es im Regelfall immer, bis über einen Reha-Antrag entschieden wird.

Ihre Wünsche können Sie im Antragsvordruck angeben.
Ob sie jedoch berücksichtigt werden können, hängt u.a. davon ab, welche Klinik für Sie aus medizinischer Sicht am geeignetsten ist und wo gerade Unterbringungskapazitäten frei sind.

Ein Bewilligungsbescheid ist gewöhnlich 6 Monate lang gültig.
Innerhalb dieses Zeitraums sind auch Terminänderungen möglich.

Sollten Sie jedoch Krankengeld beziehen, darf Ihre Krankenkasse verlangen, dass Sie den nächstmöglichen Antrittstermin wahrnehmen.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Barbara,

"Schorsch" hat Ihre Fragen zutreffend beantwortet.

von
arni

hallöchen,

also adipositas ist echt ernsthafte erkrankung, da kann ich nicht verstehen dass sie diese für sie doch sehr wichtige reha wegen urlaub, runder geburtstag oder beruflichen gründen verschieben wollen.

ich denke dass aus beruflicher sicht es doch gerade wichtig ist dass sie ihre krankheit in den griff bekommen, geburtstag und urlaub können sie doch jedes jahr feiern und geniessen.

ich verstehe solche gedanken nicht denn adipositas ist auf dauer lebensbedrohlich und man sollte nichtigkeiten wie urlaub oder geburtagsfeiern doch besser hinten anstellen.

von
hinten wie von vorne

Die angegebenen privaten Angelegenheiten wie eine bereits gebuchte Urlaubsreise oder eine runde Geburtstagsfeier stehen sicher terminlich jetzt schon konkret fest, wenn Sie es schon so thematisieren. Daher wäre es fair und richtig, auf diese so früh wie möglich konkret schriftlich hinzuweisen - also jetzt schon, bei der Antragstellung, damit dies der Klinik bei einer Bewilligung auch schon so früh wie möglich bekannt ist und dort in die Planung einbezogen werden kann.

Auf das Verfahren nimmt das keinen Einfluss, es vereinfacht das spätere Procedere jedoch erheblich. Oder besser: es zu verschweigen und erst kurz von knapp die Katze aus dem Sack zu lassen, macht alles unnötig kompliziert und ist für alle weiteren Beteiligten sehr "ärgerlich", freundlich ausgedrückt. Die Unterbrechung der Maßnahme könnte dann u. U. schlimmstenfalls verweigert werden.