von
triton

Hallo, ich beziehe seid 1992 eine Rente wg. Erwerbsunfähigkeit auf unbestimmte Zeit wg. einer HIV-Infektion.Habe jetzt Bescheid erhalten, das der Träger die Voraussetzungen zum Rentenbezug überprüfen will. Eine HIV-Infektion verschwindet ja nun, trotz neuer Medikamente nicht, bin auch von der Kasse als chronisch Krank eingestuft und leide vor allem unter den Nebenwirkungen der Medikamente gegen die Infektion, nur die Laborwerte sind okay, im Rahmen dessen, was man erwarten kann nach so langer Zeit, außerdem immer noch Depression ect. wg. der Geschichte. Was passiert jetzt, werden alleine die reinen Laborwerte berücksichtigt oder wie wird das entschieden?
Habe mit Gutachtern schlechte Erfahrungen gemacht "Sie sehen doch noch ganz gut aus, das wird schon gehen". Der sieht mich ja nur 5 Minuten und nicht die Tage, die ich im Bett verbringen muß, weil nichts geht. Muß ich an einem Tag dahin, an dem es mir gut geht, habe ich dann schlechte Karten?
Bin für jede Antwort dankbar, da mich allein die Nachricht schon wieder völlig fertig gemacht hat.
Danke, Gruß Heinz

von
E:

Der RV-Träger hat das Recht, jederzeit den Gesundheitszustand zu überprüfen.Da es sich bei Ihrer Erkrankung um ein chronisches Leiden handelt, brauchen Sie keine Befürchtungen haben, man würde Ihnen die Rente entziehen.
Der RV_Träger nimmt nur sein Recht wahr, diese Überprüfung von Zeit zu Zeit vorzunehmen. Sie brauchen keine Angst haben, dass man Ihnen die Rente entzieht.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Heinz,
eine Überprüfung kann der Rentenversicherungsträger fast jederzeit durchführen. Weshalb dies erst nach so vielen Jahren geschieht, kann ich jedoch nicht sagen. Seien Sie deshalb aber unbesorgt.