von
Karl M.

Sollte man nicht immer versuchen ohne Abschlag in Rente zu gehen. Ich könnte schon mit Abschlag in Rente. Aber ist es nicht so, jede Rentenerh. wird immer weniger werden, oder auch die Witwenrente. Ich hätte im Monat ca. 40 Euro Abschlag, mir ist das schon zu viel wenn man 48 J. arbeitet. Oder sehen andere das anders, ich verzichte bei Rente ohne Abschlag auf ca. 4000 Euro.

von
Fritz

Warum verzichten Sie bei Rente ohne Abschlag auf ca. 4000 EURO? Was ist das für eine Rechnung? Oder haben wir nach der neuen Rechtschreibreform jetzt auch eine neue Rechenreform? Die habe ich dann wohl verpasst -:)

von Experte/in Experten-Antwort

Jeder Monat des vorgezogenen Rentenbeginns kostet 0,3 Prozent Abschlag.
Pro Jahr des vorzeitigen Rentenbezugs ergibt sich somit eine Minderung Ihrer Rente um 3,6 Prozent. Dieser Abschlag (Minderung) gilt für die gesamte Laufzeit der Rente, also auch über die Regelaltersgrenze hinaus. D.h. auch dieser Abschlag wirkt sich auch auf die gfls. zu zahlende anschließende Hinterbliebenenrente aus.
Die Kürzung (Rentenabschlag) kann jedoch durch eine zusätzliche Zahlung von Beiträgen ganz oder teilweise ausgeglichen werden. Sie sollten sich an den zuständigen Rentenversicherungsträger wenden, wenn Sie wissen möchten, ob sich diese Zahlung für Sie auch interessant ist.

von
Karl M.

Ich hätte es besser erklären sollen. Ich verzichte auf 3 Monate Rente, da ich nach der ATZ kein Arbeitslosengeld bekomme, 2 Monate Sperre. Bekomme dann die neue Rente mit 63 J.

von
Karl M.

Wie hoch ist denn eine zusätzliche Zahlung bei 2% Rentenabschlag ?

von
Schade

Die Ausgangslage ist doch nach Ihrer Beschreibung klar.

Sie verzichten "einmalig" auf 4000 € und haben dafür dann monatlich 40 € mehr Rente auf Lebenszeit.

Laienhaft "rechnet" sich das wenn Sie die Rente 100 Monate (8jahre 4 Monate) beziehen.

Jetzt müssen Sie nur noch wissen wie alt Sie werden........und das beantwortet Ihnen keiner im Forum.