von
Lisa

Kann es ein Vorteil für mich sein 2016 in Rente zu gehen, besser als 2017, betr. Steuern auf die Rente.

von
Schade

2016 wäre der steuerpflichtige Anteil der Rente um 2% niedriger als bei Rentenbeginn 2017.

von
W*lfgnag

Hallo Lisa,

letztendlich 'ne Milchmädchenrechnung.

Wer noch arbeitet, hat volles Gehalt, statt kleinerer Rente, erhöht den Rentenanspruch um weitere versicherungspflichtige Entgelte - und zahlt dann ggf. etwas mehr Steuern ...und 'verbraucht' den so gewonnen Entgelt-/Renten-Vorteil über die Zeit. Nur ein Steuerberater könnte Ihnen das auf den letzten Cent Aufdröseln :-)

Gruß
w.

von
Schießl Konrad abgekürzt Schiko..

Es sei dahingestellt, ob der Ausdruck"Aufdröseln"
für einen Steuerlösung passend ist.
Ohne Nennung von Rentenbeträgen der Betroffenen ist ein Urteil nur für ganz große
"Könner" möglich.
Den Steuerberater möchte ich kennen, der hier
zielfördernd Auskunft gibt.

Nur mal so:
Angenommen, für 2017 gelten 50 EP. zu 29,21 Rentenwert sind dies in 2016 1460,50
Monatsrente und im Jahr 17526 Euro zu 72%
steuerpflichtig.
In 2017 , angenommen 51 EP. zu 29,21 Rentenwert und 17876 Jahresrente mit 74%
steuerpflichtig bei 20% Steuersatz 70 Euro
mehr Steuer,
Immerhin bei 30 weiteren Lebensjahren 2100 Euro mehr.
Besitze nicht die Fähigkeit, den Freizeitwert
als "Nur" Rentner für ein Jahr zu bewerten, gegenüber einem weiteren Jahr beruflicher
Arbeit.

MfG.

von
GroKo

Zitiert von: Schießl Konrad abgekürzt Schiko..

Es sei dahingestellt, ob der Ausdruck"Aufdröseln"
für einen Steuerlösung passend ist.
Ohne Nennung von Rentenbeträgen der Betroffenen ist ein Urteil nur für ganz große
"Könner" möglich.
Den Steuerberater möchte ich kennen, der hier
zielfördernd Auskunft gibt.

Nur mal so:
Angenommen, für 2017 gelten 50 EP. zu 29,21 Rentenwert sind dies in 2016 1460,50
Monatsrente und im Jahr 17526 Euro zu 72%
steuerpflichtig.
In 2017 , angenommen 51 EP. zu 29,21 Rentenwert und 17876 Jahresrente mit 74%
steuerpflichtig bei 20% Steuersatz 70 Euro
mehr Steuer,
Immerhin bei 30 weiteren Lebensjahren 2100 Euro mehr.
Besitze nicht die Fähigkeit, den Freizeitwert
als "Nur" Rentner für ein Jahr zu bewerten, gegenüber einem weiteren Jahr beruflicher
Arbeit.

MfG.


Du bist das Milchmädchen.

von
arni

fakt ist, dass die renten in zukunft auf 42% abgesenkt werden.

als schmankerl werden diese dann auch noch ab 2040 zu 100% steuerpflichtig.

altersarmut lässt grüßen dank unserer sozialen politiker hauptsache diese bekommen nach 4 jahren volles programm:-))

von
SozPol

Fakt ist vor allem, dass Sie ALLES versteuern müssen, auch das Geld, das Sie auf der Strasse finden!
Sonst finden Sie sich ganz schnell im Zuchthaus wieder!

von
Konrad Schießl

Volles Programm für Politiker, dies sollte man an
Hand von Eurobeträgen bitte doch hier
erläutern.

Das gleiche gilt für die auf 42% abgsenkte
gesetzliche Rente.
Diese Absenkung kann man nicht be-
schließen, ist vielmehr ein Selbstläufer im
Verhältnis,nehme mal die Bruttobeträge bei
derzeit geltenden Beträgen für den Eckrentner, der 45 Jahre lang immer Durch-
schnittsverdiener war.
29,21 neuer Rentenwert zum 1.7.2015 er-
gibt in 45 Jahren 13144,50 Rente im Jahr:
derzeit 34.998 Jahres Durchschnittsverdienst
im Verhältnis 37,5579%, meist als Renten-
niveau bezeichnet.

Wäre die Rentenerhöhung 10% ( 28,61+2,86) Euro 31,47 der neue RW.
mal 12 mal 45 Jahre 16.993,80 : 34998
das Verhältnis 48,56 % der Selbstläufer, das
Verhältnis, oder meinetwegen das Brutto-
rentenniveau.

MfG.

von
Heiko N

Schiko ich sehe gerade Sie schieben hier heute Dienst. Meine Frage, in 2016 bekomme ich ca. 1460 Euro Bruttorente, u 400 Euro Brutto-Betriebsrente. Sind davon überhaupt Steuern fällig? Meine Frau arbeitet dann noch Steuerkl.5 kein hohes Einkommen. Wie werden die zu zahlenden Steuern berrechnet? Es gibt doch auch Dinge wo man absetzen kann, damit keine Steuern fällig sind.

von
SozPol

Sie sollen nichts absetzen, sondern Sie sollen Steuern zahlen. Merken Sie sich das!

von
Heiko N

Milliarden für Athen sind im Arsch, ich würde ja bescheuert sein Steuern zu zahlen.

von
Schießl Konrad

Hobby ist für mich kein Dienst.
Die Unterstützung wird meist den Banken in Griechenland gewährt, da sonst die Bankkunden bei Bankpleiten
leer ausgehen würden
Zur Sache:

Keine hohes Einkommen, hier sollte man immer Geldbeträge nennen.,Texte sind nicht steuer-
pflichtig.
In 2016 sollte für die Frau Steuerklas-
se III vergeben werden, der Steuerabzug in Klasse V für die Betriebsrente wird vom Finanzamt er-
stattet, schon deswegen ist eine Steuer
Erklärung notwendig.
Und so könnte es aussehen:

12.614 steuerpflichtig,72% v.17520
06.000 Jahreslohn der Freu(500 mtl.)
00.864 18% mit 65.Jahren steuer-
pflichtig für 4800 Betr.Rente
Ertragsanteil Besteuerung.
----------
19478 zunächst zu verst.Einkommen
01848 Kr.Pfl.Versicherung Rente
00562 dto. für 6000 Lohn Ehefrau
00864 dto. Betriebsrente
00072 Pauschbetrag Sonderausgaben
01000 Pauschbetrag Entfernungspau.
00102 Werbungskosten Rente
--------
15032 zu versteuerndes Einkommen

In 2016 ist das Existenzminimum bis
8652/17304 led.vh. steuerfrei, da haben noch ( 17304-15032) 2272
steuerfreie Einnahmen Platz.

M fG.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Lisa,

bitte lassen Sie sich hierzu von Ihrem Finanzamt bzw. ggf. von einem Steuerberater informieren, welche steuerlichen Vorteile ein früherer Rentenbeginn für Sie hat.

von
Heiko N

Danke Ihnen Schiko, also ist es auch kein Nachteil bei dieser Rente erst ab 1.1.17 in Rente zu gehen.

von
W*lfgang

Zitiert von: Heiko N
also ist es auch kein Nachteil bei dieser Rente erst ab 1.1.17 in Rente zu gehen.
Heiko N,

ich sagt doch 'Milchmädchenrechnung', was den Jahreswechsel/Mehreinkommen/Mehrrente/Mehrsteuerlast betrifft :-)

Und die Wahl der Steuerklasse ist nur eine Momentaufnahme im Monat - nach Jahresablauf _kann_ die böse Überraschung/Nachforderung kommen ..."vertrauen Sie eher Ihrem Finanzamt", die all Ihre/gemeinsamen Einkommensdaten kennt.

Gruß
w.