von
1990Tatjana

Hallo,

ich bin 19 Jahre alt und leide an einer schweren psychischen Persönlichkeitsstörung, wegen der ich leider unfähig bin eine Arbeit anzunehmen.
Ich habe keine Berufsausbildung absolviert oder ähnliches und habe noch nie gearbeitet.

Es ist nicht so, dass ich keine Lust habe Arbeiten zu gehen, im Gegenteil, ursprünglich hatte ich das Ziel das Abitur zu machen und zu studieren, doch leider habe ich es Aufgrund meiner Erkrankung nichteinmal geschafft die Qualifikation für die Oberstufe nachzuholen.

Wie auch immer, hier nun meine Frage:

Ist es möglich, dass ich trotz meines jungen Alters verübergehend für zwei oder drei Jahre oder eben einer vorgeschriebenen gewissen Zeitspanne in "Frührente" oder etwas ähnlichem gehen kann, damit ich mich in dieser Zeit ausschließlich auf eine Therapie konzentrieren kann, sodass es mir vielleicht in ein paar Jahren doch mögich wird, wie jeder andere Mensch auch zu arbeiten?

Falls ja würde ich gerne wissen, wohin ich mich wenden kann oder muss und wie in solchen Fällen vorgegangen wird!
Und ob ich überhaupt Anspruch auf Lebensunterhalt habe oder nicht.

von
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Wenn Sie noch nie einen Beitrag in die gesetzliche RV eingezahlt haben, kommt für Sie auch keine Rente in Frage.

Sie sollten sich mit dem Sozialamt/Grundsicherungsamt in Verbindung setzen. Diese sind in den meisten Städten und Gemeinden zusammengelegt worden.

Das Grundsicherungsamt ist für alle auf Dauer voll erwerbsgeminderten Personen (und Personen älter als 65.Lj) zuständig - das Sozialamt betreut alle übrigen nicht erwerbsfähigen Personen.

von
1990Tatjana

Vielen dank für die Information

Experten-Antwort

Wie von "..." richtig festgestellt setzt eine eventueller Erwerbsminderungsrentenanspruch voraus, dass Beiträge zur Rentenversicherung entrichtet sind. Da dies nicht der Fall ist, sind die Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente nicht erfüllt.