von
Bodo W.

Ich habe im Okt. 2011 einen Rentenantrag wegen Erwerbsminderung gestellt und komme gerade von der sozial-medizinischen Begutachtung in der Rehaklinik Bad Buchau zurück. Dort haben sie teilweise Erwerbsminderung festgestellt, d.h. ich muss künftig 50 % arbeiten gehen.
Nun zur Frage:
Erhöhen die Beiträge zur RV, die ich für meine 50%ige Arbeit ja bezahlen muss, meinen künftigen Altersrentenanspruch? Oder muss ich RV-Beiträge abführen ohne spätere Gegenleistung?

Vielen Dank für die Antwort(en)

Experten-Antwort

Die nach dem Leistungsfall der Erwerbsminderung zurückgelegten Beitragszeiten und auch Anrechnungszeiten werden bei einem weiteren Leistungsfall (z. B. bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung oder der Altersrente) berücksichtigt.

von
Jockel

Das gilt selbstverständlich nur, falls tatsächlich eine Rente gewährt werden wird.
"Nur" weil der Gutachter bescheinigt, dass Sie teilweise erwerbsgemindert sind, muss sich die DRV nicht zwingend danach richten.
Vielleicht wurde auch lediglich festgestellt, dass Sie in Ihrem bisherigen Beruf nur noch zu 50% arbeiten können, in anderen Berufen aber zu 100% ?!

von
Alfons Deppe

Vorsichtig. Was der Gutachter gesagt hat und was letztlich die RV dann entscheided ist zweierlei. Das Fell des Bären bereits zu verteilen bevor er überhaupt erlegt wurde ist selten gut und endet oftmals in einen herben Enttäsuchung ...