von
ohje

X geht nach Ablauf ATZ demnächst vorzeitig mit 60 in Rente, ist seit 4 Jahren schwerbehindert, letzteres (zunächst) befristet bis 2010. Welche Rente sollte er beantragen: wg. Behinderung oder nach ATZ? Was hat weniger Abschläge? Vermutlich wg Behinderung. Was geschieht nach 2010, falls Behinderungsstatus nicht mehr gelten sollte (unwahrscheinlich aber möglich)?

von
Wolfgang Amadeus

Die Altersrente wegen Schwerbehinderung ist die günstigere Altersrente (X braucht dazu jedoch 35 Versicherungsjahre).

Wenn X demnächst in Rente geht und 2010 oder später den Behindertenstatus wieder verliert, interessiert das bei der Rentenversicherung niemand mehr. Der Behindertenstatus wird nur zum Zeitpunkt des Rentenbeginns geprüft.

Also keine Sorge.

Experten-Antwort

Siehe Beitrag von "Wolfgang Amadeus".

von
ohje

Danke! Jetzt wird's hässlich: X hat (auf Druck seines Arbeitgebers und in Unkenntnis dieser Sachlage) bereits gekündigt, um demnächst, nach Ablauf seiner ATZ, vorzeitig in Rente zu gehen ('wegen ATZ'). Dieser Zeitpunkt liegt genau drei Monate VOR Vollendung einer 35-jährigen Arbeitszeit...
Heißt das nun, dass er nicht mit dem geringeren Behinderten-Abschlag rechnen kann, weil die 35 Jahre nicht vollendet sind?

von
Kurt

Im Notfall kann man noch 3 Mindestbeiträge freiwillig einzahlen. Das wären 3*79,60=239,40€