von
Sandra C.

Guten Tag !

Ich habe folgende Frage. Ich stellte einen Antrag auf volle Erwerbsminderungsrente.

Derzeit bin ich noch krankgeschrieben.

Der Rentenversicherungsträger bot mir Leistungen zur Rehabilitation an, welche ich so noch nicht annhemen möchte.
Mein behandelnder Arzt ist vielmehr der Meinung, daß ich voererst für 10 Wochen in eine Tagesklinik gehen soll und danach noch einmal eine Begutachtung stattfinden sollte.

Wie sollte ich mich nun am besten verhalten.

Mit persönlich würde eine Tagesklinik mit Sicherheit mehr gut tun, weil diese ja wie eine Art Arbeitsstelle ist und ich da testen kann, ob ich mit meiner Depression in der Lage bin, wieder regelmäßig einer Arbeitsstelle nachzugehen.

Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

von
Nix

Legen Sie Ihrem RV-Träger das Attest Ihres Hausarztes über eine Verordnung der Tagesklinik und warten Sie ab, ob Ihnen der RV-Träger diese genehmigt. Vielleicht ist aus den ärztl. Unterlagen beim RV-Träger die Schwere Ihrer Erkrankung nicht deutlich ersichtlich. Sollte aber der RV-Träger auf die Durchführung der von ihm vorgeschlagenen med. psychosomatischen Reha beharren, sollten Sie diese im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflichten(§§60 ff SGB I) unbedingt antreten, es sei denn, Ihr Hausarzt schreibt Sie "rehabilitationsunfähig" und attestiert Ihnen damit, dass die med. Reha wenig Erfolgsaussichten hat.

von Experte/in Experten-Antwort

Siehe Beitrag von "Nix".