von
ilios

Hallo,
bin 63 Jahre habe in Deutschland und Griechenland Versicherungszeiten, Wohnsitze in beiden Laendern. Nachdem ich in Deutschland den Rentenantrag mit restlicher Kontenklaerung gestellt habe, bekomme ich Nachricht, dass ich den Antrag in Griechenland stellen muss weil wohl mein Lebensmittelpunkt in GR liegt. Hier sagte man mir, dass ich das selber entscheiden kann. Der Antrag sei erst vom Abgabetag an gueltig sei. Somit wuerde ich einen Monat Rente verlieren. Weiss vielleicht jemand wie das rechtlich aussieht. Es gibt hier leider keine Auskunftsstellen, die mir weiterhelfen koennten. Gibt es eventuell jemanden im Forum, der sich den zwischenstaatlichen Antraegen DE-GR auskennt?
Vielen Dank im Voraus

Experten-Antwort

Es ist richtig, dass der Antrag beim Versicherungsträger des EU-Wohnsitzstaates zu stellen ist. Allerdings löst auch der bei einem unzuständigen Träger gestellte Leistungsantrag das Rentenfeststellungsverfahren in allen Mitgliedstaaten aus. Maßgebendes Antragsdatum ist der Tag der Antragstellung bei dem zuerst angegangenen Träger. Damit kommt es nicht zu einer verspäteten Rentenzahlung.

von
Wolfgang

Hallo ilios,

> bekomme ich Nachricht, dass ich den Antrag in Griechenland stellen muss

Wo kommt diese Nachricht her ?

Es ist 'gewünscht', dass der Antrag am ständigen Aufenthaltsort gestellt wird, aber kein _muss_. Es spricht nichts dagegen, wenn der Antrag in Deutschland gestellt worden ist, er gilt gleichzeitig als Antrag auf griechische Rentenleistungen (umgekehrt wäre es genau so) und ist von der DRV so zu behandeln bzw. an den griechischen Träger zur weiteren Bearbeitung abzugeben. Die Fristen (Antrag in Deutschland) wirken auch für den griechischen Versicherungsträger.

Gruß
w.

von
ilios

Danke, Wofgang, das ging ja schnell,, hast mir sehr geholfen.
Gruss
ilios

von
ilios

Vielen Dank fuer die schnelle Hilfe, hat mir sehr geholfen.