von
birdy

Ist es rentenrechtlich besser, 20 Jh. ,hohe Beiträge zu zahlen, als dieselbe Summe über 40 Jahre eingezahlt zu haben ?
Birdy

von
Schiko.

Das kommt darauf wie die verzinsung in den letzen 40 jahren gewesen wäre.

Eine erwerbsminderungsrente aber erhielten sie bei der geldanlage nicht
von der bank.

Hätten sie aber in den letzen 20 jahren immer beiträge bis zur bemessungsgrenze
bezahlt- ei nschließlich arbeitgeberanteil- errechnen sich 38 entgeltpunkte a/26,13,
somit 993 euro monatliche bruttorente.

MfG.

von Experte/in Experten-Antwort

Sehr geehrter Birdy,

20 Jahre Beitragszahlung wirken sich gegenüber 40 Jahre Beitragszahlung beispielsweise insofern negativ aus, als für verschiedene Altersrenten (Altersrente für langjährig Versicherte, Altersrente für schwerbehinderte Menschen) u. a. die Erfüllung der Wartezeit von 35 Jahren Anspruchsvoraussetzung ist. Sofern lediglich für 20 Jahre Beiträge gezahlt würden und keine weiteren rentenrechtlichen Zeiten zu berücksichtigen wären, wären die Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllt.
Unter Umständen ergäbe sich zudem kein Anspruch auf eine Rente wegen Erwerbsminderung oder auf Leistungen zur Teilhabe.
Damit sowohl nach 20 Jahren Beitragszahlung als auch nach 40 Jahren der gleiche Rentenanspruch erreicht wird, müssten die Beiträge für 20 Jahre doppelt so hoch sein wie für die Zahlung von 40 Jahren (wenn keine weiteren rentenrechtlichen Zeiten vorhanden sind).

Mit freundlichen Grüßen