von
Munabhen

Hallo,

ich bin mitlerweile ziehmlich verzweifelt und weiss nicht mehr weiter!
Vieleicht kann mir ja jemand weiter helfen.

Ich habe nach langem Kämpfen im letzten Jahr die Erwerbsunfähigkeitsrente duchboxen können. Da die Angelegenheit sich seit 12.2002 hinzog, habe ich natürlich eine Nachzahlung bekommen.

Da ich im vorfeld von der Krankenkase und vom Arbeitsamt Geld bekommen habe, hatte nach Abzug immer noch eine große Summe für mich.

Da ich zu 50 % Schwerbehindert bin, habe ich einen Steuervorteil von 600 € im Jahr.

Weiter habe ich im Juni 2004 Geheiratet, mein Mann arbeitet ganz normal, und verdient recht gut.

Ich habe also jetzt mal,in einem Steuerprogamm, die Zahlen durchlaufen lassen und musste mit erschrecken fest stellen, das Wir sehr viel nachzahlen sollen. Obwohl ich So eine kleine Rente bekomme, das sie garnicht Steuerpflichtig ist.

Ich meine vor allem es war ja für die Jahre 2003 in dem ich ja auch nicht Verheiratet war, um das Jahr 2004 in dem ich geheiratet habe und in Beiden Jahren ja noch keine Steuer für die Rente gezalhlt werden musste.
Also dürfte doch nach Adam Riese nur das Jahr 2005,und 2006 Besteuert werden,davon nur die Hälfte, wobei die Hälfte so gering ist, das sie nicht Versteuert werden dürfte.

Mein Mann, und ich haben bis her immer etwas zurückbekommen.

Ich hoffe das mir jemand was darüber Sagen kann.

Mit LIeben Gruß Munabhen

von Experte/in Experten-Antwort

Bei dieser sehr schwierigen Situation, Nachzahlung über mehrere Jahre usw. ist es ratsam einen Steuerberater aufzusuchen.

von
Horst

Ich denke nicht, dass hier jemand helfen kann, denn hier sind keine Steuerexperten. Und allgemein über den Grund einer Steuernachzahlung zu spekulieren, macht wenig Sinn. Wenden Sie sich an einen Steuerberater oder das Finanzamt. Vielleicht haben Sie auch Ihr Steuerprogramm falsch gefüttert.

von
Schiko.

Ohne genaue beträge für arbeitseinkommen,
monatliche bruttorente und bruttobetrag der
rentennachzahlung ist ein kommentar nur
schwer möglich.
Gleich vorne weg , 50% behinderung . somit
570 €. steuermindernd- sind kein steuervorteil
von 600 euro. Bei einem grenzsteuersatz von
meinetwegen 25 % nur 142,50 steuervorteil.

Schon immer waren bestimmte prozentsätze
einer rente steuerpflichtig. Galt bis 2004 grund-
sätzlich die ertragsanteilberechnung erfolgte die
umstellung ( gilt für die gesetzliche rente) erstmals
ab 2005 mit 50% für bestands-und neurentner
Für das jahr 2006 48% steuerfrei, 52 % steuer-
pflichtig, usw.
Bei rentenbeginn mit 65 jahren früher 27% EA.
statt 50% in 2005. Sie müssen aber davon ausgehen,
wird bei gemeinsamer veranlagung neben rente auch
noch arbeitseinkommen bezogen erhöht sich das ein-
kommen um den steuerpflichtigen teil der rente.

Angenommen steuerpflichtiges arbeitseinkommen
30.000 und bruttorente im jahr 12.000. Hiervon sind
bei 52% in 2006 euro 6.240 steuerpflichtig.
Zusammen 36.240 zu versteuerndes einkommen.
Steuermindernde beträge für kranken, rentenversicherung,
570 körperbehinderung etc. sind bei 30.000 schon berück-
sichtigt.
Es liegt auf der hand, bei 30.000 steuerpflichtig ca. 3085
steuer, bei 36.240 steuerpflichtig 4.690.
Hierbei noch nicht berücksichtigt die tatsächliche renten
nachzahlung.

Vom finanzamt- dessen bin ich mir sicher- bekommen
sie diese auskunft nicht.Der beamte verweist auf die
einreichung der steuererklärung.
Erst bei einspruch gegen den steuerbescheid muß das
finanzamt aufklärend wirken.
Vielleicht konnte ich ein bischen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen.

von
mia

Das Problem dürfte in Ihrem Fall darin liegen, dass im Steuerrecht das "Zuflussprinzip" gilt: Sie haben in 2006 eine Rentennachzahlung bekommen und dann wird die auch in 2006 versteuert - obwohl das gar nicht der "normalen" laufenden Leistung entspricht. Und mit der Hälfte der Nachzahlung kommen Sie vielleicht doch über alle Freibeträge hinaus. Ob man da was drehen kann (zumindest den Anteil vor 2005 - Einführung der nachgelagerten Besteuerung - aussparen oder so) weiß ich allerdings auch nicht....

von
Schiko.

Mit drehen oder oder so
geht da nichts .
Bei einordnung der nach-
zahlung anteilig auf die
betreffenden jahre wäre
auch die steuerklasse vor der eheschliessung zu
berücksichtigen, und nach
teilieg.