von
guenter

Mein Schwiegersohn ist im Versorgungswerk der Architektenkammer Hessen rentenversichert, ist aber Angestellter im öff.Dienst. Was wird aus dem abgeschlossenen Riester-LV-Vertrag ?? angeblich nicht zulage-berechtigt

von
Wums

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Experten-Antwort

Hallo guenter,

bei der Förderberechtigung zur Riester-Förderung kommt es in erster Linie darauf an, wo Ihr Schwiegersohn versichert ist. Auch ein im öffentlichen Dienst beschäftigter kann in einem Versorgungswerk abgesichert sein. Sofern aber keine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung oder ein Beamtenverhältnis vorliegt, besteht auch grundsätzlich keine Förderberechtigung.

Eine Alternative zum eigenen Förderanspruch könnte die mittelbare Zulagenberechtigung sein, sofern für Ihre Tochter Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht oder sie sich in einem Beamtenverhältnis befindet. Voraussetzung hierfür ist, dass beide einen förderfähigen Vertrag besitzen

Ein weiterer Punkt ist, dass Sie von einem "Riester-LV-Vertrag" schreiben. Die Riester-Förderung kann grundsätzlich nur mit förderfähige private Rentenversicherungen, Fonds- oder Banksparplänen in Anspruch genommen werden. Ein LV-Vertrag kann nicht geförderte werden.

Daher sollten Sie
1. sich vergewissern, ob Ihr Schwiegersohn tatsächlich nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung Pflichtmitglied ist
2. die Möglichkeit prüfen, ob er über Ihre Tochter einen abgeleiteten Zulagenanspruch geltend machen kann
3. sich den Vertrag genau ansehen, ob es sich überhaupt um einen Riester-Vertrag handelt.