von
Gegner

Und warum? Weil es kostet! Und zwar Ausgabeaufschläge, Kontogebühren, Depotgebühren usw. Wenn der Fall der Erwerbsunfähigkeit eintritt, gibt es keine staatliche Förderung mehr! Und bei Renteneintritt? Wird die Riester-Rente voll versteuert. LOGO! Der Staat verschenkt nichts. Er holt sich früher oder später alles wieder. Außerdem bekommt Herr Riester für seine Auftritte bei Veranstaltungen mindestens 7.000 EURO! Das verdient mancher Familienvater netto in 4-5 Monaten. Herr Riester in nur 2 Stunden...

von
Amadé

User Bernhard, dessen Beiträge ich sehr vermisse, hat die Sache schon früh erkannt.

In diesem Zusammenhang sei auf folgenden brillianten Beitrag von ihm hingewiesen:

http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Thema.html?id=57629&dekade=1

von
Befürworter

Niemand zwingt Sie dazu, einen "Riester-Vertrag" abzuschließen, Sie kluger Mensch ! Ich bin noch klüger und werde meinen Vertrag gleich morgen aufstocken !

von
Nix

Aufstocken?
Lohnt nicht!
Nur den Mindestbeitrag einzahlen,für den Sie auch die Zulagen erhalten.
Das "Aufstockungsgeld", welches Sie dort einzahlen wollen, können Sie anderweitig besser anlegen.
Aber bitte keine Lebensversicherungen - zu geringe Rendite....von einem Aktienfondssparplan haben Sie mehr. :-)
Langfristig durchgehalten, bringt dieser die beste Rendite...auch ohne Zulagen.

von
HGTZ

Die Riester-Rente lohnt sich doch, halt nur für Herrn Riester und die Versicherungen! Das zeigt doch, das Herr Riester ein sehr kluger Mensch ist. Immerihin hat er es geschaft ein unsinniges und undurchsichtiges Produkt auf den Markt zu bringen und nach seiner Amtszeit Kasse zu machen!

von
Nix

Das Produkt lohnt nur bis zum Mindesteigenbeitrag, um die volle Zulage zu erhalten. Jeder Betrag, der mehr eingezahlt wird, verringert die Rendite im Verhältnis zum gleichhochbleibenden Zulagenbetrag.
Beispiel: Zahlt man mtl. EUR 50 und bekommt man EUR 5,-- Zulage, dann macht die Zulage 10% aus. Erhöht man den Zahlbetrag z.B. auf EUR 100,--, dann bleibt die Zulage trotzdem bei EUR 5,--. Die Zulage macht jetzt nur 5% aus.

Deshalb lohnt dieRiesterrentenbesparung nur bis zum Mindesteigenbeitrag.

Experten-Antwort

Alle Argumente dafür oder dagegen seien `mal dahingestellt ...

Wichtig ist doch auch, dass der Staat sich am Aufbau einer zusätzlichen Altersvorsorge beteiligt und so in der Bevölkerung ein Bewußtsein für die Notwendigkeit dieses weiteren Standbeins hervorruft. Die Leute beschäftigen sich endlich mehr mit der ganzen Materie, ob nun gefördert oder ungefördert. Die steigenden Zahlen bei den Riester-Verträgen sind auch ein Indiz dafür

von
oberinspektor derrick

Für alle gegner der riesterrente, besonders für jene, die über die in der auszahlungsphase anstehende besteuerung lamentieren:
jeder anständige mensch (nicht politiker) wird voraussichtlich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit im alter (= der auszahlungsphase) ein geringeres zu versteuerndes einkommen haben und damit im vergleich zur aktiverwerbsphase etwas sparen. das ist meine meinung!

von
HGTZ

Haben Sie da nicht die Abschlußkosten aus dem Auge gelassen?

von
Amadé

Lieber Oberinspektor,

Auf die Gnade des jeweiligen Finanzministers zu hoffen ist ein gewagtes Unterfangen!

Bei der Überalterung der Gesellschaft muss auch künftig der Staat sicherstellen, an sein - pardon auch IHR - Geld zu kommen. Die kommenden DRV-Rentenbezieher, Betriebsrentner, Riester- und Entgeltumwandlungs-Rentner, werden sich in Kürze noch wundern, welche Steuersätze künftig erhoben werden.

Warum ist wohl das Bankgeheimnis abgeschafft worden und müssen sämtliche Rentenzahlungen sei es gesetzlicher oder privater Natur der Zulagenstelle gemeldet werden?

Eine Teilantwort will ich Ihnen geben: "bestimmt nicht, um Spitzenmanager, Beckenbauers, Schumis, Müllermilchs, Merz/Riester & Co zu ärgern", die wissen sich in aller Regel nämlich selbst zu helfen.