von
Steuernerv

Hallo Zusammen,

ein Mitarbeiter erhält eine Aufwandsenschädigung in Höhe von € 175,-- monatlich. Daneben verdient er € 225,00 aus seinem Minijob.
Der Mitarbeiter will nun "riestern".
Frage: Kann er seinen RV-Beitrag auf den Gesamtbetrag von € 400,--
aufstocken oder nur für den Betrag aus Arbeitsentgelt, also von € 225,--.
Was ist die Situation, wenn der Mitarbeiter ein paar Monate nur eine Aufwandsentschädigung erhält. Kann er dann auch riestern und wer führt die zusätzlichen RV-Beiträge in diesem Fall ab?

Danke für Ihre Hilfe

von
Schiko.

Der genannte Betrag von monatlich 225 x 12 Euro 2700 ist nur
riesterfähig wenn der Beitrag von derzeit 33,75 durch Eigen-
leistung ( Verzicht auf die Versicherungsfreiheit) von 11,03 (4,9%)
aufgestockt wird.

Als Gesamtbeitrag werden mit 4% ( 225x12 = 2700) Euro
108 im Jahr fällig

Am einfachsten der AG. stockt den Lohn von 225 auf 400 auf,
die Beiträge sind dann mi t15 und 4,90 % Aufstockung fällig.

Gleich vorneweg, auch solche Fragen sind zugelassen.

Die Aufwandsentschädigung
ist nicht Riester geeignet.

MfG.

von
Schade

Maßgebend für die Aufstockung sind die 225 €.

(ob 225 oder 400 ist jedoch für die spätere Rente unbedeutend, weil pro Jahr die spätere Monatsrente lediglich ca 50 cent höher oder nieriger ist - peanuts!, da spare ich mir lieber die 4,9% aus 175 €)

Monate ohne Lohn zählen nicht, das ist aber für die Riesterförderung auch egal, weil es im Zweifel reicht, wenn im Jahr in einem Monat Versicherungspflicht vorliegt....