von
Dietrich

Sehr geehrte Experten,
meine Frau zahlt seit eingen Jahren in einen Banksparplan auf Riesterbasis ein.
Sie hat zurzeit einen Minijob auf 400 Eurobasis.
Der Orthopäde meiner Frau hat jetzt festgestellt, dass meine Frau an beiden Schultern und Handgelenken fortgeschrittene Arthrose hat, was sehr schmerzhaft ist.
Die Chefin meiner Frau möchte meine Frau nun entlassen, da sie nicht mehr voll einsatzfähig sei.
Jetzt meine Frage:
Was geschieht mit dem laufenden Riestervertrag?
Kann meine Frau weiter in den Vertrag einzahlen und bleibt der Riestervertrag weiterhin mit den staatlichen Zuschüssen bestehen bestehen, oder endet der Riestervertrag mit Arbeitsende und meine Frau muss alle Zuschüsse zurückzahlen?
Danke für eine schnelle Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
Dietrich

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Dietrich,
wer nicht pflichtversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, sollte prüfen, ob er (noch) zum geförderten Personenkreis gehört. Wenn ihr Ehefrau nicht mehr zum förderungsberechtigten Personenkreis gehört, fällt die Zulagenberechtigung weg.Wenn Sie mit ihrem Ehegatten gemeinsam Altersvorsorge betreiben, können Sie die Riester-Zulage je gesondert in Anspruch nehmen, wenn beide Ehegatten einen eigenen Riester-Vertrag geschlossen haben. Dabei steht die Grundzulage auch dann beiden Ehegatten zu, wenn nur einer förderberechtigt ist. Es genügt unter solchen Bedingungen, wenn nur der förderberechtigte Ehegatte Eigenbeiträge leistet und der nicht förderungsberechtigte Ehegatte mindestens einen Jahresbeitrag von mindestens 60 Euro („Sockelbeitrag“) zahlt.. Dieses so genannte „Huckepackprinzip“ gewährt somit dem nicht förderungsfähigen Ehegatten ebenfalls Zugang zur staatlichen Riester Zulage. Es besteht aber auch für ihre Ehefrau die Möglichkeit, den Vertrag ruhen , weiterführen oder auszahlen zu lassen . Nähere Erläuterungen hierzu kann ihnen der Anbieter geben.