von
Schiko.

Ist es richtig, bernd katzenstein vom deutschen institut für
altersfürsorge( DIA) erklärt zur riesterrente:

Ein vh. alleinverdiener mit 45.000 bruttoeinkommen mit
einem kind zahlt pro jahr 1434 euro in die riesterrente ein
und erhält vom staat zur zeit 366 euro zulagen.. Je 114
für sich und seine frau und 138 für das kind.

Bin der meinung, wenn die ehefrau keinen eigenen vertrag
abschließt ( ohne sockelbeitrag) sind es nur 252 euro
zulagen?
Warum eigentlich sind als beitragsaufwand 1434 genannt,
für die zulagen reichen doch auch schon ( 45.000 x 3)
1350 euro?

Übrigends, die zulagen übersteigen in jedem fall die
rechnerische steuererstattung.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Bernhard

Wenn man 3 % von 60.000 € nimmt, die § 10a EStG Obergrenze von 1575 € ignoriert, und berücksichtigt, dass die gesamten Zulagen vom Mindesteigenbeitrag abgezogen werden müssen, und einen Zulagenvertrag der Ehefrau voraussetzt, dann wäre es richtig.

Das DIA ist ein Sprachrohr der Deutschen Bank. Warum sollten die Behauptungen von Herrn Katzenstein qualitativ besser sein, als die dortige Beratung für Riester-Kleinkunden? Und mit Einkommen unter 60.000 € pro Jahr befasst man sich sowieso nur ungern in diesem Institut ...