von
Mrs Alias

Ich beziehe seit 13 Jahren eine EM-Rente und diese wurde auf unbefristet verlängert. Ich habe viele Jahre in Kliniken verbracht. Meine körperlichen Beschwerden sind geblieben. Ich leide an chronischen Schmerzen, habe eine starke Seh- und Gehbehinderung.

Jetzt ist meine Frage ob ich eine Schule besuchen darf ohne den Rentenstatus zu verlieren, denn dort würde ich inklusiv unterrichtet werden und ein Nachteilsausgleich würde genehmigt werden. Ich denke dass es eine gute Ablenkung ist, den Geist trainiert und eine soziale Integration ermöglichen würde.

Natürlich habe ich die anderen Beiträge gelesen, wo immer gefragt wird warum ein Schulbesuch möglicht ist aber keine Arbeit? Ich denke in der Schule "muss" ich ja nicht immer präsent sein und ich bin ja da auch auf die Hilfe der Lehrer angewiesen. Auch sind viele Ferienzeiten. Es wäre ein Versuch - ob es letztendlich klappt das weiss ich nicht mit den Einschränkungen.

Ist das generell Möglich? Muss ich das dem Rententräger melden?

von
Schade

Das ist weder verboten noch muss es der DRV gemeldet werden.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Mrs Alias,

wie von „Schade“ bereits beantwortet, ist dies möglich. Eine Meldung muss nicht erfolgen.

von
Mrs Alias

Danke @Experte und @Schade.

Kommt denn dieser Wunsch öfter sich für sich Selbst fortzubilden? Und warum stösst man auf so viel Unverständnis bzgl. EM-Rente und Schule?

Ich denke eben schon dass es einen Unterschied macht zu Arbeiten, und damit Geld verdienen zu müssen. Oder ein Schulbesuch, wo eine gute Leistung zwar erstrebenswert aber nicht dem Lebensunterhalt dient. Und es auch Möglich ist dies jederzeit abzubrechen wenn es doch nicht geht.

Auch dient es m. M. nach der psychischen Gesundheit sozial integriert zu sein. Denn die Benachteilgungen die ein EM-Rentner hat durch seine gesundheitlichen Einschränkungen sind ja schon erheblich genut. Sonst wäre er ja nicht berented.