von
Lucy

Hallo!
Ich habe vorerst eine theoretische Frage.
Vor Kurzem habe ich eine Umschulung begonnen, die durch die Deutsche Rentenversicherung finanziert wird. Über die Bewilligung habe ich mich sehr gefreut und will dies natürlich durchziehen und erfolgreich abschließen.
Allerdings schwingt immer eine Angst mit, dass ich unerwartet schwanger werden könnte.
Nun möchte ich mich einfach mal informieren, wie der Ablauf wäre, wenn dieser Fall eintreten würde. Könnte ich nach der Entbindung trotzdem 1-2 Jahre in Elternzeit gehen? Könnte ich danach die Umschulung weiter machen? Wie wäre ich in der Elternzeit finanziell abgesichert?
Über eine verlässliche Antwort wäre ich sehr dankbar!

von
W*lfgang

Zitiert von: Lucy
Allerdings schwingt immer eine Angst mit, dass ich unerwartet schwanger werden könnte.
...ich weiß ja nicht, welche Art von Umschulung da läuft - aber, Sie sollten sich eher auf die Maßnahme als solche, statt auf den Umschuler/Ausbilder konzentrieren, dann bleibt der Erfolg der Maßnahme auch 'unbefleckt' ;-)

Sorry für das Witzchen, Ihre Frage war einfach zu 'köstlich' ...der nächste Reha-Fachberater wird Sie beantworten können.

Gruß
w.

von
Schorsch

Zitiert von: W*lfgang

...ich weiß ja nicht, welche Art von Umschulung da läuft - aber, Sie sollten sich eher auf die Maßnahme als solche, statt auf den Umschuler/Ausbilder konzentrieren, dann bleibt der Erfolg der Maßnahme auch 'unbefleckt' ;-)

DER war echt gut - DANKE !!!
:-):-):-)

von
W*lfgang

Nachtrag/ernsthafte Antwort:

unter Zuhilfenahme einer großen Suchmaschine "elternzeit und umschulung rentenversicherung" konnte ich keine Lösungen für Ihre Frage finden. Unter den 'Treffern' waren auch Experten-Antworten aus dem Forum hier dabei. Es sieht eher nach 'Abbruch' und Neuanfang aus.

Was Leistungen betrifft, schauen Sie da mal vorbei:

http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/rechner,did=76746.html

Gruß
w.

von
Fabian

Eine bewilligte Umschulung versprichte zumindest eine große Chance, nach erfolgter Maßnahme wieder auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Wie man im 21. Jahrhundert und allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Empfängnisverhütung in der jetzigen Situation Gedanken an " Schwangerschaft, Entbindung und anschließender Elternzeit" haben kann, erschliesst sich mir nicht wirklich.

Wäre es jetzt nicht allererste Priorität, alle Gedanken und "Maßnahmen" auf den erfolgreichen Abschluß der Umschulung zu konzentrieren ? Alles zu seiner Zeit.

von
???

Nach einer Schwangerschaft haben Sie ein Anrecht auf Elternzeit, auch wenn Sie gerade mitten in einer Umschulung stecken.

Wie sich die Umschulung mit einer Schwangerschaft "verträgt", hängt von Ihrer Vorerkrankung, dem Verlauf der Schwangerschaft und dem Geburtstermin ab. Grundsätzlich kann man natürlich auch nach der Elternzeit eine Umschulung wiederaufnehmen. In der Praxis ist das aber richtig stressig und schwer umsetzbar.

Die DRV zahlt in der Elternzeit definitiv kein Übergangsgeld.

Experten-Antwort

Solange eine Teilnahme an einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben möglich ist, wird - vermutlich - die Umschulung durch den Rentenversicherungsträger nicht abgebrochen werden. Bei einem Beschäftigungsverhältnis würden Sie ja auch bis zum Beginn der gesetzlichen Schutzfristen weiter arbeiten (können). Bei einem Abbruch der Leistung besteht über den Abbruchtermin hinaus kein Anspruch auf Übergangsgeld mehr. Sofern Sie zu einem späteren Zeitpunkt die Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben wieder aufnehmen möchten, muss auf jeden Fall erneut darüber entschieden werden. Nach einem Zeitraum von "1 - 2 Jahren" ist ein Wiedereinstieg auf jeden Fall schwierig und es müsste mit Ihnen überlegt werden und durch den Rentenversicherungsträger entschieden werden, ob und wie Ihre Vorstellungen realisierbar sind. Im konkreten Fall sollten Sie sich umgehend mit dem Sozialen Dienst der Ausbildungsstätte (Bfw ?) und Ihrem Rehabilitations-Fachberater in Verbindung setzen.

von
KleinKo

Wie wäre es, für die Dauer der Maßnahme einfach _nicht_ schwanger zu werden?!?