von
Franziska20

Hallo,

angenommen die Leistungsbeurteilung im Entlassungsbericht einer medizinischen Rehabilitationsmaßnahme fällt für die letzte Tätigkeit eines Patienten unter drei Stunden, also als leistungsunfähig, aus. Welche Auswirkungen oder Konsequenzen kann dies für einen Patient haben, der dennoch in seiner letzten Tätigkeit weiter arbeitet? Kann dieses Verhalten versicherungsrechtliche Folgen im Schadensfall haben?

Vielen Dank für Ihre Antwort im Voraus!

von
???

Niemand kann Ihnen grundsätzlich verbieten weiter Ihre alte Arbeit zu machen. Sie schaden in erster Linie nur Ihrer eigenen Gesundheit. Schwierig wird es, wenn Sie auch andere gefährden können.
Beispiel LKW-Fahrer:
Geht es "nur" um Rückenprobleme, ist das lange Sitzen und die Ladearbeiten nur für den Fahrer schädlich. Liegt jedoch z.B. ein schwer einstellbarer Diabetes mit hoher Unterzuckerungsgefahr vor, gefährdet der Fahrer nicht nur sich sondern auch andere. In einem solchen Fall könnte es dann bei einem Unfall sicher Probleme geben.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Franziska20,

Sie können können arbeiten gehen, das kann Ihnen keiner verbieten.
Wenn sich allerdings Ihr Gesundheitszustand verschlechtern sollte und Sie erneut einen Antrag stellen, würde über diesen neu befunden werden.