von
Arambol

Guten Tag, ich bin 49 Jahre und nach schwerer Krankheit habe ich nun die teilweise Erwerbsminderungsrente auf Zeit. bewilligt bekommen.
Laut Gesetzeslage bin ich zwischen 3-6 Stunden täglich einsetzbar. Meine wöchentliche Arbeitszeit im Rahmen der Hinzuverdienstgrenze wurde nun von meinen Arbeitgeber ermittelt, ich darf nicht mehr als 16 Stunden pro Woche arbeiten, ansonsten wird die Hinzuverdienstgrenze überschritten und die Rente gestrichen.

Da aber die Anfahrtzeit (ca 45l jeweils HIn/Rückweg.) doch sehr lang ist steht die Überlegung im Raum, anstatt 5 x 3,2 Std nun z.b. 4 x 4 Std. oder 3 x 3,33 Std. zu arbeiten. Im Rentenrecht wird ja die tägliche Arbeitsfähigkeit mit 3-6 Std. definiert und ist somit eingehalten.

Losgelöst von dem Einverständnis des Arbeitgeber wäre es aus RV Gründen in Ordnung auf eine 4 bzw. 3 Tage Woche zu gehen ?

von
KSC

Das gibt kein Problem.

von
KroGo

Wie sie die Sache letztendlich lösen bleibt ihnen überlassen. Wichtig ist nur, das sie die Höchstverdienstgrenze und die Stundenzahl von weniger als 6h einhalten um auf der sicheren Seite zu sein.
Bedenken sie auch das sie 2x im Jahr die Verdienstgrenze um 100% übersteigen dürfen.

von Experte/in Experten-Antwort

Wie Sie bereits den vorherigen Antworten entnehmen können, würde diese Anpassung der Arbeitstage nicht zum Wegfall der EM-Rente führen.