von
liana

Hallo,ich habe demnächst meine Abschlussprüfung zur Bürokauffrau.Wegen eines dringenden Op Termins, und einer 2 wöchigen krankschreibung kann ich daran nicht teilnehmen.Die RV hat mir genehmigt.die nachprüfung 6 Monate später zu machen, streicht mir aber in der Zeit meiner Übergangsgeld. Vom Arbeitsamt habe ich nun erfahren,dass wenn einer Wiederholung zugestimmt wird,damit gleichzeitig das Übergangsgeld weiter gezahlt werden muss. Was ist nun richtig ? MfG

von
???

Übergangsgeld gibt es grundsätzlich nur, wenn Sie an einer Maßnahme teilnehmen. Nachdem die DRV Ihnen nur die Nachprüfung genehmigt hat, sind Sie in der Zwischenzeit zuhause. Damit kein Anspruch auf das "normale" Übergangsgeld.
Dann gibt es noch das Zwischenübergangsgeld. Voraussetzung ist, dass es sich um eine Zeit zwischen 2 Maßnahmen handelt, bei der die 1. abgeschlossen sein muss. Selbst wenn man aus der "Nachprüfung" eine eigene Maßnahme macht, so haben Sie die Umschulung definitiv nicht abgeschlossen. Außerdem dürfen Sie auf dem Arbeitsmarkt nicht vermittelbar sein. Es wäre Ihnen zuzumuten, dass Sie bis zur Prüfung z.B. als Bürohilfe arbeiten. Von daher denke ich, dass die DRV Recht hat.
Sie können jedoch jederzeit das Übergangsgeld für die Zwischenzeit schriftlich beantragen. Dann bekommen Sie einen Bescheid, gegen den Sie ggf. Widerspruch und auch Klage einlegen können.

von
liana

http://www.haufe.de:80/personal/personal-office-premium/schell-sgbix-45-leistungen-zum-lebensunterhalt-2712-leistungen-zur-teilhabe-am-arbeitsleben_idesk_PI10413_HI2549810.html

danke für die Antwort, aber hier steht es anders.sobald eine nachprüfung genehmigt wird,ist auch Übergangsgeld zu zahlen

von
???

Dann folgen Sie doch einfach meinem Rat und beantragen Sie das Übergangsgeld schriftlich.

Experten-Antwort

Hallo liana,
um den Anspruch geltend zu machen, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Rentenversicherungsträger Kontakt aufnehmen oder den Antrag darauf schriftlich stellen.
Viele Grüße