von
mabu

Hallo zusammen!
Ich bin seit November 2008 immer wieder in Kontakt mit der Rentenversicherungsanstalt in Berlin. Mein Rehaantrag von November 2008 wurde erst im Feb. 09 entschieden. Telefonische Nachfragen zwischendurch wurden immer abgewiegelt:"Bitte warten Sie Bearbeitung ab:"
Nach meiner Reha wurde der Abschlussbericht am 27.04.09 an die Rentenversicherung gesandt. Gestern habe ich mal wieder telefonisch nachgefragt. Der Bericht liegt immer noch nicht vor, obwohl ich diesen vor einer Woche selbst an die mitgeteilte Faxnummer gefaxt habe.

Warum wird man so behandelt? Sehen diese Mitarbeiter nicht, was für Menschen und Sorgen hinter diesen Bearbeitungsnummern sind? Wie kann es sein, dass man immer nur gesagt bekommt, dass man warten soll?

Mabu

Experten-Antwort

Hallo mabu,

leider können wir ein Einzelfallproblem zwischen Ihnen und Ihrem Rentenversicherungsträger bezogen auf eine Bearbeitungsdauer in diesem Forum nicht lösen oder kommentieren. Sie haben die Möglichkeit schriftlich über Ihren Rentenversicherungsträger, auch in höherer Instanz, eine Stellungnahme zu fordern und sich die aus Ihrer Sicht zu lange Bearbeitungsdauer erklären zu lassen.

von
V wie Vendetta

Hallo,

die nette Antwort der Expertin bedeut für Sie nichts anderes als:"Warten Sie ab".Die Mühlen der Behörden mahlen langsam.Dafür aber beharrlich.

von
Ypsilon

Die Bearbeitungszeiten würden sich sehr reduzieren,wenn nicht soviele unsinnige Rentenanträge gestellt würden.jeder der Rückenaua hat meint schon ihm würde EM-Rente zustehen.

von
???

Aus Ihrer Sicht haben Sie völlig recht. Es zieht sich und zieht sich, während Sie selbst wie auf Kohlen sitzen um zu erfahren, wie es in Ihrem Leben weitergehen soll.
Leider hat Ihr Sachbearbeiter ein Problem: Nicht nur Sie warten, sondern viele andere auch. Er kann seine Arbeit nur der Reihe nach erledigen. Auch noch nachzuprüfen "Der muss vorgezogen werden, weil der noch viel schlimmer dran ist als die anderen" würde einen noch größeren Aufwand mit einer insgesamt noch längeren Bearbeitungszeit bedeuten. Mit Trägheit oder Desinteresse hat das in der Regel wenig zu tun. Eher mit dem Personalabbau im öffentlichen Dienst.
Sollten Sie allerdings konkret den Eindruck gewinnen, ihr Sachbearbeiter lässt ihre Sache einfach irgendwo liegen (z.B. durch widersprüchliche Auskünft bei Ihren Nachfragen), sollten Sie nicht zögern, sich an den Vorgesetzten zu wenden.

von
Aha

...und nicht ständig jemand anrufen würde und nach dem Sachstand fragen!

Besuchen Sie beim nächsten Tag der offenen Tür Ihren RV-Träger - dann kann man die Abläufe etwas besser verstehen (und zum Teil nachvollziehen, weshalb es manchmal etwas länger dauert!)

Die DRV Bund ist sicher ein Sonderfall - aber 55.000 Poststücke täglich zzgl. 2.000 Faxe und 1.500 E-Mails am Tag - das will erst mal bewältigt werden...!

Und: NEIN - die Sachbearbeitung sieht nur selten die Person (und deren Umstände) hinter der VSNR - sonst würde dort gar nicht mehr vorwärts gehen!