von
Sandra

Guten Tag, ich habe bis zum 1. Januar des Jahres Vollzeit gearbeitet, dann habe ich auf 85 % reduziert. Nun mache ich die fünfwöchige Reha, in der ich ja den ganzen Tag tätig sein muss.
Sehe ich das richtig, dass das Übergangsgeld nur von diesen 85 % berechnet wird? Die Unterlagen gingen direkt von der Krankenkasse an die Rentenversicherung.
Und wie wird das Geld ausgezahlt, muss ich auch einen Auszahltschein ausfüllen?

von
Achill

Haben Sie bis zu Beginn der Reha gearbeitet oder haben Sie Krankengeld bezogen?

von
Ottikon

Zitiert von: Sandra

Guten Tag, ich habe bis zum 1. Januar des Jahres Vollzeit gearbeitet, dann habe ich auf 85 % reduziert. Nun mache ich die fünfwöchige Reha, in der ich ja den ganzen Tag tätig sein muss. (Ach ja? Welcher "Tätigkeit" gehen Sie denn während der Reha nach?
Sehe ich das richtig, dass das Übergangsgeld nur von diesen 85 % berechnet wird? Die Unterlagen gingen direkt von der Krankenkasse an die Rentenversicherung.
Und wie wird das Geld ausgezahlt, muss ich auch einen Auszahltschein ausfüllen?

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Sandra, wenn Sie bis zum Beginn der Maßnahme beschäftigt waren und Entgelt bezogen haben, ist dieses die Grundlage der Berechnung des Übergangsgeldes. Haben Sie vorher Krankengeld bezogen, ist das Entgelt als Berechnungsgrundlage zu verwenden, welches der Berechnung des Krankengeldes zugrunde lag. Die Auszahlung erfolgt auf das von Ihnen angegebene Konto.

von
Sandra

Also verstehe ich das richtig, dass ich zum Beispiel morgen von 7:00bis 18:00 Uhr an Übungen, Therapien und Sport teilnehmen muss, aber nur das Geld anteilig von einem Teilzeit Lohn bekomme?!

von
Vorname Nachname

Hallo Sandra, ich war 8 mal zur Reha und ich habe nicht einmal erlebt das die "Übungen" bis 18 Uhr gehen!!!!!!

Gruß von

Vorname Nachname

von
Achill

Ja so ist es, ist ja auch nur verständlich oder?

Wieso sollten Personen die Teilzeit arbeiten, weniger Beiträge dadurch zahlen mit einer voll arbeiten Person gleichgestellt werden?

Es gibt vielleicht auch Menschen die voll arbeiten und dennoch ein geringeres Einkommen haben als Sie und dementsrechend auch ein kleineres Übergangsgeld.

Wegen der Beurlaubung setzen Sie sich bitte mit Klinik Arzt und Ihrem Kostenträger in Verbindung.

Grs. sollte einer Befreiung ohne Übergangsgeld nichts im Wege stehen, wenn es aus gesundheitlichen Gründen möglich ist.

von
Ottikon

Hallo Sandra,

also für Sie sund die therapeutischen Maßnahmen während der Reha "Tätigkeiten". Aha!
Und vor der Reha haben Sie Krankengeld bezogen, sonst würden Sie ja kein Ü-Geld bekommen. Sprich, Sie waren gar nicht mehr in der Lohnfortzahlung, sondern schon länger krank als 6 Wochen. Da können Sie doch froh sein, dass die Bemessungsgrundlage für das Ü-Geld aus Ihrem letzten Verdienst und nicht aus dem KG errechnet wird!

Also ehrlich...

von
zoran

Arme Sandra.
Von 7 bis 18 Uhr was für die Gesundheit tun ist ja so anstrengend.
Und dann auch nur für so wenig Geld.
In welchem Land leben wir?
Nein Sandra, ich würde auswandern und mir das nicht gefallen lassen.
ich hoffe Sie verstehen mich.
und eine Bitte noch.
Werden Sie wach.
Gruß Zoran

von
Sandra

Wenn jemand wegen Burnout krank wurde, wo ist dann der therapeutische Sinn, wenn ich wie früher von 7-18h tätig bin?
Da ich die Maßnahmen sehr ernst nehme und aktiv mitarbeite, verstehe ich nicht, wie andere die Therapie nciht als Arbeit sehen können. Wohl nur passiv rumgehangen????
Dafür geh ich nciht in eine Reha!!!

von
Vorname Nachname

Sorry Sandra, eine Rehamaßnahme ist keine Arbeit!

von
Case

Zitiert von: Sandra

Wenn jemand wegen Burnout krank wurde, wo ist dann der therapeutische Sinn, wenn ich wie früher von 7-18h tätig bin?
Da ich die Maßnahmen sehr ernst nehme und aktiv mitarbeite, verstehe ich nicht, wie andere die Therapie nciht als Arbeit sehen können. Wohl nur passiv rumgehangen????
Dafür geh ich nciht in eine Reha!!!

Schweift gerade etwas vom eigentlichen Thema ab.
Aber wie einige Vorredner schon schrieben, hängt die Höhe des ÜG´s nicht von der Zeit der Therapien ab, sondern von der Höhe des bezogenen Entgeltes und somit auch von der Höhe der entrichteten Beiträge.

ÜG-Anspruch besteht ab dem ersten Tag, nach Ende der Entgeltfortzahlung.