von
Krämers

@nein neni nein .
Danke für ihren sehr treffenden und konstruktiven Beitrag.

@ Frank01
Ihre Bedenken in allen Ehren, aber diese sind einfach so nicht angebracht und eben auch nicht richtig.

Wenn es für Sie ganz persönlich aber so grosse Bedenken gibt, sollten Sie eben keine Beschäftigung - auch im Rahmen des Erlaubten und NUR darum geht es !! - aufnehmen. Wer natürlich nachts nicht mehr schlafen kann und sich so verrückt macht und regelrecht panische Angst davor hat ( was dann schon eine psychische Erkrankung vermuten lässt.. ) , das man ihm die EM-Rente wieder wegnimmt, sollte dann eben keinerlei Beschäftigung aufnehmen. Dann gehen Sie natürlich zumindest in der Hinsicht auf Nummer absolut sicher.

Es gibt aber eben sehr viele EM-Rentner mit einer so kleinen Rente, welche gezwungen sind noch eine Beschäftigung aufzunehmen um eben mit diesem Zuverdienst von 400€ dann ihren Lebensunterhalt sicherzustellen. Unter anderem dafür ist diese Zuverdienstregelung ja auch gedacht. Und nicht alle rennen gleich und immer zum Sozialamt um von dort aufstockende Leistungen zu beziehen...

Letztlich ist es so, das man sogar in seiner alten Firma - wo man vor der Berentung beschäftigt war - im Rahmen der 400€ Hinzuverdienstgrenze durchaus weiter arbeiten kann . Auch daraus kann und wird die RV niemanden einen " Strick drehen ". JEDER der eine volle EM-Rente bezieht kann und darf bis zu 3 Std. täglich arbeiten und 400€ verdienen. Das alleine kann niemals als Begründung für eine Rentenentziehung herhalten, weil dies gesetzlich so klar und eindeutig gereget ist !

Und die Beweisführung ist eben nicht so einfach. Die Gutachter sind NEUTRAL. In den meisten Fällen werden externe , niedergelassene Fachärzte für die Begutachtungen beauftragt. Die landläufige Meinung das diese alle von der RV "gekauft" sind
und nur Gefälligkeitsgutachten abgeben ist doch Blödsinn. Natürlich sind alle EM-Antragsteller welche dann vom Gutachter als Erwerbsfähig eingestuft werden dann aus reiner Verärgerung darüber dieser irrigen Meinung...Aber das ist Stammtischgeschätz und nichts anderes.

Einer Begutachtung im Hause der Rentenversicherung ( was ja in grösseren Szädten durchaus vorkommt ) stehe ich aber auch zumindest etwas spektischer gegenüber. Hier ist sicher von einem Intressenkonflikt auszugehen. Es kann ja nun nicht sein, das der eine Kollege die Begutachtung vornimmt und der Kollege quasi gegenüber am Schreibtisch diesen Bericht dann prüft und über die Rente entscheidet....oder sogar ein und diesselbe Person quasi in Personalunion. Aber das wird sicher nicht der Fall sein. Eine Begutachtung im Hause der RV würde ich also möglichst versuchen zu umgehen, indem man dann eben Begutachtung extern also " außerhalb " beantragt.

Wie gesagt sprechen wir hier nur und ausschließlich beim Hinzuverdienst und der dabei geleisteten Stundenanzahl vom Rahmen des Erlaubten und nicht von solchen " Schlaumeiern " welche trotz voller EM-Rente dann 4 oder 5 Std. täglich arbeiten...

Diesen Leuten gehört - meiner Meinung nach - dann absolut zu recht die Rente wieder entzogen !!

von
Frank01

Hallo Herr Krämers!

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Ausführungen!

In dieser Klarheit hat es bisher keiner hier, noch woanders dargestellt!

MfG

Frank

von
Ex-Rentnerin

Zitiert von: Frank01

Hallo Herr Krämers!

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Ausführungen!

In dieser Klarheit hat es bisher keiner hier, noch woanders dargestellt!

MfG

Frank

Der User @Krämers scheint ein Theoretiker zu sein, der vielleicht beruflich mit dem Rentenrecht zu tun hat, aber wohl noch nie EM-Rente bezog.

Zwischen Theorie und Praxis liegen manchmal Welten und deshalb sollte man die Bedenken des Users @Erfahrener durchaus ernst nehmen und nicht als "gefährliches Halbwissen" abtun!

Es ist eben tatsächlich so, dass nicht alle Gutachter die selben Ansichten teilen. Und deshalb kann es sehr wohl vorkommen, dass Gutachter "A" sagt: "Leistungsvermögen unter drei Stunden" aber Gutachter "B" sagt: "Leistungsvermögen mehr als sechs Stunden".

Ich habe das selbst erleben dürfen, als mir nach zwölf Jahren Rentenbezug plötzlich und völlig überraschend ein Rentenentziehungsbescheid zugestellt wurde. (Später vom LSG bestätigt!)

Überraschend war es deshalb, weil die medizinischen Diagnosen bis zuletzt gleich geblieben waren. Nur der Gutachter war ein anderer!

Ich kann die Gedankengänge des Users @Erfahrener nur zu gut nachvollziehen.

Vielleicht wird der User @Krämers ja irgendwann an unsere Worte erinnert, wenn er selbst EM-Rente bezieht!

MfG

l

von
Krämers

Zitiert von: Ex-Rentnerin

Zitiert von: Frank01

Hallo Herr Krämers!

Ich bedanke mich recht herzlich für Ihre Ausführungen!

In dieser Klarheit hat es bisher keiner hier, noch woanders dargestellt!

MfG

Frank

Der User @Krämers scheint ein Theoretiker zu sein, der vielleicht beruflich mit dem Rentenrecht zu tun hat, aber wohl noch nie EM-Rente bezog.

Zwischen Theorie und Praxis liegen manchmal Welten und deshalb sollte man die Bedenken des Users @Erfahrener durchaus ernst nehmen und nicht als "gefährliches Halbwissen" abtun!

Es ist eben tatsächlich so, dass nicht alle Gutachter die selben Ansichten teilen. Und deshalb kann es sehr wohl vorkommen, dass Gutachter "A" sagt: "Leistungsvermögen unter drei Stunden" aber Gutachter "B" sagt: "Leistungsvermögen mehr als sechs Stunden".

Ich habe das selbst erleben dürfen, als mir nach zwölf Jahren Rentenbezug plötzlich und völlig überraschend ein Rentenentziehungsbescheid zugestellt wurde. (Später vom LSG bestätigt!)

Überraschend war es deshalb, weil die medizinischen Diagnosen bis zuletzt gleich geblieben waren. Nur der Gutachter war ein anderer!

Ich kann die Gedankengänge des Users @Erfahrener nur zu gut nachvollziehen.

Vielleicht wird der User @Krämers ja irgendwann an unsere Worte erinnert, wenn er selbst EM-Rente bezieht!

MfG

l

Ich beziehe volle EM-Rente bereits seit 2004 und seit 2007 selbige sogar unbefristet . Also nix mit Theoretiker ...

Wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben ist das für Sie natürlich sehr bedauerlich. Aber das in ihrem Falle das Rentenentziehungsverfahren " plötzlich und völlig überraschend " eingelietet wurde glauben Sie doch selbst nicht. Selbst eine Begutachtung wird nicht so einfach mir nichts, dir nichts anberaumt. Es sei denn, dies ist vom med. Dienst schon bei Zuerkennung der unbefr. EM-Rente für einen gewisses Jahr so festgelegt worden - was aber sehr sehr mal der Fall ist.

Also dann erzählen Sie doch bitte hier mal die Vorgeschichte - die es sicher gegeben hat - und wie es überhaupt zur Begutachtung kam. Haben Sie eine Tätigkeit über das erlkaubte hinaus aufgenommen ? Haben Sie in dieser Tätigkeit mehr verdient als diese 400 Euro ? Hat die RV med. Unterlagen in die Hände bekommen ( woher auch immer...) die eine erhebliche Besserung ihrer Gesundheit und damit ihrer EM attestiert haben und darum überhaupt erst eine erneute Begutachtung gerechtfertigt hätten ? Oder was war los ??

Aus heiterem Himmel und völlig grundlos leitet doch die RV kein Rentenentziehungsverfahren bei einer unbefr. EM-Rente samt Begutachtung ein. Das gibt es nicht !

Ich bitte Sie sehr hier nicht so etwas nicht einfach zu behaupten, was zur - völlig unnötiger und grundlosen - Verunsicherung vieler Leute führt. Es sei denn dies genau ist ihr Ziel...

von
Nicole

Hallo "Krämers" - vielen lieben Dank für die detaillierten Ausführungen. Genau das wollte ich wissen und es hat mich nach einer ziemlich schlaflosen und verunsicherten Nacht wieder beruhigt ;-). Dass ich hinzuverdienen darf und dass seit Renteneintritt ab 2001 alles etwas anders ist, wußte ich ja bereits. Ich hätte ja sonst nie einfach ein Gewerbe angemeldet. Nur die Überprüfung und was sie ganz konkret für mich bedeutet, hat mich gestern etwas erschlagen und panisch gemacht. Morgen werde ich die lieben Herrschaften vom SoVD bitten mir beim Ausfüllen zu helfen, weil ich alleine mit den Fragen nicht ganz zurecht komme.

Ich danke auch den anderen Usern für die Antworten, aber finde einige Kommentare weder hilfreich noch beruhigend und einige persönliche Meinungen und Schlagabtäusche sind auch wenig konstruktiv. Somit möchte ich hier keinen Diskussionsthread weiterführen, sondern meine Eingangsfrage als beantwortet stehen lassen.

Vielen Dank
Nicole

von
Ex-Rentnerin

Zitiert von: Krämers

Ich beziehe volle EM-Rente bereits seit 2004 und seit 2007 selbige sogar unbefristet . Also nix mit Theoretiker ...

Wenn Sie andere Erfahrungen gemacht haben ist das für Sie natürlich sehr bedauerlich. Aber das in ihrem Falle das Rentenentziehungsverfahren " plötzlich und völlig überraschend " eingelietet wurde glauben Sie doch selbst nicht. Selbst eine Begutachtung wird nicht so einfach mir nichts, dir nichts anberaumt. Es sei denn, dies ist vom med. Dienst schon bei Zuerkennung der unbefr. EM-Rente für einen gewisses Jahr so festgelegt worden - was aber sehr sehr mal der Fall ist.

Also dann erzählen Sie doch bitte hier mal die Vorgeschichte - die es sicher gegeben hat - und wie es überhaupt zur Begutachtung kam. Haben Sie eine Tätigkeit über das erlkaubte hinaus aufgenommen ? Haben Sie in dieser Tätigkeit mehr verdient als diese 400 Euro ? Hat die RV med. Unterlagen in die Hände bekommen ( woher auch immer...) die eine erhebliche Besserung ihrer Gesundheit und damit ihrer EM attestiert haben und darum überhaupt erst eine erneute Begutachtung gerechtfertigt hätten ? Oder was war los ??

Aus heiterem Himmel und völlig grundlos leitet doch die RV kein Rentenentziehungsverfahren bei einer unbefr. EM-Rente samt Begutachtung ein. Das gibt es nicht !

Ich bitte Sie sehr hier nicht so etwas nicht einfach zu behaupten, was zur - völlig unnötiger und grundlosen - Verunsicherung vieler Leute führt. Es sei denn dies genau ist ihr Ziel...

Sehr geehrter Herr Krämers, alias Klemens, alias Frank Morris, etc., etc.,

da Sie also gar kein DRV-Mitarbeiter sind, frage ich mich umso mehr, woher Sie wissen wollen, "ob es so etwas gibt", "wie oft so etwas vorkommt", "dass niemals überraschend Begutachtungen durchgeführt werden", "dass es eine Vorgeschichte gegeben haben muss", etc.

Für mich kam die erneute Begutachtung überraschend und das Ergebnis überraschte nicht nur mich, sondern auch meinen Rechtsbeistand.

Es ist auch keine Besserung meines Gesundheitszustandes eingetreten. Der neue Gutachter hatte mein Restleistungsvermögen aber erheblich positiver eingeschätzt als mein erster Gutachter. Und diesen Einschätzungen wurde seitens der DRV und seitens des SG/LSG dann auch geglaubt.

Aber Sie scheinen natürlich mal wieder alles besser zu wissen, obwohl Sie gar nicht beteiligt waren.

Glauben Sie von mir aus was Sie wollen!

PS.: Warum wechseln Sie eigentlich andauernd Ihre Namen?

von
Frank01

Tja meine Befürchtungen sind eben nicht auf Sand gebaut!

Achja Krämers sind Sie wirklich Clemens der hier mal sehr lange geschrieben hat?

Warum steht keiner offen zu den Fakten! Wenn man ein wenig googelt findet man immer wieder solche Fälle also eben keine Nebelkerzen!