von
Sarde

Hallo,
vielleicht kann mir hier jemand ein paar Tipps geben.

Bin seit 30 März 2009 in einem Qualifizierungslehrgang im BFW Hamm,der bis zum Januar 2010 geht.
Bekomme für die Zeit Übergangsgeld von der DRV.
Jetzt hätte ich die möglichkeit einen Job zubekommen beim LWL-Klinik,als Pflegehelfer.
Problem ist nur,ist eine Halbtagsstelle und vorerst gibt es nur einen 6 Monatlichen Vertrag,erweiterbar aber evtl auch eine Vollzeitstelle.

Meine frage ist jetzt,welche Finanzielle Unterstützung könnte man von der DRV bekommen,wenn ich meine Maßnahme beenden würde ?
Besteht evtl auch die möglichkeit, ein Praktikum bei der LWL zu machen für einige Monate um das Übergangsgeld weiterzubekommen ?
Aufjeden Fall,wäre das ne sichere Arbeitsstelle bei der LWL.

Über jedem Tipp wäre ich super Dankbar....

von
???

Vom Gefühl her würde ich sagen, dass evtl. eine Probebeschäftigung möglich wäre, aber das hilft Ihnen bei Ihrem Problem (Weiterzahlung des ÜG) auch nicht weiter. Besprechen Sie erstmal mit Ihren Ärzten, ob Sie die Tätigkeit gesundheitlich auf Dauer leisten können. Ein sicherer Job nützt Ihnen nichts, wenn Sie dadurch nur krank werden. Ebenso sollten Sie die finanzielle Seite (Aufstockung auf Vollzeit) genau abklären. Und nur schriftliches zählt. Sie wären nicht der erste, der immer wieder auf später vertröstet wird, weil es gerade irgendwie ungünstig ist und außerdem irgendjemand/-etwas vorrangig finanziert werden muss. Sollte dann in beiden Punkten alles ok sein, ist wohl ein offenes Gespräch mit Ihrem Berater fällig. Nur er kann Ihnen konkret sagen, ob er ein Praktikum dort befürwortet. Und davon wird wohl alles abhängen.

von
Sarde

Gesundheitlich dürfte eigendlich kein problem sein,da ich nur meinen alten Beruf als Maler/Lackierer nicht machen kann.

Ebenso sollten Sie die finanzielle Seite (Aufstockung auf Vollzeit)

Das heisst,ich sollte mit dem verantwortlichen von der LWL abklären und mir Schriftlich geben lassen,das ich nach den 6 Monaten eine Vollzeitstelle erhalte. Versteh ich das so Richtig ??

Fakt wäre,das wenn ich mich für die Arbeitsstelle entscheiden sollte,mir gegenüber den Übergangsgeld fast 800,00 Euro weniger
im Monat hätte.

von
Nix

Seien Sie bitte nicht so leichtgläubig und glauben, dass Sie nach einem Eingliederungszuschuss durch den RV-Träger bei Ihrem Arbeitgeber in einen Dauerarbeitsplatz übernommen werden.

Es ist nicht gesichert, dass Sie da einen Dauerarbeitsplatz erhalten werden.

Ich würde Ihnen daher raten, Ihre Umschulung durchzuziehen.
Dann haben Sie nämlich einen Lehrbrief "in der Tasche".

Auch zu einem Praktikum rate ich Ihnen dort nicht.

Sprechen Sie das aber besser mit Ihrem Fachberater für Rehabilitation ab und lassen Sie sich ausführlich erklären, wie das ist, wenn Sie dort nicht übernommen werden....Ausbildung futsch, Job futsch...

Viele Grüsse
Nix

Experten-Antwort

Hallo Sarde,

Ihre Fragen sind sehr individuell und können sicherlich durch eine persönliche Beratung durch Ihren Rentenversicherungsträger für Sie gelöst werden. In diesem Forum können wir solche Lösungen für Sie jedoch nicht erarbeiten (wichtig wären u.a. weitergehende Informationen zu Ihrem derzeitigen Umschulungsberuf etc.). Wir empfehlen Ihnen bei der geschilderten Sachlage dringend eine sofortige Kontaktaufnahme mit dem Reha-Berater Ihres Kostenträgers.

Experten-Antwort

Hallo Sarde,

bevor Sie sich für den Abbruch der Umschulung entscheiden, lassen Sie sich bitte, wie von uns zu Ihrer vorangegangenen Frage dargelegt, von Ihrem Rentenversicherungsträger persönlich beraten. Ihre individuele Problemlösung kann hier nicht weiter von uns eingeschätzt werden.

von
Sarde

Hallo,

ich mache zur Zeit nur eine Qualifizierungsmaßnahme zum Baumarktfachberater die noch bis zum Januar 2010 geht.

Bei Jobannahme würde ich mein Anspruch auf Übergangsgeld verlieren.

Jetzt hatte mir die Personalchefin von dem Wohnverbund den Vorschlag gemacht,dort anzufangen und die Stunden jeweils Freitags bis Sonntag zu erarbeiten.
Das hiesse,Monatg bis Freitag die Maßnahme als Pendler bei BFW Hamm und Wochenende als Pflegehelfer.

Wie wird den dann der Lohn auf das Übergangsgeld angerechnet ?

Ist wiegesagt,eine Halbtagsstelle Brutto 775,00 Euro + zuzüglich Zuschläge

Übergangsgeld erhalte ich zur Zeit 1345,00 Euro in Monat + 269,00 Euro fahrkosten.

Experten-Antwort

Hallo Sarde,

auf das Übergangsgeld ist Erwerbseinkommen aus einer Beschäftigung das für den selben Zeitraum erzielt wird anzurechnen. Das heißt, das Arbeitsentgelt (Lohn) aus der Halbtagsbeschäftigung als Pflegehelfer ist auf das Übergangsgeld anzurechnen. Auf das Übergangsgeld ist das um die gesetzli-chen Abzüge verminderte Nettoarbeitsentgelt anzurechnen. Einmalig gezahlte Arbeitsentgelte (z. B. Weihnachtszuwendungen) werden hierbei nicht berücksichtigt.

Neben der von Ihnen selbst zu klärenden Frage, ob Sie die Beschäftigung als Pflegehelfer auf Dauer gesundheitlich ausüben können steht für den Rehabilitationsträger noch die Frage im Raum, ob die Ausübung einer Nebenbeschäftigung den erfolgreichen Abschluss der Rehabilitationsleistung nicht gefährdet.

Die Qualifizierungsmaßnahme zum Baumarktfachberater im BFW Hamm ist eine 10-monatige Voll-zeitqualifizierung mit je 40 Unterrichtsstunden in der Woche sowie zwei 12-wöchige begleitete betrieb-liche Praktika. Die unterrichts- und praktikumfreien Wochenenden sind zur Erholung und Nacharbeit der erlernten Unterrichtsinhalte gedacht.

von
Sarde

Hallo,

so hat sich jetzt einiges geändert.

Mir wurde heute das Angebot gemacht,nicht eine Halbtagsstelle zu bekommen sondern eine Vollzeitstelle.

Anfangen könnte ich zum
8 Juni.

Meine frage ist jetzt noch die,
bekämme ich jetzt noch für die nächsten 7 Tage vom
1 Juni bis zum 7 Juni
Übergangsgeld und Fahrkosten ausbezahlt ?
Habe ein Kalendertägliches Übergangsgeld in höhe von 44,85 Euro

Schonmal Danke im vorraus

Experten-Antwort

Hallo Sarde,

für die Zeit der Teilnahme an der Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben im BFW haben Sie Anspruch auf ergänzende Leistungen unter anderem in Form des Übergangsgeldes sowie der Reisekosten (Fahrkosten).

Unabhängig davon kann Ihnen nur nochmals empfohlen werden sich mit Ihrem zuständigen Reha-Fachberater in Verbindung zu setzen.