von
A.A.

Ich möchte gerne eine Mutter-Kind-Kur beantragen und bin mir nicht sicher wo der Unterschied zwischen einer stationären Vorsorgemaßnahme und einer Reha ist. Ich bin diejenige, die behandlungsbedürftig ist, nicht mein Kind.

von
=//=

Wenn Sie eine Mutter-Kind-Kur beantragen, werden Sie beide in einer entsprechenden Klinik behandelt. Wenn Sie eine Reha-Maßnahme beantragen, kommen Sie - natürlich nur bei einer Bewilligung! - in eine Reha-Klinik, in der Sie alleine behandelt werden und Ihr Kind kommt als Begleitkind mit.

Wenn das Kind noch sehr klein ist, empfiehlt sich eher eine Mutter-Kind-Kur. Dafür ist alleine die Krankenkasse zuständig. Lassen Sie sich nicht "bequatschen", wenn Sie dann auch eine Mutter-Kind-Kur wünschen. Die KK schicken die Patienten gerne zur RV.

Der Vorteil ist auch der, dass es wesentlich mehr Mutter/Vater-Kind-Kur-Kliniken gibt als Reha-Kliniken, bei denen Kinder als Begleitpersonen mitgehen. Nicht jede Reha-Klinik hat eine Kinderbetreuung/Kindergarten/Schule.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo,

der Unterschied ist zunächst ein Medizinischer. Bei einer Vorsorgemaßnahme liegen noch keine Gesundheitsstörungen vor, diese Leistung dienen der "Vorsorge" und soll verhindern, dass diese irgendwann eintreten (beispeilsweise durch gesunde Ernährung, Nichtrauchertraining etc.). Für eine Rehaleistung müssen bereits Gesundheitsprobleme vorliegen, diese sind medizinisch vom behandelnden Arzt zu bescheinigen.