von
Starbuck

Hallo.

Da ja nun beschlossen wurde die Gruben im Jahr 2018 zu schliessen werde ich auf 20 Untertagejahre im Steinkohlebergbau kommen. Wenn ich danach in einem Betrieb Übertage arbeite habe ich dann noch eine Chance vor dem 67.Lebensjahr in Rente zu gehen?

Gruß Starbuck

von
Bernhard

Sie müssten dazu genauere Angaben machen.

In welchem Jahr sind Sie geboren? Wieviele Jahre mit Pflichtbeiträgen haben Sie bisher? Haben Sie Zeiten mit Hauerarbeiten? Ist der Versicherungsverlauf durchgehend?

Die Altersrente für Bergleute setzt 25 Jahre mit Beitragszeiten auf Grund einer Beschäftigung mit ständigen Arbeiten unter Tage voraus. Diese Wartezeit werden Sie also nicht mehr erfüllen können. Es gibt aber einige Sonderregelungen dazu.

Wenn Sie 45 Jahre mit normalen Pflichtbeitragszeiten erreichen, können Sie (nach derzeitiger Planung) mit 65 ohne Abschläge in Rente gehen.

Mit Abschlägen auch schon mit 63, auch hier gibt es Sonderregelungen, sofern Sie schon älter sind.

von
?-?

Ich glaube bis dahin wären Sie als 67-jähriger Rentner ein Jungspund :-)
Bis dahin vermutlich minimum 4-5 weitere Erhöhungen des Renteneintrittalters, folglich Rentenbeginn jenseits der 70

von Experte/in Experten-Antwort

In Ihrem Fall wären die Überlegungen zum sogen. Rv-Altersgrenzenanpassungsgetz (u.a. "Rente mit 67")zu beachten.

Rudimentär Infos dazu wären u.a. der Broschüre der Deutschen Rentenversicherung zu entnehmen, die unter folgendem Link zum Download bereit steht
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_15182/SharedDocs/de/Inhalt/04__Formulare__Publikationen/02__info__broschueren/03__rente/gesetzentwurf__rente__mit__67,property=publicationFile.pdf/gesetzentwurf_rente_mit_67

Im Bedarfsfall sollten Sie sich hierzu an eine Auskunfts- und Beratungsstelle wenden.

MfG

von
Starbuck

Ich habe jetzt 9 Untertage + 3,5 Jahre aus der Lehrzeit. Seit 1994 habe ich ohne Unterbrechung einbezahlt. Geboren bin ich 1977.
Ich bin zwar noch Jung aber man muß ja schließlich heutzutage langfristig planen.

Gruß Christian