von
Torben

Die DRV Lübeck hat meinem Sohn ein Vergleichsangebot auf seine Widerspruch angeboten, eine Teilhabemaßnahme, allerdings bezweifelt sie, dass die von ihm angestrebte Umschulung zum Ergotherapeuten eine langfristige Beschäftigung nach sich zieht, auch in der Ausbildung, obwohl er bereits eine Platzzusage einer Schule hat. Sein restleistungsvermögen reiche dafür nicht aus. Er muss jetzt in 3 Wochen antworten (über den SoVD) und soll noch Nachricht von der zuständigen Fachabteilung bekommen -die für Teilhabemaßnahmen- ?? (kann man nicht erlesen).
Wie sollte mann damit umgehen?

von
Knaller

Ihr Sohn muss doch selbst wissen, was er sich gesundheitlich zutraut.... Natürlich macht diese Umschulung nur Sinn, wenn er hinterher diesen Beruf auch ausüben kann.... Ansonsten wird er doch durch den Sozialverband vertreten. Die können ihn doch auch beraten....

von Experte/in Experten-Antwort

Siehe Aussage von "Knaller".

von
Schade

und bedenken Sie dass gerade bei Ergotherapeuten derzeit weit mehr Leute ausgebildet werden, als derzeit Ergotherapeuten gebraucht - genauer gesagt bezahlt eingestellt werden.

Ich kenne "gesunde Menschen", die 2005 mit 1,0 die 3 jährige Ergotherapieschule absolviert haben und heute noch keinen einigermaßen vernünftig bezahlten Arbeitsplatz als Ergotherapeut gefunden haben.

Wie wirds dann aussehen, wenn man bereits heute anzweifelt, ob jemand den Belastungen des Berufes gewachsen sein wird?