von
Alex

Hallo,

ich bin am überlegen, ob ich eine Sterbegeldversicherung oder eine Risiko-Lebensversicherung abschließe.

Bin Rentnerin und leider nicht mehr ganz so fit, gesundheitlich.

Möchte meinen Sohn etwas absichern.

Was könnt Ihr mir empfehlen?

Lieben Dank für Hilfe

von
Amadé

Für die Versicherungsgesellschaft ist das fast immer sehr sinnvoll, selten jedoch für die Versicherten. Informieren Sie sich beim Bund der Versicherten:

Einfach die spezielle Versicherungsart anklicken:

http://www.bundderversicherten.de/lebensversicherung

von
Amadé

Sie schreiben, dass Sie gesundheitlich nicht ganz fit sind. Achtung:

Bei Lebensversicherungen werden in der Regel Gesundheitsfragen gestellt, die penibelst zu beantworten sind. Leistungsverweigerung ist ansonsten vorprogrammiert.

Bei ehrlicher Beantwortung drohen Risikozuschläge oder Vertragsverweigerung.

Am besten, Sie lassen die Finger von diesen Produkten.

von
Schiko.

Lassen Sie sich einfach von
einer Lebensversicherungsgesellschaft ein Angebot zur Sterbesversicherung und einer Risikoversicherung machen.
Dann können Sie nach den eigenen Bedürfnissen eine
Entscheidung treffen.

MfG.

von
Amadé

...aber nicht von den Hochglanzbroschüren der Versicherungsgesellschaften beeindrucken lassen.

Immer hübsch sich die Verwaltungskosten und die REALE garantierte Rendite vorrechnen lassen, die ist nämlich erschreckend.

Experten-Antwort

Hallo Alex,

Sterbegeldversicherungen sind nicht Sache des Forums, da wir nur in Sachen gesetzliche Rente, Altersvorsorge und Reha beraten. Da wir zudem anbieterneutral beraten, mussten wir einen Eintrag löschen, der konkret einen Versicherer benannte.

Allgemein kann man sagen, dass Experten bei Sterbegeldversicherungen zur Vorsicht raten. Die Einzahlungen
während der gesamten Laufzeit des Vertrages übersteigen bei höherem
Einstiegsalter die garantierte Leistung häufig bei weitem. Die
Stiftung Warentest rät daher von dieser Versicherungsform ab.

Rein rechnerisch lohnt sich eine Sterbegeldversicherung nur, wenn
der Versicherte kurz nach Ablauf der Wartefrist verstirbt, die je
nach Versicherung sechs Monate bis vier Jahre dauert. In allen
anderen Fällen ist es meist günstiger, durch ganz normales Sparen
vorzusorgen.

Mit freundlichen Grüßen
ihre-vorsorge.de

Experten-Antwort

Hallo Alex,

ergänzend zu dem Eintrag der Redaktion des Forums vom 21.07.2009 ist eventuell ein Besuch bei der Verbraucherschutzzentrale bezüglich empfehlenswerter Angebote interessant.