von
Joachim

Hallo Experten,
ich hätte eine Frage zur Versicherungspflicht als Tennistrainer.
Als solcher bin ich, da nicht nur geringfügig tätig, grundsätzlich rentenversicherungspflichtig.
Dies gilt auch noch, wenn ich eine Hilfskraft zur Erledigung der Büroarbeiten als geringfügig Beschäftigte einstelle.
Gilt dies aber auch noch bei einer Beschäftigung in der sog. "Gleitzone" also zwischen 400,01 und 800,00 € oder wäre ich dadurch nicht mehr rentenversicherungspflichtig?

Danke im Voraus!
Joachim

von
Jospeh

Hallo Joachim,

sofern Ihre Hilfskraft über 400,00 Euro verdient, ist diese nicht mehr geringfügig beschäftigt und Sie unterliegen nicht mehr der Versicherungspflicht. Die Gleitzone wirkt sich dann nur in der Berechnung der von Ihnen als Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer zu zahlenden Beiträge aus.

Wenn Sie eine Einkommen haben, dass sich innerhalb der Gleitzone bewegt, hat dies keine Auswirkungen, da die Regelungen der Gleitzone nicht für Ihr Einkommen gelten (Sie als Selbständiger müssen grundsätzlich den vollen Beitrag zahlen - 19,9 %).
Gruß
Joseph

Experten-Antwort

Wie dies bereits zutreffend geschildert wurde, sind Beschäftigte in der Gleitzone eben nicht mehr versicherungsfrei in der gesetzlichen RV (nach § 8 SGB IV bzw. § 5 II SGB VI) , mit der eben von User Joseph beschriebenen Auswirkungen für Ihren Versicherungsstatus.

MfG