von
Horst P.

Ich bin 50 Jahre alt und möchte nach erreichen von 35 Versicherungsjahren in 3 Jahren in Vorruhestand gehen. Ich habe einige Ersparnisse die zur Zahlung von ges.Krankenkasse und anderer Abgaben sowie Lebenshaltungskosten verwendet werden sollen. Ist so ein Ausstieg überhaupt möglich ? Was kommt an Kosten auf mich zu wenn ich alles selbst bezahle ? MfG Horst P.

von
Schiko.,

Der vorruhestand hat mit den versicherungsjahren
in der rentenversicherung nichts zu tun.

Dieser bildet in der regel die möglichkeit die zeit
von zwei jahren vor rentenbeginn zu überbrücken
ohne noch arbeiten zu müssen.

Voraussetzung ist aber die tarifliche regelung für
das jeweilige tarifgebiet.
Ist dies tariflich möglich werden die sozialab-
gaben aus dem verminderten lohn anteilig ab-
geführt, erspare mir die feinheiten hierzu.

Natürlich können sie beruflich aussteigen und
bis zur rente als "Privatier" das leben genießen.

Für die krankenversicherung müssen sie selbst sorgen.

Als vollwertiger beitrag zur renten- versicherung sind
monatlich 79,60 mindest beitrag aufzubringen. Wieviel sie zum lebensunterhalt
aufbringen müssen liegt an ihnen selbst.

Mit freundlichen Grüßen.

von
Horst P.

Danke für die Antwort, aber gerade die Frage nach der Krankenversicherung beschäftigt mich. Heisst das ich kann nicht in der AOK verbleiben ?

von
Schiko.

Doch. n ur sie müssen sich
selber versichern , ist doch kein leistungsträger mehr vorhanden.

Wie hoch der mindestbeitrag
ist erfahren sie bei der AOK.