von
Nina

Ich bin seit 5 Jahren Beamtin. Wie kann ich bei einem Wechsel in die private Wirtschaft meine Versorgungsansprüche für die Zeit als Beamtin sichern?
Übernimmt der Staat eine Nachversicherung bei der Rentenversicherungsanstalt?

von
bekiss

Beim Ausscheiden aus der Beamteneigenschaft ohne Versorgungsanspruch werden Sie durch Ihren Dienstherrn nachversichert in der gesetzlichen Rentenversicherung. Maßgeblich ist das Bruttoeinkommen als Beamte. Das ist zwar nützlich aber nicht ganz gerecht. Ihr Dienstherr spart so nicht nur die deutlich höher liegenden Bruttobeträge vergleichbarer Vergütungsgruppen Angestellter oder Arbeiter, sondern auch die Beiträge zur Zusatzversorgung (z. B. VBL).

von
Nina

Hallo bekiss,

danke schon mal für diese Information. Jetzt würde mich noch interessieren ob es irgendwelche zeitliche Begrenzungen gibt. Zum einen, ob es eine Grenze gibt bis zu der noch der gesamte Betrag an Rückstellungen zurückbezahlt wird. Oder ob es eine zeitliche Obergrenze gibt ab der gar nichts mehr zurückgezahlt wird.

Viele Grüße
Nina

Experten-Antwort

Wie "bekiss" schon erwähnt, ist der ehemalige Dienstherr verpflichtet Sie in der ges. Rente gem. § 181 SGB VI nachzuversi§ 184 Abs. 1 SGB 6 bestimmt, dass die Beiträge für die Nachversicherung fällig werden, wenn die Voraussetzungen für die Nachversicherung (§ 8 Abs. 2 SGB 6) eingetreten sind, insbesondere Gründe für einen Aufschub der Beitragszahlung nach Absatz 2 nicht gegeben sind. Als Zeitpunkt der Fälligkeit ist der Folgetag des Ausscheidens aus der versicherungsfreien Beschäftigung bzw. des Wegfalls des Aufschubgrundes anzusehen.
chern.