von
rolber

Hallo,
meine Frage ist folgende,
wenn ich die Rentenform wechsle entstehen mir da weitere Abzüge?
Meine Situation ist die dass ich
bis März 2009 eine Befristete
Eu Rente beziehe.Mir wurde nun empfohlen eine Altersrente zu beantragen.Zum dortigen Zeitpunkt wäre ich 63 Jahre,da ich 50% Schwerbehindert bin würde das bestimmt genehmigt werden.Meine Frage ist nun
bleiben die 10,8% Abschlag
oder ändert sich dabei etwas zu meinem Nachteil?

von
Rosanna

Es ändert sich NICHTS zum Nachteil, da die Altersrente mindestens in Höhe der bisher bezogenen EM-Rente zu zahlen ist (Besitzschutz - § 89 SGB VI).

Wenn nach dem Leistungsfall der EM-Rente keine rentenrechtlichen Zeiten mehr dazugekommen sind, erhöht sich die AR aber vermutlich auch nicht.

Sie haben dann aber mit der Altersrente keine Probleme mehr hinsichtlich der medizinischen Überprüfung/Antrag auf Weitergewährung! Somit ist es nur positiv zu sehen.

von
rolber

Hallo Rosanna,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Gruß rolber

von
Wechsel von EM - zu Altersrente

Dabei kommt aber in aller Regel nichts heraus. Außer Spesen, nix gewesen! Nur sehr selten kann die Altersrente einmal etwas höher werden. Die Regelaltersrente erhalten Sie ohnehin von Amts wegen.

von
Rosanna

Da @rolber aber eine ZEITRENTE erhält, wäre es schon positiv, die Umwandlung zu beantragen! Lesen Sie doch meinen Beitrag bis zu Ende....

Experten-Antwort

Den bisherigen Beiträgen kann grundsätzlich zugestimmt werden. Dennoch schlagen wir vor einen Antrag auf Altersrente zu stellen, denn nur so besteht die Gewissheit, dass im ungünstigsten Fall nichts dabei heraus kommt.

von
Wechsel von EM - zu Altersrente

Ja, habe ich ja. Was regen Sie sich denn da gleich so auf? Ich wollte eigentlich nur vermeiden, dass der/die gute "rolber" als Ergebnis eine riesige Altersrente erwartet.

von
Rosanna

"Ich wollte eigentlich nur vermeiden, dass der/die gute "rolber" als Ergebnis eine riesige Altersrente erwartet."

Das Für und Wider wurde bereits in meinem Beitrag erläutert, auch dass sich die Altersrente vermutlich nicht erhöht.

Sie sind aber mit Ihrem 1. Beitrag gar nicht auf den Vorteil der AR gegenüber der Zeitrente eingegangen! Deshalb hat der Experte so geantwortet (und sich keineswegs aufgeregt).

von
Rosanna

UND ICH MICH AUCH NICHT!

von
Wolfgang

Die SHIFT-Taste klemmt mal wieder ...vor Erregung ? ;-))

Gruß
w.
(Redaktion, bitte diesen meinen unsachlichen Beitrag in angemessener Zeit löschen ...2033, Rosannas 65. ;-))

von
Wechsel von EM - zu Altersrente

Auf den Experten habe ich gar nicht gepostet. :-)

Ich schreibe jetzt nicht: "Dann gucken Sie doch besser hin...." weil Sie sich dann vermutlich ebenso ärgern würden, wie ich bei: "Lesen Sie doch meinen Beitrag bis zu Ende...."

von
Rosanna

Ich finde meine Genugtuung am Feststellen der Shift-Taste, Sie finden Ihre darin, auf meine Beiträge fast immer Ihren Senf dazuzugeben. ;-))

Das Erreichen meines 65. Lebensjahres erst im Jahre 2033 ist wirklich nich besonders erstrebenswert. Der einzige Vorteil wäre der, dass ich dann heute noch jünger wäre.

2033 erhalte ich schon seit MINDESTENS 15 Jahren Altersrente, und zwar die für besonders langjährig Versicherte! ;-)

von
Klaus-Jürgen Brösel

Mir ist im 65. Lebensjahr noch
EU-Rente bewilligt worden......
der Übergang mit 65 geht der
automatisch in Altersrente
oder muss der nochmal neu
beantragt werden.

Danke für die Antworten.

Experten-Antwort

Nach § 115 Abs. 3 S. 1 SGB VI ist in den Fällen, in denen bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (oder eine Erziehungsrente) bezogen wurde, im Anschluss - von Amts wegen - eine Regelaltersrente zu leisten, soweit der Berechtige nichts anderes bestimmt.

Der Anspruch auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit besteht allerdings nur bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze. Ist über den Anspruch auf Regelaltersrente bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht entschieden, wird die bisherige Rente allerdings als Vorschuss auf die Regelaltersrente weitergezahlt.

Der Berechtigte wird rechtzeitig über den Wegfall der Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wegen Erreichens der Regelaltersgrenze und dem anschliessenden Anspruch auf Regelaltersrente informiert.

Widerspricht der Berechtigte der Leistung der Regelaltersrente nicht, wird diese entsprechend festgestellt. Bei einem Widerspruch endet der Anspruch auf die Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit mit dem Ablauf des Monats des Erreichens der Regelaltersgrenze. Ein Anspruch auf Regelaltersrente besteht wegen des Widerspruchs in diesem Fall nicht.

Zusammenfassend bleibt festzustellen : Der Rentenversicherungsträger wird Sie rechtzeitig vor Erreichen der Regelaltersgrenze anschreiben. Senden Sie den mitgesandten Fragebogen zurück, wird die Regelaltersrente entsprechend festgestellt. Das gleiche gilt, wenn Sie nicht antworten; dann erfolgt die Feststellung jedoch nach Aktenlage, d.h. möglicherweise für Sie günstige Sachverhalte können ggfs. nicht berücksichtigt werden. Nur im Falle Ihres konkreten Widerspruchs wird die Regelaltersrente nicht festgestellt.