von
EMRentner

Ich bin Jahrgang 12/1946 und beziehe seit ca. 2,5 Jahren eine Rente wg. verminderter Erwerbsfähigkeit. Ich bekomme nun von meiner Rentenanstalt ein Schreiben wg. Überprüfung der weiteren Rentengewährung obwohl sich mein Gesundheitszustand nicht geändert bzw. verschlechtert hat. Da ich im nächsten Jahr 65. werde bekomme ich dann ja ab Jan. 2012 die normale Altersrente. Ich kann nicht verstehen, dass die von der Rentenanstalt mir jetzt noch mal die Rente ggf. wegnehmen wollen. Ist das üblich, bei jemandem der so kurz vor der Altersrente steht ? Sollte man da nicht jüngere Jahrgänge befragen ? Bei meiner Gesundheit gibt mir doch heute keiner mehr eine Arbeit, also was soll das ganze Gefrage ?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ?

von
Bert

Nicht Ihr Alter, sondern Ihr Gesundheitszustand ist für den Rentenanspruch entscheidend.
Daher immer fleißig mitwirken.

von
Aha

Sie können die Sache natürlich abkürzen, wenn Sie einen Anspruch auf Altersrente für schwerbehinderte Menschen geltend machen (können!). Sollten Sie bislang keinen GdB von 50 oder mehr haben, so würde ggf. auch Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit nach Altrecht genügen - die Wartezeit von 35 Jahren sollte jedoch auch vorliegen!

von
DONE

Bin mit 50 für 1 J in die EW-Rente gegangen worden
jetzt nach 2 Jahren, wurde mir nur noch die BU -Rente voll zugesprochen,natürlich mit weniger Geld
Ich könnte für 6 Std in einen anderen Beruf noch Arbeiten
Es ist eine erhebliche Gesundheitliche Verschlechterung eingetreten
Frage
wie oft wiederholt sich das ganze Behörden Spiel (Einspruch u.s.w) den noch,bis man die Vollrente bekommt
Den Laut mehrere Gutachten
ist es ausgeschlossen das ich je wieder Arbeiten kann

von
-_-

Sie müssen Ihre neue Frage in einen neuen Beitrag unter
http://www.ihre-vorsorge.de/Expertenforum-Neues-Thema.html
einstellen.

von
-_-

"Man" sollte solche unmotivierten bis planlosen und meist völlig unergiebigen, Routinebefragungen eigentlich gar nicht mehr durchführen. Fragen Sie doch bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach, aus welchem konkreten Grunde diese bei anderen Rentenversicherungsträgern bereits vor Jahren abgeschafften "Überprüfungen" von dort noch immer erfolgen, bzw. welches konkrete Ziel damit verfolgt wird und auf welche Rechtsgrundlage sich die Befragung stützt.

Man wird auf §§ 60 - 66 SGB 1 verweisen. Die Mitwirkungspflichten bestehen jedoch nicht, soweit

1. ihre Erfüllung nicht in einem angemessenen Verhältnis zu der in Anspruch genommenen Sozialleistung oder ihrer Erstattung steht oder

2. ihre Erfüllung dem Betroffenen aus einem wichtigen Grund nicht zugemutet werden kann oder

3. der Leistungsträger sich durch einen geringeren Aufwand als der Antragsteller oder Leistungsberechtigte die erforderlichen Kenntnisse selbst beschaffen kann.

Insbesondere zu 3. kann gesagt werden: Datenverknüpfungen sorgen heute dafür, dass alle für eine Überprüfung des Rentenanspruchs erforderlichen Angaben, insbesondere die Aufnahme einer Beschäftigung, dem Versicherungsträger auch ohne Anfrage an den Rentenberechtigten zur Verfügung stehen. Medizinische Gründe für eine Überprüfung Ihres Rentenanspruchs wird es in Ihrem Alter wohl kaum noch geben können, insbesondere wenn eine unbefristete Rente wegen Erwerbsminderung gewährt worden ist. Voraussetzung für diesen Rentenanspruch ist, dass eine Besserung unwahrscheinlich ist. Sonst würde eine befristete Rente gewährt (Zeitrente).

Wenn Sie es aber einfacher wünschen, lassen Sie Ihrem Rentenversicherungsträger die gewünschten Angaben einfach zukommen. Passieren wird dann zu 99,99 % nichts mehr weiter.

von
Heinerich

Es erfolgt in der Regel bei einer Rente auf Dauer nur noch eine Untersuchung, wenn

1. die Ärzte auch nach den ersten 9 Jahren Rentenbezug davon ausgehen, dass der Gesundheitszustand sich wesentlich bessern wird

oder

2. jemand den Versicherten angeschwärzt hat, dass er wieder fit ist.

Der häufigste Grund ist die Variante 2.

Gruß

Heinerich

von
Haftung

Die Bundesbürger und Zwangsversicherten werden sich an die Ressourcenverschwendung durch die Politik und die Bürokraten gewöhnen müssen, es sei denn die Akteure werden in die Haftung genommen.

Experten-Antwort

Hallo EMRentner,
Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit werden grundsätzlich nur als Zeitrenten gewährt. Sollte ihre Rente einer zeitlichen Begrenzung unterliegen, ist die Überprüfung der Voraussetzungen durchzuführen.

von
DONE

hallo
hab ja bereits 70 % Schwerbehinderung mit Gehbeh.
Ab 01.01.2010 volle 100% Berufsunfähigkeit von der LVA
Habe natürlich Einspruch eingelegt
Aber so wie es ausschaut ,kommt es immer auf die Laune des betreffenden Medizinischen Mitarbeiters an
und ihrer Statistik
1 durch 3 abgelehnt ,ohne Aktendurchsicht
habe mich in meinen ganzen Berufsleben nicht so ab ärgern müssen,wie die letzten 2 J
Arbeitsamt-Krankenkasse-LVA
die Kommunikation unter den 3 ist ja der Wahnsinn
Und der Antragsteller kommt in die nähe von einen Nervenkollaps

von
Bürger

EU bzw. BU Bezieher dürften in aller Regel keiner Beschäftigung nachgehen dürfen!
Wenn man eine Krankschreibung hat geht man auch nicht Arbeiten!

von
Unsinn

BU Rentenbezieher dürfen in der Regel keiner Beschäftigung nachgehen???

Achso, dann soll man also mit der halben EM Rente leben,also mit durchschnittlich 500 Euro.

Aus welchem Käfig sind sie denn ausgebrochen???

von
Bürger

Käfig ? Wie Bitte ?
Ich würde alles streichen.
Arbeite oder Untergang.

von
Unsinn

Achso, jetzt verstehe ich.

Sorry,man geht ja im ersten Moment immer davon aus das man es mit Menschen mit Gehirn hier zu tun hat.Tut mir leid.

von
@Bürger

Was verstehen Sie?
Ein Hartz 4 Empfänger darf auch nichts dazu verdienen.

von
DONE

hab vorher bis 01.01.2010
genau 1212-€ E.W Rente+ Betriebsrente bekommen,jetzt 306 € E.W
Rente
Hab mich aber Arbeitslos und krank gemeldet,da man von 306 € nicht leben kann
Aber E.W Rente und Kranken oder Arbeitslosengeld geht nicht zusammen !!!
Nur bis die sich einig sind wer was bezahlt
ist man verhungert,ich warte seit 01.01.2010 auf den ersten €
fast 4 Monate
Hab schon ein kleines Vermögen vertelefoniert
Trotz als VDK Mitglied
Meine Nerven sind am Ende

von
Manuela58

Natürlich darf ein Hartz4 Empfänger dazuverdienen. Die Frage ist dann nur, was er davon behalten kann. Ein Arbeitsverbot gibt es meines Wissen nicht.

von
Pladadus

Ja, meinem Mann passiert das immer noch.
Er ist 59 J.; schwer krebskrank (Metastasen) und bezieht seit 2008 eine EM-Rente.
Die erste Überprüfung erfolgte im August 2008 (8 Monate nach der EM-Rentengewährung), die zweite vor 2 Wochen.
Sein Onkologe verdreht nur noch die Augen...

Vielleicht sollten SB doch mal dazu übergehen, die jeweilige Akte etwas weiter zurück aufzuschlagen und zu lesen.
Offensichtlich wird das nicht getan...

von
Lore

Die Leute der RV die solche Dinge veranlassen wie in dem Fall ihres Mannes, sollten sich einfach nur schämen !

Aber vielleicht werden die ja selbst mal schwer krank - was einigen sicher zu wünschen wäre....-