von
Rudolf Kekert

Hallo und guten Tag, ich habe eine Frage an die Experten:
Habe nach einer Krebserkrankung jetzt eine 50 %-ige Schwerbehinderung zuerkannt bekommen und möchte jetzt vorzeitig Rente beantragen.
Bin Jahrgang 04/1954 und hätte auch die Möglichkeit, im Sommer 2017 mit 63 Jahren (und vier Monaten) ohne Abschläge in Rente zu gaben, da ich bereits jetzt 46,5 Versicherungsjahre auf meinem Rentenkonto habe.
Wie hoch wären die Abzüge, wenn ich die vorzeitige Rente wegen Schwerbehinderung beantragen würde.
Wird nur bis zum Jahr 2017 gerechnet oder bis zum "normalen" Renteneintrittsalter von 65 Jahren und 7 Monaten?
Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte,
LG Rudolf

von
Kai-Uwe

Nicht vermischen.
Mit 63 Jahren +4 können Sie die AR für besonders langjährig Vers. beantragen.

Bereits jetzt wäre die AR für schwerbeh. Menschen.

Der Abzug wird auch nur in der Rentenart selbst berechnet.

D.h., dass der Abzug sich aus dem "normalen" Rentenbeginn (der AR für schwerbeh. Menschen) 01/2018 und dazu entsprechend dem vorgezogenen Rentenbeginn z.B. 05/2015 berechnet.

von
KSC

Das steht doch in jeder Rentenauskunft - wenn Sie keine aktuelle haben, einfach anfordern.

Da ersehen Sie wann die AR für Schwerbehinderte abschlagsfrei ist (63+8) und können den Abschlag bei Ihrem "Wunschrentenbeginn" leicht ermitteln (Monate des Vorbezuges mal 0,3)

von Experte/in Experten-Antwort

Die "Altersrente für besonders lamgjährig Versicherte" ist früher abschlagsfrei für Sie, Die "Altersrente für schwerbehinderte Menschen" wird erst ab 63+8 abschlagsfrei gezahlt. Sie hätte bei zeitgleichem Rentenbeginn also eine Kürzung für 4 Monate zu erwarten.
Insofern bringt die Anerkennung der Schwerbehinderteneigenschaft für Sie keine Vorteile.