von
Dixidae

Guten Abend,
ich bin seit Mai 2014 AU. Am 19.März 2015 habe ich eine Aufforderung zum Rehaantrag von meiner Krankenkasse erhalten. Zugrunde lag eine Auskunft meiner Ärztin an den MdK, dass meine Erwerbsfähigkeit gefährdet sei. Ich befand mich zu der Zeit im Krankenhaus und konnte mich darum nicht richtig kümmern. Erst jetzt sehe ich, dass ein Widerspruch wohl gute Chancen gehabt hätte, da ich 1. meine Ärztin nicht von der Schweigepflicht entbunden habe und 2. gar nicht rehafähig war/bin. Leider ist die Widerspruchsfrist am 19.4. bereits abgelaufen.
Ich muss am 1.6. den Rehaantrag stellen.Mein Krankengeld würde normalerweise bis zum 9.November 2015 laufen, d.h. die KK verkürzt diesen um ganze 5 Monate! Das habe ich jetzt erst richtig verstanden....und frage mich, was ich jetzt noch tun kann??Stellen muss ich den Antrag ja in jedem Fall!
Im Schreiben wird darauf hingewiesen, dass ich den Antrag nur mit Zustimmung der KK zurückziehen oder verschieben kann. Wäre das noch eine Möglichkeit, bzw. welche schlagkräftigen Gründe könnten dafür von mir angegeben werden?
Welchen Einfluss hätten jetzt noch ein Attest über Rehaunfähigkeit bzw ein Arbeitsversuch auf die erzwungene Rehaantragsstellung?

von
Schade

Es kann doch kaum mehr was passieren.

Jetzt stellen Sie erst mal den Reha Antrag und warten ab.

Wird der bewilligt, dauert es erst mal einige Zeit bis die Reha beginnt und wenn die Ihnen hilft, sind Sie weiter Au bis Sie wieder arbeiten können.

wird die Reha abgelehnt und die DRV deutet den Antrag als Rentenantrag um, dann ist der Juni auch schon bald rum, bis dieser Brief kommt, dann haben Sie Zeit den Rentenantrag zu stellen und bis die Bewilligung kommt dauert es auch noch etwas.

Wenn es Ihnen ums Zeitspiel geht das KG möglichst lange zu retten, haben Sie doch gute Karten....

von Experte/in Experten-Antwort

Sie können die Situation leider nicht mehr ändern. Deshalb stellen Sie am 01.06 den Rehaantrag und warten einfach ab. Alles weitere wurde bereits von Schade erläutert.