von
Daniel

Guten Tag,
zurzeit nehme ich an einer Umschulung im Rahmen einer Reha "Zur Teilhabe am Arbeitsleben" teil...Da mein Übergangsgeld nur ca. 60 % des ortsüblichen Tarifs meines Erstberufs beträgt, ziehe ich es in Erwägung einen Nebenjob anzunehmen...möchte mich aber auf jeden Fall an meine Benachrichtigungspflicht halten...Nun meine Frage: ich habe gelesen, dass der komplette Nebenverdienst auf das Übergangsgeld angerechnet wird,,,desweiteren ist mir aber auch bekannt, dass wenn ich die Umschulung, bei einem nicht wie in meinem Falle über das BfW, sondern bei einem externen Arbeitgeber (aber auch im Rahmen der Reha) durchführen würde, der Arbeitgeber die Möglichkeit hätte, mein Übergangsgeld bis zur Höhe meines Tariflichen Gehaltes aufzustocken...Deshalb bitte ich um Aufklärung, welche Möglichkeiten mir nun zustehen.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

MfG
Daniel

von
Nix

Die von Ihnen angesprochene Regelung - Aufstockung des Übergangsgeldes durch den Arbeitgeber bis zum Tarifentgelt - ist mir nichts bekannt.
Bitte geben Sie mir die Rechtsquelle an.
Vielen Dank!

Ihr
Nix

von Experte/in Experten-Antwort

Bei Arbeitnehmern ist grundsätzlich das um die gesetzlichen Abzüge verminderte Arbeitsentgelt (Nettoarbeitsentgelt) auf das Übergangsgeld während der Teilnahme an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben anzurechnen. Einmalzahlungen werden hierbei nicht berücksichtigt. Die weiteren anrechenbaren Entgeltbestandteile sind im Einzelfall von der Sachbearbeitung zu prüfen.
In jedem Fall müssen Sie den Hinzuverdienstverdienst im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflichten Ihrem zuständigen Sachbeabeiter mitteilen. Dieser kann Ihnen dann auch genau mitteilen, welcher Hinzuverdienst in Ihrem Fall anzurechnen wäre.

von
Erwin Kwapik

Bin 62 Jahre,kann im Monat 350€
und 2 mal 700€ zuverdienen.
Frage:Wie zählt dieses?
Wenn das Geld überwisen ist und
auf mein Konto oder
das Datum auf meiner Rechnung
oder wann ich die Arbeit
verrichtet habe?
Vielen Dank für eine schnelle
Nachricht.
Gruß Kwapik

von Experte/in Experten-Antwort

Wenn der Arbeitgeber, die jeweilige SV-Meldung über den Steuerberater macht.