von
Eva Liebherr

soll ja zum 1.7.2018 beginnen. Da interessiert mich natürlich, wie sich meine Ost-Rente von ca. 1000 Euro zum 1.7.2018 (die evtl. jährliche Anpassung mal ausgenommen) voraussichtlich erhöhen wird.

Kann da einer der Experten Angaben dazu machen?

von
Liebherr Knecht

Bei Ihnen ca. 1,36€ Erhöhung.

von
Konrad Schießl

Gehen Sie davon aus, dass sich hier zum 1.7.2017 nichts tut, ausgenommen die sporadische
jährliche Erhöhung.
Sind Sie aber darauf gefasst, ist die Gleichschaltung einmal erfolgt, werden Sie weniger Rente
bekommen trotz des Restwertes für einen EP. von derzeit 30,45 Euro..
Das heißt, die derzeitige Begünstigung Ihres Jahresverdienstes durch die fiktive Hochwertung
ist trotz des Rentenwertes mit 28,66 in Ost günstiger als später 30.45 Euro.

MfG,

von
Furchtbar

Jetzt geht das Gejammer schon wieder los!!
Man kann es nicht mehr hören.

von
Konrad Schießl

Gerade um ein Gejammer zu vermeiden, kann man nicht früh genug auf das Thema aufmerksam machen. Viele Westdeutsche posaunen doch schon wieder hinaus, der Osten erhält wieder mehr
Rente.
Dies liegt auch daran, dass unverantwortliche Politiker schon wieder erklären, die Angleichung
kostet ca. 15 Milliarden, obwohl feststeht, manche Ostler werden sogar geringere Renten erhalten,
da die früher gewollte Hochwertung der niedrigeren Verdienste dann entfällt.
Für Leute wie Sie wäre es wohl am Besten solche Beiträge einfach nicht zu lesen, muss ja auch
nicht sein.

MfG.

von
Clöwn Ferdinand

Für Eure Westwaren,die zu Hauf in unsere Kaufhallen gekarrt werden,wollt Ihr Westelbischen ja auch einen ordentlichen Preis!Dafür,daß man in der"DDR"weniger verdiente und einzahlen konnte ins Rentensystem konnte keiner was.Und wenn Herr Honecker dieses Geld mißbraucht hat,dann soll doch die "Schweine SED",bzw.deren Nachfolger dafür aufkommen!!!

von
H. Schulz

Zitiert von: Konrad Schießl

Gerade um ein Gejammer zu vermeiden, kann man nicht früh genug auf das Thema aufmerksam machen. Viele Westdeutsche posaunen doch schon wieder hinaus, der Osten erhält wieder mehr
Rente.
Dies liegt auch daran, dass unverantwortliche Politiker schon wieder erklären, die Angleichung
kostet ca. 15 Milliarden, obwohl feststeht, manche Ostler werden sogar geringere Renten erhalten,
da die früher gewollte Hochwertung der niedrigeren Verdienste dann entfällt.
Für Leute wie Sie wäre es wohl am Besten solche Beiträge einfach nicht zu lesen, muss ja auch
nicht sein.

MfG.

Ja, die Westler maulen zurecht, ohne Wiedervereinigung gäbs noch üppige Renten. Jetzt muß die DRV auch noch für die Ostler Renten bezahlen, obwohl die gar noch nicht so lange einzahlen, aber gleich nach der Wiedervereinigung die Hand aufhielten.

Dann mußten die Westler auch noch für Euro-Länder und Euro-Umstellung "bluten".

Die Betriebsrenter, das sind zumeist Westler, wurden dann über Krankenversicherungsbeiträge für ihre Betriebsrenten gleich nochmals zur Kasse gebeten. Das ist einfach in der Summe zu viel und damit einfach unverschämt bzw. nicht mehr vertretbar.

Die Steuern für die Unternehmen wurden aber nicht erhöht, obwohl man da durchaus was abverlangen hätte können.

Und daß Frau Merkel natürlich eine Ostfrau ist, welche die Westler über Gebühr zur Kasse bittet, empfinde ich auch als eine Unverschämtheit.

Es müßte dem Dümmsten auffallen, daß hier frech und unfair abkassiert wird.

von
Konrad Schießl

Wer hat Ihnen das beigebracht, ohne Wiedervereinigung gäbs noch üppige Renten.
Dies ist genau so falsch, als die Behauptung, aus der Rentenkasse wurden die Kosten der Wieder-
vereinigung bezahlt-oder- obwohl die gar nicht so lange einzahlen hielten die Ostler schon die
Hand auf. Auch Ihnen ist scheinbar noch nicht klar, die eingehenden Beiträge werden nicht für die
Renten reserviert, sondern gleich wieder als Rente ausbezahlt.
Die Rentenkasse ist ja nicht im Bundeshaushalt angesiedelt, hat also mit Steuergelder nichts zu tuin.
Wie schon im Jahre 1957-Beginn mit dem Umlaufverfahren- gilt dies auch heute noch.
Das Verhältnis, Jahresrente des Einzelnen zu seinem Jahresverdienst, unter Berücksichtigung des
Durchschnittsverdienstes ergibt die Entgeltpunkte mal Rentenwert die Rente.
Richtig ist aber auch, zu viele Bremsfaktoren hindern eine höhere Prozentanhebung, nenne nur
die Einführung der Riesterrente der größte Bremsfaktor, hier werden für alle Beschäftigten rech-
nerisch 4% aufgewendet, also auch für alle Nicht Riestersparer.
Gemein ist aber auch, bei der Betriebsrente fällt für den Bezieher der volle Beitragssatz an, bei
DAK-Versicherten 16,10% plus 2,55 % Pflegeversicherung, 18,65 % Beitrag an.

Bezüglich Unternehmenssteuer kann ich Ihnen fast ausnahmslos zustimmen.

Frau Merkel als Ostfrau dies alles anzulasten ist wirklich zu kurz gedacht.

MfG.

von
Rentensputnik

Bevor man Frau Merkel die Schuld für alles gibt, sollte man erwähnen, dass die rückwirkende Belastung von Betriebsrenten mit Sozialversicherungsbeiträgen, von Altkanzler Schröder und Ursula Schmidt zu verantworten ist und das Ganze durch das Bundesverfassungsgericht abgesegnet wurde!?

von Moderator/in Experten-Antwort

Hallo liebe Forumsteilnehmer/innen,

wie aus der Forenbeschreibung ersichtlich wird, soll dieses Forum kein Ort für politische Diskussionen sein. Wir bitten Sie, dies zu berücksichtigen.

Herzliche Grüße aus der Redaktion!

von
Konrad Schießl

Dies ist doch nur eine sachliche Aufklärung und keine Politische Diskussion, man kann es auch über-
treiben.

MfG.