von
fragensteller

Im Herbst des letzten Jahres stellte ich einen Antrag auf Kontenklärung, weil mich eine Prognose der zu erwartenden Rente in verschiedenen Szenarien interessierte: unterschiedliches Einkommen, unterschiedlicher Rentenbeginn, Erwerbsminderungsrente und Altersrente.

Hierzu musste ich 2x zur örtlichen Beratungsstelle: 1x um mir zu erklären, dass ich im nächsten Beratungstermin den Antrag stellen kann, 1x um dann den Antrag zu stellen. Bei der zweiten Beratung wurde mir mündliche mitgeteilt, dass die Altersrente in den gewünschten Szenarien automatisch mitberechnet würde und dass nicht mit in das Feld mit meinen Wünschen aufgenommen werden müsste.

Nun kommt nach über 8 Monaten Wartezeit auf den Bescheid (die Klärung des Versichertenverlaufs dauerte, immer wieder wurden Unterlagen nachgefordert). In dem Bescheid heißt es, dass ich nur um eine Prognose bzgl. der Erwerbsminderungsrente gebeten hätte und diese aus technischen Gründen nicht erstellt werden konnte. Noch nicht einmal meine aktuellen Entgeltpunkt wurden mir mitgeteilt.

Auf gut deutsch, ich fühle mich hier fehlberaten. Entweder hat die Frau bei der RV vor Ort einen Fehler gemacht und meinen Antrag falsch ausgefüllt (sh. oben) oder die Personen bei der Bearbeitung. Wie komme ich nun möglichst schnell zumindest zu einer Prognose meiner Altersrente? Widerspruch oder Neu-Antrag? Falls Neu-Antrag, wie komme ich zu einem Neu-Antrag innerhalbe von nur 1x Beratungstermin. Immerhin muss man auf jeden Beratungstermin 2 Wochen warten. Sorry, aber ich bin stinkesauer.

Ich bin ein schwerbehinderter Mensch, mit mehrjähriger Krankheit (ohne dass diese von den Ärzten anfangs vollständig erkannt oder behandelt wurde, insbesondere wurden mir damals die Krankschreibungen verweigert, mit entsprechender Rentenlücke nun). Inzwischen bin ich zwar wieder soweit hergestellt, dass ich arbeiten kann. Einen Berufswechsel habe ich erfolgreich bewerkstelligt, jedoch ist unklar in welchem Umfang und wie lange ich zukünftig arbeiten kann. Ferner habe ich nur freiberuflich Arbeit (in Teilzeit wg. der Erkrankung) gefunden. Das ganze Thema ist für mich sehr belastend, weil durch die Rentenauskunft die ganzen beinahe-traumatischen Erfahrungen mit den Ärzten hochkommen.

Ich möchte möglichst schnell meine Rentenauskunft haben. Auch weil bei der aktuellen Arbeitssituation evtl. ein Wechsel in ein Berufsversorgungswerk (ohne EM-Rente, ohne Rente für Schwerbehinderte Menschen ab 62) ansteht. Ferner liegt meine derzeitige mögliche Arbeitsbelastung unter 30 h die Woche. Die Frist zur Beantragung einer EM-Rente läuft anfang nächsten Jahres aus. Den Antrag auf teilweise EM-Rente (wg. dem damit verbundenen Stress) möchte ich nur stellen, falls das in meiner Situation überhaupt Sinn macht.

von
Apollosonde

Rufen Sie die Telefonnummer des letztes Schreiben an und fordern sich postalisch eine
"Rentenauskunft für schwerbehinderte Menschen (§37 SGB VI) mit Berechnungsgrundlagen" an.

von
Fortitude one

Hallo Fragensteller,

Ihr genaues Anliegen ist kompliziert bzw. was wollen Sie genau? Erwerbsminderungsrente beantragen oder etc? Ich empfehle Ihnen bezüglich Ihrer Rentenauskunft und Kontenklärung nochmal erneut eine Beratungsstelle aufzusuchen. Nur so kann Ihnen unbürokratisch und schnell geholfen werden. Aber vielleicht bekommen Sie hier im Forum noch ein paar Tipps.
Bitte bedenken Sie auch wenn Sie njchtganz zufrieden waren mit dem Sachbearbeiter (Beratung), aber auch das sind nur Menschen. Und wo Menschen sind passieren Fehler.
Gehen Sie die Sache ruhig und bedacht vor, und Sie werden Ihr Ziel erreichen.

Mfg

von
KSC

Bei einer normalen Kontenklärung wird das geklärt was ursprünglich gefehlt hat und anschließend wird der Feststellungsbescheid. erteilt.
Ist das Konto geklärt macht auch die Rentenauskunft Sinn - die enthält grundsätzlich den Stand der heutigen EM Rente, den aktuellen Stand der Altersrente und die Hochrechnung Ihres Lohnes bis zur Regelaltersrente. Soweit scheint alles auch klar zu sein, oder?

Alles was Sie sonst wollen muss individuell beurteilt werden, möglicherweise hat man halt "Ihre Sonderwünsche" nicht erkannt......oder es war einfach zu kompliziert auf jeden Ihrer Gedanken schriftlich einzugehen.

Verschiedene Szenarien durchzuspielen, eventuell mit verschiedenen künftigen Einkünften, kann man in der persönlichen Beratung durchaus machen, dazu sollten Sie halt nochmals einen Beratungstermin buchen - jetzt ist das Konto ja geklärt.

Ob der Berater sich daruf einlässt eventuell "zig Varianten" durchzuspielen und alles auch noch auszudrucken, hängt letztlich auch von der Kapazität seiner Beratungsstelle ab.........

Tipp: freundlich alles besprechen und höflich fragen, hilft vielleicht mehr als "bestimmtes zu fordern"......?
Ich stelle mir einfach vor, dass Sie beim ersten Termin die Unterlagen die gefehlt haben nicht dabei hatten (und aus ungeklärtem Konto macht eine Rentenauskunft wirklich keinen Sinn) und bei 2. Mal hat man gesagt, sobald über die Zeiten entschieden sind, kann man weiteres besprechen.......

von
fragensteller

1.) Mir wurde gesagt, dass die Rentenauskunft bei dem Antrag auf Kontenklärungautomatisch dabei ist. Das war sie aber nicht!

2.) Mir wurde gesagt, dass das durchspielen verschiedener Szenarien bei oben genannten Antrag erfolft. Wenn das nicht so sein sollte (oder nur ausnahmsweise), hätten sie es gleich so kommunizieren müssen. Es wäre z.B. kein Problem zu sagen, "wir klären ihren Versicherungsverlauf, schicken Ihnen dann die Rentenauskunft zu und für die Hochrechnungen suchen Sie einen privaten Rentenberater auf." Als Rat-suchender möchte man sich auf die Antworten des Beratures verlassen können. Ferner möchte man in absehbarer Zeit Auskunft haben.

3.) Das Prozedere bei der Beratungsstelle vor Ort scheint zu sein, dass die Sachbearbeiter nur auf Standardfragen Antwort wissen. Dementsprechend konnte beim ersten Termin kein Antrag ausgefüllt werden (Unterlagen, z.B. Schulzeugnisse, hätte ich ja nachreichen können), sondern es musste auf einen zweiten Termin gewartet werden. Wenn dass wieder so abliefe, würde ich stelle im August den nächsten Antrag stellen (2 Termine mit je 2 Wochen Wartezeit auf den Termin) und dann Anfang nächsten Jahres vielleicht Antwort erhalten. Diese Zeit habe ich aber nicht!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo fragesteller,

nach Vollendung des 55. Lebensjahres und Erfüllung der allgemeinen Wartezeit (5 Jahre mit Beitragszeiten) wird in einem Kontenklärungsverfahren grundsätzlich neben dem Feststellungsbescheid auch eine Rentenauskunft mit Berechnungsanlagen erstellt.

Eine Rentenauskunft mit Berechnungsanlagen kann bei berechtigtem Interesse des Versicherten und Erfüllung der allgemeinen Wartezeit aber auch vor Vollendung des 55. Lebensjahres erstellt werden. Die Rentenauskunft enthält Aussagen zu den einzelnen Rentenarten hinsichtlich der erforderlichen Wartezeitmonate und des möglichen Rentenbeginns bzw. auch Aussagen, ob die Voraussetzungen für eine Rente überhaupt erfüllt werden können. Bei Renten wegen Erwerbsminderung wird als Leistungsfall das Tagesdatum angenommen und geprüft, ob die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen zu diesem Zeitpunkt erfüllt sind. Im Übrigen möchte ich in diesem Zusammenhang auch auf den Beitrag von "KSC" verweisen.

Eine Rentenauskunft können Sie letztlich auch online unter

https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/

anfordern. Angesichts der Vielzahl der von Ihnen erwarteten Informationen erscheint es mir dennoch zweckmäßiger, wenn Sie hier erneut einen Beratungstermin in einer Auskunfts- und Beratungsstelle eines Rentenversicherungsträgers wahrnehmen.

von
fragensteller

Ich bevorzuge es Online. Denn ich warte nicht bis zum 27.07. (nächstmöglichster Termin), um dann vor Ort wieder nur halbe Auskünfte zu erhalten oder auf einen weiteren Termin mind. 2 Wochen später vertröstet zu werden. Falls es die Online-Formulare bereits letzten Herbst gab, war übrigens auch das vertrösten auf einen nächsten Termin eine Fehlauskunft. Denn ich hatte im ersten Termin um Formulare zum Selbstausfüllen gebeten.

Auch das mit dem berechtigtem Interesse hätte man mir hier vor Ort in der Beratung im letzten September/Oktober mitteilen müssen!

Weitere Fragen, außer derjenigen, wie ich nun möglichst schnell zu meinen Berechnungen komme, habe ich momentan nicht. Die würde mir ohne Rentenauskunft auch kein Berater vor Ort erklären. Denn ein Beantworten dieser Fragen macht nur mit Zahlen Sinn!!! In diesem Punkt stimme ich der Beratung vor Ort zu. Immerhin war ich schon mehrfach vor Ort in der Beratung - auch wg. Zahlen freiwilliger Beiträge für das letzte Versicherungsjahr bzw. Zahlen von Beiträgen für das Studium. Ich bin momentan 44 Jahre.

Momentan geht es ja nur darum, wie ich möglichst schnell an meine Rentenauskunft komme.

Deshalb hier noch 2 weitere Fragen. Nach diesen Fragen, ist das Thema bis zum hoffentlich dann vollständigen Bescheid in einigen Monaten geklärt.

1.) Was ist schneller: (a) neuen Antrag auf Rentenauskunft stellen oder (b) in Widerspruch zu dem ersten Antrag gehen und die Berechnung einfordern?

2.) Wie belege ich das berechtigte Interesse?

PS: Als Autistin ist mir eine schriftliche Beratung sowieso lieber.

von
fragensteller@web.de

Nachtrag: Als Alternative zum Selbstausfüllen käme noch das Aufsuchen eines privaten Rentenberaters in Betracht. Falls das mit dem Nachweisen eine berechtigten Interesse kompliziert sein sollte, können Sie mir auch gerne hierzu raten. Dann kostet es eben etwas Geld - auch wenn ich keines davon zu verschenken habe.

Falls das mit dem berechtigten Interesse kompliziert sein sollte, habe ich in die Beratung vor Ort sowieso kein Vertrauen mehr.

von
Schade

Am schnellsten zur Rentenauskunft kommt man auf folgendem Weg:

Beratungsstelle anrufen - Versicherungsnummer angeben - um Zusendung der Rentenauskunft bitten - Berater druckt das Ding aus- 1-2 Tage später liegt sie im Briefkasten.

Das gilt für eine Standard Rentenauskunft ohne "Spezialwünsche" und "besondere Rechenspielchen" - so wie es KSC in seinem 1. Absatz beschrieben hat.

von
Fastrentner

Sollten sie in Ihrer Auskunfts- und Beratungsstelle so aufbrausend gewesen sein, wie hier im Forum, wundert mich das bisherige Ergebnis nicht.
Auch dort gilt, wie fast überall:
Wie man in den Wald reinruft, so schallt es heraus.
Mit Freundlichkeit und Bedacht kommt man eher zum Ziel!

von
KSC

Kann es sein dass Sie auch ein bischen schwierig sind und nicht nur die Beratenden?
Kann es sein, dass Sie nur das hören, was Sie auch hören wollen und sich deshalb schlecht beraten fühlen?
Kann es sein dass Sie zur Übertreibung neigen, wenn Sie am 27.07. einen Termin haben könnten aber "nicht bis zum nächsten Jahr warten können"?
Kann es sein dass Sie unmögliches verlangen, wenn Sie als 44 jährige heute genau wissen wollen was Sie später mal an Rente bekommen? Und das am besten in mehreren Varianten je dach dem ob Sie künftig mal 20 oder 30 Stunden arbeiten und mal mehr und mal weniger verdienen?
Und diese Aussagen am besten auch noch schriftlich, weil Sie den Beratern vor Ort nicht trauen?

Nur so ein Gefühl......von mir.

Da wären Sie in der Tat beim privaten Rentenberater gut aufgehoben - der wird sich aber jede Minute und jede Berechnung teuer bezahlen lassen und liefert Ihnen - wenn es denn sein muss auch 20 Alternativberechnungen, die Sie jede einzeln bezahlen dürfen.

Wenn das so besser für Sie ist, machen Sie es ruhig.

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo fragensteller,

um Ihre beiden noch aufgeworfenen Fragen zu beantworten:

1.) Die Beantragung einer neuen Rentenauskunft dürfte wesentlich schneller, unbürokratischer und unkomplizierter sein als ein Widerspruch gegen den Feststellungsbescheid.

2.) das berechtigte Interesse muss nicht aufwendig belegt werden. Es ist völlig ausreichend, wenn Sie ein solches berechtigtes Interesse nachvollziehbar geltend machen (Beispiel: Planung der weiteren Altersvorsorge). Ein Nachweis ist nicht erforderlich.

von
fragensteller

Danke.

von
W*lfgang

Zitiert von: KSC
Kann es sein dass Sie auch ein bischen schwierig sind und nicht nur die Beratenden?
:-)

Kommt manchmal beides zusammen, dann 'hakelt' es eben ...wer hält zuerst die Füße still? - Richtig, der/die Berater/in und gibt das Beste, was vorausschauend möglich ist. Und auch da hakelt es schon mal, wenn die eigene Beratungsstelle nur ein 'Frustjob' ist ...kommt noch ein 'Problemkunde' und trifft auf einen 'Problemberater', kann das nicht gut gehen.

Tipp an fragesteller:

Setzen Sie Ihre Wünsche schriftlich auf, welche Rentenauskünfte Sie genau erhalten möchten (online geht das nicht im Detail) /welche Rentenarten /zu welchem Rentenbeginn /UND mit welchem SV-Einkommen Sie bis dahin rechnen, damit relativ genaue Hochrechnungen möglich sind (aus heutiger Sicht) - das sollte dann klappen. Der freundliche Berater am Schreibtisch in der Hauptverwaltung bemüht sich dann nach Kräften :-)

Und natürlich können Sie das auch über einen privaten Rentenberater erledigen lassen – kostet allerdings, für Auskünfte die Ihnen kostenlos zustehen. Situationsgeschuldet mag es für Sie der 'leichtere' Weg sein, versuchen Sie aber zunächst den 'Behördenweg'.

Gruß
w.

von
fragensteller

Zitiert von: KSC

Kann es sein dass Sie auch ein bischen schwierig sind und nicht nur die Beratenden?
Kann es sein, dass Sie nur das hören, was Sie auch hören wollen und sich deshalb schlecht beraten fühlen?
[/quote="KSC"]

Ich zitierte in meinen bisherigen Beiträgen Antworten auf Fragen, die ich explizit stellte. Dass ein zweiter Termin nötig war, weil man mir die Unterlagen nicht zum selber einreichen mitgeben wollte, bilde ich mir nicht ein.

Dass ich bei dem zweiten Termin zur Antragstellung (eine Etage höher, nicht im Eingagnsbereich) extra nachgefragt habe, ob es ausreicht nur um Berechnung der EM-Rente und nicht auch der Altersrente zu bitten, bilde ich mir auch nicht ein. Schließlich interessierte mich auch der Fall, dass ich bis zu meinem 62. Lebensjahr arbeiten kann.

Ich war zu gutmütig, dem Berater zu Vertrauen und nicht auf meinem Text zu bestehen.

[quote=278958]
Kann es sein dass Sie zur Übertreibung neigen, wenn Sie am 27.07. einen Termin haben könnten aber "nicht bis zum nächsten Jahr warten können"?
[/quote="KSC"]

Den ersten Beratungstermin hatte ich Mitte August letzten Jahres. Dann zwei Wochen später den nächsten Termin mit Antragstellung Anfang September. Ich habe das gerade nochmals in meinen Unterlagen nachgeschaut. Der Bescheid kam Ende Juni 2017. Mit einer Bearbeitungsdauer von "über 8 Monaten" habe ich also untertrieben. Es waren insgesamt 10 Monate. Wenn ich also wieder zwei Termine zur Antragstellung bräuchte, dann würde ich Mitte August den Antrag stellen und wäre mit 5 Monaten Bearbeitungszeit im Januar 2018.

[quote=278958]
Kann es sein dass Sie unmögliches verlangen, wenn Sie als 44 jährige heute genau wissen wollen was Sie später mal an Rente bekommen? Und das am besten in mehreren Varianten je dach dem ob Sie künftig mal 20 oder 30 Stunden arbeiten und mal mehr und mal weniger verdienen?

Und diese Aussagen am besten auch noch schriftlich, weil Sie den Beratern vor Ort nicht trauen?

Mündlich mitgeteilte Rentenzahlen könnte ich mir in der Tat nicht merken. Übrigens braucht es keine 20 Varianten. Ein realistisch gewähltes altes Einkommen, eine Berechnung mit diesem Einkommen, eine Berechnung mit 20% weniger Einkommen und eine Berechnung mit 10% mehr Einkommen täten es auch. Dazu dann noch die EM-Rente mit zwei Eintrittsaltern, also insgesamt 12 Varianten. Dafür, dass eine EM-Rentenberechnung technisch nicht möglich sei und nur die Altersrente berechnet worden wäre, hätte ich ja Verständnis gehabt. Nur kam eben gar keine Berechnung, weil die Beraterin vor Ort aus meinem Text die Altersrente herausgekürzt hat.

von
KSC

na dann buchen Sie am besten einen 3 fach Termin über 1,5 Stunden.

Bei normalem Beratungstakt (30 Minuten pro Kunde) schafft es kein Berater Ihnen 12 Berechnungsvarianten darzulegen, Ihnen das schriftlich auszudrucken und auch noch zu erklären.

Ihr Begehren geht wirklich weit über das Normalmaß heraus - verständlich dass das Berater im Beratungsalltag an deren Grenzen bringt.......klar das hätte man vielleicht schon bei 1. Mal erkennen können, aber auch nicht jeder Berater erkennt Problemkunden auf Anhieb. Und dass Sie Autistin sind kann er/sie ja auch nicht unbedingt riechen....

von
fragensteller

Zitiert von: KSC

na dann buchen Sie am besten einen 3 fach Termin über 1,5 Stunden.

Bei normalem Beratungstakt (30 Minuten pro Kunde) schafft es kein Berater Ihnen 12 Berechnungsvarianten darzulegen, Ihnen das schriftlich auszudrucken und auch noch zu erklären.

Ihr Begehren geht wirklich weit über das Normalmaß heraus - verständlich dass das Berater im Beratungsalltag an deren Grenzen bringt.......klar das hätte man vielleicht schon bei 1. Mal erkennen können, aber auch nicht jeder Berater erkennt Problemkunden auf Anhieb. Und dass Sie Autistin sind kann er/sie ja auch nicht unbedingt riechen....

Warum soll ich mich von Ihnen anpöbeln lassen?

Zur Info:

(1) Es dauert keine halbe Stunde einen Antrag auszufüllen. Die Berechnungen kommen dann einige Monate später per Post. Zumindest sollte es in meinem Fall damals so sein, so wurde es mir erklärt. Jetzt werde ich die Formulare online selber ausfüllen, dann kann kein Berater den Text mit meinem Begehren falsch übernehmen (und das bilde ich mir nicht ein, dass das so passiert war). Außerdem kostet das dann auch keine halbe Beratungstunde!

(2) Seiten der RV-Berater hier im Forum, wurde nie kritisiert, dass ich eine Rentenprognose-Berechnung wünschte. Im Gegenteil, es gibt dafür Formulare und als berechtigtes Anliegen reicht die Planung der zukünftigen Altersvorsorge. Warum reiten Sie also darauf herum? Ferner schrieb ich bereits in meinem letztem Post, dass ich mich nicht darüber aufregen würde, falls die RV einige Berechnungen durchgeführt hätte und andere aus technischen Gründen abgelehnt hätte. Die Anzahl steht hier also nicht zur Debatte.

(3) Warum ich hier als "Problemkunde" abgestempelt werde frage ich mich auch. In der Tat, ist aus meinen Posts ersichtlich, dass ich sauer bin. Die Fakten, wegen deren ich sauer bin habe ich jedoch genannt. Wir können uns gerne darüber streiten, ob es berechtigt ist, sauer zu sein, weil mein Text mit meinem Berechnungsanliegen (obwohl vorbereitet, auch alle im vornhineine von der RV gewünschten Unterlagen hatte ich dabei, die Beratungstermine waren freundlich, denn sauer wurde ich erst im Nachhinein fast ein Jahr später) nicht vollständig übernommen wurde und nun keine einzige Berechnung durchgeführt wurde. Das hätte einem nicht-Autistischen Kunden vermutlich genauso passieren können. Vermutlich geht ein nicht-autistischer Kunde im nachhinein damit gelassener um. Allerdings möchte auch ein nicht-autistischer Kunde irgendwann seine Altersvorsorge planen. Auch ein nicht-autistischer Kunde wird hier Zeitdruck haben, z.B. wegen nahenden Fristenden für gewisse Anträge wie Beitragsnachzahlungen, freiwillige Versicherung, freiwillige Pflichtversicherung, teilweise EM-Rente (worst-case Szenario, bei unbefristeten SBA und mehreren Jahren Krankheit nicht komplett unwahrscheinlich).

(4) Die Berater achten schon darauf, dass die halbe Stunde eingehalten wird. Außerdem hatte ich bisher erst drei Beratungstermine bei der RV hier vor Ort, alle mit einem berechtigtem Anliegen: 1. Termin: Anliegen der Rentenberechnung und seitens Berater (Berater war freundlich und auch ich war freundlich zu dem Beratuer) erklären, dass ich dazu im nächsten Termin den Kontenklärungsantrag stellen solle. Zweiter Termin sei erfolderlich, da man mir die Formulare nicht mitgeben könne (diese Information evtl. falsch und ursächlich für den Fehler im nächsten Beratungsterim). Kein Erwähnen der Online-Formulare. 2. Termin: Sachliches Ausfüllen der Formulare ohne "Problemkunden"-Probleme (sollte meine Stimme zu monoton sein und solches den Berater stören: dazu kann ich nichts, brauchte viele Jahre Logopädie um überhaupt sprechen zu lernen! SBA hatte ich dabei.). 3. Termin: Fragen wg. Nachzahlung freiwilliger Beiträge für 2016. Etwas kompliziert, weil im Februar 2017 noch keine Zahlen da waren, obwohl ich den Antrag auf Kontenklärung und Rentenberechnung Anfang September 2016 gestellt hatte. M.E. sind die Berater nicht gewohnt, dass ein Kunde mit einer struktierten Liste von 8 Detailfragen kommt, über die der Berater nachdenken muss. Ich überlege mir schon im vornhinein, welche Fragen ich stelle und vereinbare auch keine zig Beratungstermine. Die Fragen waren nach 25 Minuten inkl. Begrüßung abgearbeitet. Danach dann meinerseits die Frage, ob noch Zeit für eine Zusatzfrage wäre.

(4) Zur Erinnerung: Die Frage des Eingangsposts war, wie ich nun zu meiner Rentenberechnung komme und das nach einem knappen Jahr nach Beginn des Anliegens möglichst schnell. Andere Leute antworteten, dass es ein berechtigtes Anliegen ist, sich Rentenprognosen von der RV berechnen zu lassen und man dafür nicht zu einem privaten Berater gehen müsste. Wie geschildert geht es um 3 Prognosen plus die EM-Rentenberechnung, die nun aus technischen Gründen nicht möglich sein soll. Also eigentlich 8 Berechnungen (vertippte mich das letzte Mal, es ist aber auch möglich, dass ich 4 Altersrentenprognosen wünschte, was dann insgesamt 12 Varianten wären). Ich schrieb bereits, dass man mir durchaus sagen kann, wenn es zu viele Berechnungen sind oder einige Berechnungen nicht möglich sind. So etwas aber bitte im vornhinein, denn es ist wäre Problem in einem 30 minütigen Beratungstermin, dann eine sinnvolle Anzahl von Varianten zu ermitteln. Es wäre auch keine schwierige Aufgabe, gemeinsam mit dem Kunden Varianten zu streichen. Es wäre auch in Punkto Kundenfreundlichkeit wichtig (nicht nur für Autisten), das dann bei einem Beratungstermin zu kommunizieren und sich gegenseitig zu einigen. Jedoch ist das im vornhinein nie erfolgt! Im Gegenteil, die Berater waren freundlich und unterstützen nach meinem Eindruck mein Anliegen der Rentenprognose-Berechnungen. Es wurde nie gesagt, dass es zuviele Berechnungen seien. Der Fehler war, dass der Berater nicht explizit um Berechnung der Altersrente gebeten hatte (weil angeblich implizit mit dabei) und nun gar nichts berechnet wurde. Warum sollten wir also nun darüber streiten, wieviele Berechnungen legitim sind.

von
B´son

Zitiert von: fragensteller

(3) Warum ich hier als "Problemkunde" abgestempelt werde frage ich mich auch.

Ja, völlig unverständlich...
Nicht.

von
Genervter

Zitiert von: fragensteller

Zitiert von: KSC

na dann buchen Sie am besten einen 3 fach Termin über 1,5 Stunden.

Bei normalem Beratungstakt (30 Minuten pro Kunde) schafft es kein Berater Ihnen 12 Berechnungsvarianten darzulegen, Ihnen das schriftlich auszudrucken und auch noch zu erklären.

Ihr Begehren geht wirklich weit über das Normalmaß heraus - verständlich dass das Berater im Beratungsalltag an deren Grenzen bringt.......klar das hätte man vielleicht schon bei 1. Mal erkennen können, aber auch nicht jeder Berater erkennt Problemkunden auf Anhieb. Und dass Sie Autistin sind kann er/sie ja auch nicht unbedingt riechen....

Warum soll ich mich von Ihnen anpöbeln lassen?

Zur Info:

(1) Es dauert keine halbe Stunde einen Antrag auszufüllen. Die Berechnungen kommen dann einige Monate später per Post. Zumindest sollte es in meinem Fall damals so sein, so wurde es mir erklärt. Jetzt werde ich die Formulare online selber ausfüllen, dann kann kein Berater den Text mit meinem Begehren falsch übernehmen (und das bilde ich mir nicht ein, dass das so passiert war). Außerdem kostet das dann auch keine halbe Beratungstunde!

(2) Seiten der RV-Berater hier im Forum, wurde nie kritisiert, dass ich eine Rentenprognose-Berechnung wünschte. Im Gegenteil, es gibt dafür Formulare und als berechtigtes Anliegen reicht die Planung der zukünftigen Altersvorsorge. Warum reiten Sie also darauf herum? Ferner schrieb ich bereits in meinem letztem Post, dass ich mich nicht darüber aufregen würde, falls die RV einige Berechnungen durchgeführt hätte und andere aus technischen Gründen abgelehnt hätte. Die Anzahl steht hier also nicht zur Debatte.

(3) Warum ich hier als "Problemkunde" abgestempelt werde frage ich mich auch. In der Tat, ist aus meinen Posts ersichtlich, dass ich sauer bin. Die Fakten, wegen deren ich sauer bin habe ich jedoch genannt. Wir können uns gerne darüber streiten, ob es berechtigt ist, sauer zu sein, weil mein Text mit meinem Berechnungsanliegen (obwohl vorbereitet, auch alle im vornhineine von der RV gewünschten Unterlagen hatte ich dabei, die Beratungstermine waren freundlich, denn sauer wurde ich erst im Nachhinein fast ein Jahr später) nicht vollständig übernommen wurde und nun keine einzige Berechnung durchgeführt wurde. Das hätte einem nicht-Autistischen Kunden vermutlich genauso passieren können. Vermutlich geht ein nicht-autistischer Kunde im nachhinein damit gelassener um. Allerdings möchte auch ein nicht-autistischer Kunde irgendwann seine Altersvorsorge planen. Auch ein nicht-autistischer Kunde wird hier Zeitdruck haben, z.B. wegen nahenden Fristenden für gewisse Anträge wie Beitragsnachzahlungen, freiwillige Versicherung, freiwillige Pflichtversicherung, teilweise EM-Rente (worst-case Szenario, bei unbefristeten SBA und mehreren Jahren Krankheit nicht komplett unwahrscheinlich).

(4) Die Berater achten schon darauf, dass die halbe Stunde eingehalten wird. Außerdem hatte ich bisher erst drei Beratungstermine bei der RV hier vor Ort, alle mit einem berechtigtem Anliegen: 1. Termin: Anliegen der Rentenberechnung und seitens Berater (Berater war freundlich und auch ich war freundlich zu dem Beratuer) erklären, dass ich dazu im nächsten Termin den Kontenklärungsantrag stellen solle. Zweiter Termin sei erfolderlich, da man mir die Formulare nicht mitgeben könne (diese Information evtl. falsch und ursächlich für den Fehler im nächsten Beratungsterim). Kein Erwähnen der Online-Formulare. 2. Termin: Sachliches Ausfüllen der Formulare ohne "Problemkunden"-Probleme (sollte meine Stimme zu monoton sein und solches den Berater stören: dazu kann ich nichts, brauchte viele Jahre Logopädie um überhaupt sprechen zu lernen! SBA hatte ich dabei.). 3. Termin: Fragen wg. Nachzahlung freiwilliger Beiträge für 2016. Etwas kompliziert, weil im Februar 2017 noch keine Zahlen da waren, obwohl ich den Antrag auf Kontenklärung und Rentenberechnung Anfang September 2016 gestellt hatte. M.E. sind die Berater nicht gewohnt, dass ein Kunde mit einer struktierten Liste von 8 Detailfragen kommt, über die der Berater nachdenken muss. Ich überlege mir schon im vornhinein, welche Fragen ich stelle und vereinbare auch keine zig Beratungstermine. Die Fragen waren nach 25 Minuten inkl. Begrüßung abgearbeitet. Danach dann meinerseits die Frage, ob noch Zeit für eine Zusatzfrage wäre.

(4) Zur Erinnerung: Die Frage des Eingangsposts war, wie ich nun zu meiner Rentenberechnung komme und das nach einem knappen Jahr nach Beginn des Anliegens möglichst schnell. Andere Leute antworteten, dass es ein berechtigtes Anliegen ist, sich Rentenprognosen von der RV berechnen zu lassen und man dafür nicht zu einem privaten Berater gehen müsste. Wie geschildert geht es um 3 Prognosen plus die EM-Rentenberechnung, die nun aus technischen Gründen nicht möglich sein soll. Also eigentlich 8 Berechnungen (vertippte mich das letzte Mal, es ist aber auch möglich, dass ich 4 Altersrentenprognosen wünschte, was dann insgesamt 12 Varianten wären). Ich schrieb bereits, dass man mir durchaus sagen kann, wenn es zu viele Berechnungen sind oder einige Berechnungen nicht möglich sind. So etwas aber bitte im vornhinein, denn es ist wäre Problem in einem 30 minütigen Beratungstermin, dann eine sinnvolle Anzahl von Varianten zu ermitteln. Es wäre auch keine schwierige Aufgabe, gemeinsam mit dem Kunden Varianten zu streichen. Es wäre auch in Punkto Kundenfreundlichkeit wichtig (nicht nur für Autisten), das dann bei einem Beratungstermin zu kommunizieren und sich gegenseitig zu einigen. Jedoch ist das im vornhinein nie erfolgt! Im Gegenteil, die Berater waren freundlich und unterstützen nach meinem Eindruck mein Anliegen der Rentenprognose-Berechnungen. Es wurde nie gesagt, dass es zuviele Berechnungen seien. Der Fehler war, dass der Berater nicht explizit um Berechnung der Altersrente gebeten hatte (weil angeblich implizit mit dabei) und nun gar nichts berechnet wurde. Warum sollten wir also nun darüber streiten, wieviele Berechnungen legitim sind.


Ist Ihnen eigentlich wirklich nicht bewusst, dass Sie durchaus ein "Problemkunde" sind?
Gehen Sie zu einem privaten Rentenberater und bezahlen Sie dort für Ihre Sonderwünsche.
Der Berater der gesetzlichen RV hat dafür keine Zeit und auch kein Verständnis, was ich sehr gut nachvollziehen kann. Denn in einer Auskunfts- und Beratungsstelle müssen "echte Probleme" in kurzer Zeit besprochen werden.
Wenn jeder diese "Sonderwünsche" wie Sie hätte, würden Sie vermutlich ein Jahr auf einen Beratungstermin warten müssen.
Lesen Sie mal in diesem Forum rückwärts und suchen nach Versicherten mit ähnlichen Wünschen und dann überlegen Sie nochmal, ob Sie nicht deutlich über das Ziel hinausschießen!
Sollten Sie Ihre Meinung dann noch immer nicht geändert haben, ist Ihnen nicht zu helfen.

von
fragensteller

Zitiert von: Genervter

Ist Ihnen eigentlich wirklich nicht bewusst, dass Sie durchaus ein "Problemkunde" sind?
Gehen Sie zu einem privaten Rentenberater und bezahlen Sie dort für Ihre Sonderwünsche.
Der Berater der gesetzlichen RV hat dafür keine Zeit und auch kein Verständnis, was ich sehr gut nachvollziehen kann.

...

Lesen Sie mal in diesem Forum rückwärts und suchen nach Versicherten mit ähnlichen Wünschen und dann überlegen Sie nochmal, ob Sie nicht deutlich über das Ziel hinausschießen!
Sollten Sie Ihre Meinung dann noch immer nicht geändert haben, ist Ihnen nicht zu helfen.

An die Systemadministration: Bitte diesen Thread schließen. Soweit es verstanden habe, macht mich das Anliegen einer Rentenauskunkft nicht zum "Problemkunden". Auch finde ich, dass es
der falsche Ton ist, von "Sonderwünschen" zu schreiben, weil man Rentenberechnungen in verschiedenen Szenarien wünscht. Ich schrieb bereits, dass es problemlos in einem Beratungstermin möglich gewesen wäre, die Anzahl der Szenarien zu begrenzen. Die RV hat mir weder hier noch bei den vergangenen persönlichen Terminen mitgeteilt, dass man wg. einer Rentenprognose nicht in die Beratung kommen darf bzw. den Antrag auf Rentenauskunft nicht stellen darf bzw. nur um Berechnung eines Szenarios bitten darf.

Ferner:
Das bei dem Bescheid keine Zahlen (Entgeltpunkte, Altersrente) dabei waren, belastet mich momentan sehr. Deshalb war ich zu Beginn des Threads etwas ungehalten. Deshalb wollte ich wissen, wie ich ohne Beratungstermin zu einer Rentenauskunft komme. Deshalb verkrafte ich momentan keine persönlichen Angriffe. Das macht mich hier in diesem Thread gerade vielleicht zum "Problem-Schreiber". Weil mich das Thema "Rente, ungewisse Zukunft" so belastet, fühle ich mich persönlich angegriffen, wenn über "Sonderwünsche", "Problemkunde", etc. spekuliert wird. Übrigens nannte ich die Berater von der RV auch nie "Problemberater", das tat ein anderer. Ich spekulierte auch nicht über die Motive, warum der Fehler passierte. Ich schrieb lediglich - was vielleicht auch menschlich ist - das ich sauer bin und momentan kein Vertrauen in eine persönliche Beratung bei der RV bzgl. einer erneuten Antragstellung habe.

Ich erhielt hier seitens der RV genug Information, um einen neuen Antrag mit den Online-Formularen zu stellen.