von
Franz Huber

Ich habe mal eine Frage
Ich bin im Alter von 54 krank geworden und musste im Mai 2013 operiert werden. Danach stellten sich schwere Komplikationen ein so das ich 4 Monate im Krankenhaus war.
Gleich nach dem Krankenhausaufenthalt hatte ich eine AHB von 5 Wochen.
Ich wurde AU entlassen mit Prognose später nach Genesung mehr als 6 h vollschichtig einsatzfähig
Von Erwerbsminderung wurde obwohl ich es ansprach nichts unternommen da gesagt wurde ich bekäme ja eh noch eine Zeitlang Krankengeld.
Mein Zustand besserte sich aber nicht und deshalb wurde ich 78 Wochen ausgesteuert.
Ich bekam dann von der Arbeitsagentur Arbeitslosengeld nach Nahtlosigkeit .
Und jetzt kommt meine Frage.
Ich stellte von selbst im September 2014 (also Zurechnungszeit nach neuen Gesetz) einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente.
Diese wurde mir auch ohne Gutachter rückwirkend für 3 Jahre bewilligt.
Im Rentenbescheid stand damals auf ihren Antrag vom 08.08.2013 erhalten Sie von uns Rente wegen voller Erwerbsminderung.
Ich wunderte mich damals schon wegen dem Datum der Antragstellung war aber froh das ich die Rente bekommen habe und las auch später das ein Reha Antrag dem man stellt umgewandelt werden kann.
Aber jetzt stellte ich fest das ich selbst diesen Antrag am 08.08.2013 gar nicht stellen konnte da ich zuvor im Koma lag und deshalb zu diesen Zeitpunkt eine Betreuerin hatte (Tante) und die mir versicherte das Sie nichts unterschrieben hat.
Die Betreuung wurde Anfang September 2013 aufgehoben.
Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.
Besten Dank für eine Antwort

von
dfgdfg

Zitiert von: Franz Huber

Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.
Besten Dank für eine Antwort

" vielleicht "

Wenn Sie schon spekulieren, wer soll dann hier im Forum wissen, woher dieses Datum stammt?
Dazu muss man mal einen Blick in die Akte werfen (lassen).
Das ist eine Frage/Fallkonstellation, die nur Ihr Rentenversicherungsträger beantworten kann.

von
Garstig

Zitiert von: dfgdfg

Zitiert von: Franz Huber

Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.
Besten Dank für eine Antwort

" vielleicht "

Wenn Sie schon spekulieren, wer soll dann hier im Forum wissen, woher dieses Datum stammt?
Dazu muss man mal einen Blick in die Akte werfen (lassen).
Das ist eine Frage/Fallkonstellation, die nur Ihr Rentenversicherungsträger beantworten kann.

So ein Scheiß

von
W*lfgang

Zitiert von: Franz Huber
auf ihren Antrag vom 08.08.2013
Franz Huber,

Sie werden trotzdem vom 09.08.2013 bis zum 62. Lbj. eine Zurechnungszeit in Ihrer Rente haben, also Anwendung des 'neuen' Rechts ab 01.07.2014. Kontrollieren können Sie das anhand Ihres Versicherungsverlauf, wo diese Zeit ganz am Ende aufgelistet ist.

> Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.

Ein besonderes/med. Ereignis an diesem Tag hat dazu geführt, dass der EM-Fall auf dieses Datum gelegt worden ist - dieses Datum kann man sich grundsätzlich nicht aussuchen.

Gruß
w.

von
Franz Huber

Zitiert von: dfgdfg

Zitiert von: Franz Huber

Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.
Besten Dank für eine Antwort

" vielleicht "

Wenn Sie schon spekulieren, wer soll dann hier im Forum wissen, woher dieses Datum stammt?
Dazu muss man mal einen Blick in die Akte werfen (lassen).
Das ist eine Frage/Fallkonstellation, die nur Ihr Rentenversicherungsträger beantworten kann.


was heißt spekulieren ich weiß nur das ich selbst keinen Antrag gestellt habe und auch der für mich vom Amtsgericht eingesetzter Vormund nicht und das war die Frage.
Ich hätte schreiben sollen
Darf die Rentenversicherung von irgend jemanden anderes diesen Datum als Antrag begründen.
Der Erwerbsminderungseintritt wurde auf den ersten Tag festgelegt als ich ins Krankenhaus ging und das war ja der Mai 2013.
Wie gesagt im Bescheid stand auf ihren Antrag vom 08.08.2013

von
Franz Huber

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: Franz Huber
auf ihren Antrag vom 08.08.2013
Franz Huber,

Sie werden trotzdem vom 09.08.2013 bis zum 62. Lbj. eine Zurechnungszeit in Ihrer Rente haben, also Anwendung des 'neuen' Rechts ab 01.07.2014. Kontrollieren können Sie das anhand Ihres Versicherungsverlauf, wo diese Zeit ganz am Ende aufgelistet ist.

> Meine Frage kann die Rentenversicherung trotzdem dieses Datum 08.08.2013 als Antragstellung nehmen obwohl dies vielleicht vom Krankenhaus eingeleitet wurde.

Ein besonderes/med. Ereignis an diesem Tag hat dazu geführt, dass der EM-Fall auf dieses Datum gelegt worden ist - dieses Datum kann man sich grundsätzlich nicht aussuchen.

Gruß
w.


Hallo Herr Wolfgang
Dies ist ja der Grund meiner Frage, da die Zurechnungszeit bis 60 Jahren hochgerechnet wurde.
Man nahm eben das Datum 08.08.2013 als meine Antragsstellung die ich aber selbst eben gar nicht amtlich machen konnte da ich einen Vormund hatte.
Und der Erwerbsminderungseintritt wurde ja auf den Mai 2013 gelegt wo ich ins Krankenhaus ging
Das ist für mich auch nachvollziehbar.
Es geht mir nur darum das ich selbst offiziell und auch wieder selbst Herr meiner Sinne den Antrag im September 2014 gestellt habe.(Neues Gesetz)
Ein besonders Ereignis war an diesen Tag 08.08.2013 nicht da war ich auf der Intensivstation und es ging mir nach mehreren Operationen etwas besser und danach hatte ich auch noch Operationen.

von
KSC

Das können Sie nur direkt mit der DRV klären, ob und was am 08.08.13 beantragt wurde und wer da irgendwas gemacht hat.

Im Forum kommen Sie mit soo etwas nicht weiter. Denn wir wissen es auch nicht.

von
Franz Huber

[quote=251680]
Das können Sie nur direkt mit der DRV klären, ob und was am 08.08.13 beantragt wurde und wer da irgendwas gemacht hat.

Im Forum kommen Sie mit soo etwas nicht weiter. Denn wir wissen es auch nicht.
Also was beantragt wurde ist definitiv die AHB am 08.08.2013
Ich dachte das ist eine einfache rechtliche Frage ob jemand anders außer mir ( ging ja nicht da entmündigt) oder der vom Amtsgericht eingesetzte Vormund überhaupt einen Antrag rechtlich stellen kann.
Die Rentenversicherung will ich nicht kontaktieren ,nicht das Sie mir das für die nächste Rentenverlängerung negativ auslegen obwohl sich mein Gesundheit Zustand nicht verbessert hat.
Ich werde eh alles so lassen wie es ist.
Hätte mich halt nur interessiert da ich oft gelesen habe wenn man erst später wie 3 Monate nach Eintritt der Erwerbsminderung einen Antrag stellt diese Datum als Antragstellung bewertet wird.

von
senf-dazu

Zitiert von: Franz Huber

Also was beantragt wurde ist definitiv die AHB am 08.08.2013 ...

Hallo Franz!

Es kann sein, dass der Reha-Antrag in einen Rentenantrag umgedeutet wurde.
Aber dazu fragen Sie oder Ihr Vormund am besten mal die/den Sachbearbeiter/in der DRV.
Die Kontaktdaten sollten im Rentenbescheid stehen.

von Experte/in Experten-Antwort

Guten Tag Herr Huber,
eine Rückfrage bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger wird hier unerlässlich sein, da nur dieser anhand der dort vorliegenden Unterlagen Ihre Frage, wer den (Reha-)Antrag am 08.08.2013 gestellt hat, zweifelsfrei beantworten kann.

von
W*lfgang

Zitiert von: Franz Huber
da ich einen Vormund hatte.
...meine gestrige Antwort dazu ging wohl verloren.

Vormund: wenn Sie, Franz Huber, in der Zeit geschäftsunfähig waren und offenkundig einen Vormund (oder Betreuer) hatten, hat der 'Ihre' geschäftlichen Angelegenheiten geregelt - dazu gehört auch die Stellung eines Rentenantrages bzw. eines vorlaufenden Reha-Antrags ...egal, ob Sie dann selbst einen 'eigenen' Antrag gestellt haben bzw. dieser nur noch nachgeschoben worden ist.

Wenn Sie abschließende Klarheit haben wollen, fordern Sie Akteneinsicht in die vollständige Rentenakte/einschließlich med. Teil, und Sie sind ein Stück weiter, woher/warum dieser ominöser 08.08.2013 kommt.

Die Akte können Sie an Ihre örtliche DRV-Beratungsstelle oder auch ins Versicherungsamt im Rathaus schicken lassen - Sie erhalten ausreichend Zeit, die durchzuwühlen :-)

Gruß
w.

von
Franz Huber

Zitiert von: W*lfgang

[quote=251819]da ich einen Vormund hatte.
...meine gestrige Antwort dazu ging wohl verloren.

Vormund: wenn Sie, Franz Huber, in der Zeit geschäftsunfähig waren und offenkundig einen Vormund (oder Betreuer) hatten, hat der 'Ihre' geschäftlichen Angelegenheiten geregelt - dazu gehört auch die Stellung eines Rentenantrages bzw. eines vorlaufenden Reha-Antrags ...egal, ob Sie dann selbst einen 'eigenen' Antrag gestellt haben bzw. dieser nur noch nachgeschoben worden ist.

Wenn Sie abschließende Klarheit haben wollen, fordern Sie Akteneinsicht in die vollständige Rentenakte/einschließlich med. Teil, und Sie sind ein Stück weiter, woher/warum dieser ominöser 08.08.2013 kommt.

Die Akte können Sie an Ihre örtliche DRV-Beratungsstelle oder auch ins Versicherungsamt im Rathaus schicken lassen - Sie erhalten ausreichend Zeit, die durchzuwühlen :-)

Gruß
w.
Nochmal vielen Dank für ihre Antwort
Wie ich schon zuvor geschrieben habe hatte auch mein amtlich bestellter Vormund (Tante) nichts gestellt oder unterschrieben.
Ich kann mir vorstellen das der AHB Antrag das Krankenhaus eingeleitet hat.
Meine Frage war deshalb ob dies für die Rentenversicherung rechtlich in Ordnung geht diesen Antrag ( 08.0.8.2013 ) als Rentenantrag später nach über 1 Jahr umzudeuten nachdem ich offiziell einen Antrag im September 2014 gestellt habe und eben nicht nach neuen Recht bewertet wurde.
Ich weiß mir wurde jetzt schon öfter geschrieben ich soll die Unterlagen anfordern
Aber es geht mir eigentlich nur darum ob diese rechtlich anzufechten wäre da zu diesen Zeitpunkt keine Unterschrift gemacht wurde bzw. falls die Sozialarbeiterin vom Krankenhaus mich den Antrag unterschreiben hat lassen ohne zu wissen das ich dazu gar nicht berechtigt war ich habe das auch erst später mit der Betreuung mitbekommen da ich noch sehr schwach war zu diesen Zeitpunkt.

von
Franz Huber

Zitiert von: Franz Huber

Zitiert von: W*lfgang

[quote=251819]da ich einen Vormund hatte.
...meine gestrige Antwort dazu ging wohl verloren.

Vormund: wenn Sie, Franz Huber, in der Zeit geschäftsunfähig waren und offenkundig einen Vormund (oder Betreuer) hatten, hat der 'Ihre' geschäftlichen Angelegenheiten geregelt - dazu gehört auch die Stellung eines Rentenantrages bzw. eines vorlaufenden Reha-Antrags ...egal, ob Sie dann selbst einen 'eigenen' Antrag gestellt haben bzw. dieser nur noch nachgeschoben worden ist.

Wenn Sie abschließende Klarheit haben wollen, fordern Sie Akteneinsicht in die vollständige Rentenakte/einschließlich med. Teil, und Sie sind ein Stück weiter, woher/warum dieser ominöser 08.08.2013 kommt.

Die Akte können Sie an Ihre örtliche DRV-Beratungsstelle oder auch ins Versicherungsamt im Rathaus schicken lassen - Sie erhalten ausreichend Zeit, die durchzuwühlen :-)

Gruß
w.
Nochmal vielen Dank für ihre Antwort
Wie ich schon zuvor geschrieben habe hatte auch mein amtlich bestellter Vormund (Tante) nichts gestellt oder unterschrieben.
Ich kann mir vorstellen das der AHB Antrag das Krankenhaus eingeleitet hat.
Meine Frage war deshalb ob dies für die Rentenversicherung rechtlich in Ordnung geht diesen Antrag ( 08.0.8.2013 ) als Rentenantrag später nach über 1 Jahr umzudeuten nachdem ich offiziell einen Antrag im September 2014 gestellt habe und eben nicht nach neuen Recht bewertet wurde.
Ich weiß mir wurde jetzt schon öfter geschrieben ich soll die Unterlagen anfordern
Aber es geht mir eigentlich nur darum ob diese rechtlich anzufechten wäre da zu diesen Zeitpunkt keine Unterschrift gemacht wurde bzw. falls die Sozialarbeiterin vom Krankenhaus mich den Antrag unterschreiben hat lassen ohne zu wissen das ich dazu gar nicht berechtigt war ich habe das auch erst später mit der Betreuung mitbekommen da ich noch sehr schwach war zu diesen Zeitpunkt.

Natürlich konnte die Rentenversicherung damals auch nicht wissen das ich zu dem Zeitpunkt nicht gesellschaftsfähig war aber jetzt könnte ich das amtlich belegen und würde das dann einen anderen Sachverhalt ergeben?

von
???

Irgendjemand muss den AHB-Antrag ja unterschrieben haben, Sie oder Ihre Tante. Auch die Unterschrift eines Ehepartners wird in der Regel akzeptiert. Die Unterschrift einer sonstige beliebigen Person wird von der DRV nicht akzeptiert. Sie können jetzt natürlich darüber spekulieren, ob ein Mitarbeiter des Krankenhauses Ihre Unterschrift gefälscht hat und welche Auswirkungen das haben könnte.

Außerdem sollten Sie sich darüber im klaren sein, dass Sie bei einer Betreuung nicht entmündigt sind. Solange kein Einwilligungsvorbehalt besteht, können Betreute auch ohne Zustimmung des Betreuers ganz normal handeln und z.B. auch Anträge stellen.

Im übrigen ist die von Ihnen angestoßene Diskussion ja wohl eher theoretischer Natur, da " Ich werde eh alles so lassen wie es ist."

von
Herz1952

Hallo Franz Huber,

das ganze erinnert mich an ein Lied von Reinhard Mey "Ein Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars". Das Lied ist gut, sollten Sie sich mal anhören (smile)