von
TSchmidt

Hallo,

gibt es eine Aufsichtsbehörde, bzw. eine der RV übergeordnete Behörde oder Revision, an die man sich wenden kann, wenn es den berechtigten Verdacht gibt, dass die Bearbeitung unnötig verschleppt wird?

Viele Grüße

von
GroKo

Zitiert von: TSchmidt

Hallo,

gibt es eine Aufsichtsbehörde, bzw. eine der RV übergeordnete Behörde oder Revision, an die man sich wenden kann, wenn es den berechtigten Verdacht gibt, dass die Bearbeitung unnötig verschleppt wird?

Viele Grüße


Wende Dich vertrauensvoll an die Vereinigten Verschwörungstheoreitker e.V.

von
Buche

Hallo,

ich glaube nicht bzw. wenden Sie sich direkt an Frau Nahles. Scherz beiseite. Wenn Sie den Eindruck haben, daß die Bearbeitung verschleppt wird, dann müssen einen Fachanwalt einschalten.

Mfg

von
TSchmidt

Mit Ihrer Antwort können Sie mich nicht ärgern. Ich bin von meiner RV ganz anderes gewöhnt.

Haben Sie ein schönes Wochenende

von
TSchmidt

Zitiert von: Buche

Hallo,

ich glaube nicht bzw. wenden Sie sich direkt an Frau Nahles. Scherz beiseite. Wenn Sie den Eindruck haben, daß die Bearbeitung verschleppt wird, dann müssen einen Fachanwalt einschalten.

Mfg

Ok, danke für die Information.

von
GroKo

Zitiert von: TSchmidt

Mit Ihrer Antwort können Sie mich nicht ärgern. Ich bin von meiner RV ganz anderes gewöhnt.

Haben Sie ein schönes Wochenende


Danke Gleichfalls, Und immer den Aluhut auf setzen.

von
SE

Hallo TSchmidt,

es kommt darauf an welcher Rententräger:
Als Beispiel:
Deutsche Rentenversicherung Bund
Ruhrstraße 2, 10709 Berlin

Zuständige Aufsichtsbehörden
Die Aufsicht über die Deutsche Rentenversicherung Bund führt das Bundesversicherungsamt.

Bundesversicherungsamt
Friedrich-Ebert-Allee 38
53113 Bonn
http://www.bundesversicherungsamt.de/

Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd
Am Alten Viehmarkt 2
84028 Landshut

Zuständige Aufsichtsbehörde:
Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration
Winzererstraße 9
80797 München

Internetseite des Trägers aufrufen - (Impressum ersichtlich)

von
KSC

Sie sollten aber bedenken dass sich jedes Verfahren noch weiter verzögert, wenn sich auch noch "die Aufsicht" einschaltet, weil dann erst mal die Akten vorgelegt werden müssen, was das Verfahren zunächst mal weiter verzögert und nicht beschleunigt.

Um was konkret geht es denn - welchen konkrete Anlass sehen Sie dass man Ihren Vorgang unnötig verschleppt?

von
TSchmidt

Zitiert von: KSC

Sie sollten aber bedenken dass sich jedes Verfahren noch weiter verzögert, wenn sich auch noch "die Aufsicht" einschaltet, weil dann erst mal die Akten vorgelegt werden müssen, was das Verfahren zunächst mal weiter verzögert und nicht beschleunigt.

Um was konkret geht es denn - welchen konkrete Anlass sehen Sie dass man Ihren Vorgang unnötig verschleppt?

Ich danke Ihnen und dem Poster zuvor.
Ich verlor bei einem Unfall mein Bein. Nach einer Schonfrist von drei Monaten (eine Art übliche Wartefrist nach einer Knochen-OP) sollte ich rehafähig sein. Das trat wie erwartet ein. Die nötige Prothese sollte in der Klinik vor Ort angepasst werden. Dort wäre ein Werkstatt vorhanden und auf diese Weise hätte die Anpassung schnell erfolgen können und wäre eben passend für den Stumpf. Beides hatte ich mehrfach erklärt, doch dreimal wurde abgelehnt. Zuletzt weil ich keine Prothese hätte. Nun steht diese seit zwei Wochen neben meinem Bett und ich selbst bin seit fast zwei Monaten aus medizinischer Sicht rehafähig. Mittlerweile bekomme ich ernsthafte Schwierigkeiten beruflicherseits. Bis gestern hat sich noch immer absolut nichts getan. Man konnte mir nicht einmal sagen, ob noch weitere Informationen von meiner Seite nötig wären.

Was mich verwundert ist, dass doch abzusehen war, wann ich zur Reha gehen kann, es gab zwischendurch sogar eine medizinische Untersuchung, die den Zeitplan bestätigte. Die Prothesenstellung stand fest. Aber es wurde nicht einmal ein Platz gesucht um einen gewissen Vorlauf zu haben, damit die Maßnahmen zeitlich enger erfolgen können.
Man hat auch nicht versucht, Informationen bei mir einzuholen. Eine Kommunikation erfolgte nur über Ablehnungen. Ich wusste ja nicht einmal, dass es erforderlich ist, die Prothese zu Hause zu haben. Auf Anrufe hin wusste man nie etwas Konkretes zu sagen. Man wüsste auch nicht, warum gerade ein Bearbeitungsschritt gerade so lange dauert.
Wenn man miteinander von Anfang an etwas offener gesprochen hätte, wäre es viel leichter.

von
Söder der Dumme

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: TSchmidt

Mit Ihrer Antwort können Sie mich nicht ärgern. Ich bin von meiner RV ganz anderes gewöhnt.

Haben Sie ein schönes Wochenende


Danke Gleichfalls, Und immer den Aluhut auf setzen.

GroKo ist schon aus seinem Loch geschlüpft jetzt muss nur noch der beste Mann der DRV wach werden:W*LFGANG!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von
Söder der Dumme

Zitiert von: GroKo

Zitiert von: TSchmidt

Mit Ihrer Antwort können Sie mich nicht ärgern. Ich bin von meiner RV ganz anderes gewöhnt.

Haben Sie ein schönes Wochenende


Danke Gleichfalls, Und immer den Aluhut auf setzen.

GroKo ist schon aus seinem Loch geschlüpft jetzt muss nur noch der beste Mann der DRV wach werden:W*LFGANG!!!!!!!!!!!!!!!!!!

von
verwirrt

Zitiert von: TSchmidt

gibt es eine Aufsichtsbehörde, bzw. eine der RV übergeordnete Behörde oder Revision, an die man sich wenden kann, wenn es den berechtigten Verdacht gibt, dass die Bearbeitung unnötig verschleppt wird?

Das nennt sich Sozialgericht und heißt "Untätigkeitsklage".
Nehmen Sie sich nen Anwalt.

von
W*lfgang

Zitiert von: verwirrt
Das nennt sich Sozialgericht und heißt "Untätigkeitsklage".
Nehmen Sie sich nen Anwalt.
verwirrt,

den *Nick nehme ich Ihnen gerne ab ;-)

Den zielführenden Beitrag von SE haben Sie ja wohl offensichtlich überlesen - und/ergänzend in den anderen Bundesländern sind es ebenfalls die Landessozialministerien ...oder welch fantasiereichen Sammelnamen man sich dort für eine Wahlperiode als Alleinstellungsmerkmal 'wir sind jezz dran' eben gegeben hat.

Gruß
w.

von
verwirrt

Zitiert von: W*lfgang

Den zielführenden Beitrag von SE haben Sie ja wohl offensichtlich überlesen

nein habe ich nicht, doch --zielführender-- halte ich dennoch die Untätigkeitsklage wenn es darum geht, dass es den "Verdacht gibt, dass die Bearbeitung unnötig verschleppt wird".

von
Anton Gurgel

Na, eine Möglichkeit ist, die Aufsichtsbehörde der DRV anzuschreiben.

Sie können auch den Oberboß von der DRV anschreiben und zwar so, daß sie das Schreiben an diesen persönlich richten und am besten an dessen Privatadresse senden (wenn sie diese herausbekommen).

Oder schreiben Sie die Nahles an. Diese gibt dann aber ihr Anliegen an die zuständige Stelle weiter und bei der DRV freut man sich, wenn man Post von Frau Nahles erhält.

Sie können dann aber davon ausgehen, daß man dann nicht nur den konkreten Fall, sondern ihre ganze Akte einer Prüfung unterziehen wird.

Man wird dann auch umsomehr bestrebt sein, der vorgesetzte Dienststelle aufzuzeigen, daß man selbst im Recht ist.

von
H. Hochgemuth

Zitiert von: Anton Gurgel

Na, eine Möglichkeit ist, die Aufsichtsbehörde der DRV anzuschreiben.

Sie können auch den Oberboß von der DRV anschreiben und zwar so, daß sie das Schreiben an diesen persönlich richten und am besten an dessen Privatadresse senden (wenn sie diese herausbekommen).

Oder schreiben Sie die Nahles an. Diese gibt dann aber ihr Anliegen an die zuständige Stelle weiter und bei der DRV freut man sich, wenn man Post von Frau Nahles erhält.

Sie können dann aber davon ausgehen, daß man dann nicht nur den konkreten Fall, sondern ihre ganze Akte einer Prüfung unterziehen wird.

Man wird dann auch umsomehr bestrebt sein, der vorgesetzte Dienststelle aufzuzeigen, daß man selbst im Recht ist.

Also, wenn sie mich fragen, ich würde mich überhaupt nicht beschweren.

Ich würde den Bearbeiter höflich an die Bearbeitung meiner Sache erinnen und ihm und seiner Familie weiterhin ausdrücklich alles Gute wünschen.

Ich denke, das kommt immer gut an.

Experten-Antwort

Hallo TSchmidt,

eine Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde dürfte in Ihrem Fall nicht zur Beschleunigung beitragen. Versuchen Sie lieber direkt Kontakt zu Ihrem Sachbearbeiter, notfalls auch dess unmittelbaren Vorgesetzten aufzunehmen. Im direkten Gespräch sollte sich das Problem besser lösen lassen als über den Umweg einer Beschwerde.