von
Nicolas Berger

Die Berechnung des Beitrages zur Riesterrente bezieht sich auf das rentenversicherungspflichtige Vorjahreseinkommen. So weit - so gut. Falls ich schon 248€ im Rahmen einer Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung einzahle, ist dann mein rentenversicherungspflichtiges Einkommen das um diesen Betrag reduzierte Bruttomonatseinkommen, oder? Also letztendlich für die Riesterbeitragsberechnung der Einkommensteil maßgeblich, von dem ich effektiv Rentenversicherungsbeiträge entrichte, oder?

Ich brauche hier nur mal eine kurze Klarstellung, kenne mich ansonsten recht gut aus. Vielen Dank!

von
Rentensputnik

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Mit freundlichen Grüßen

Experten-Antwort

Hallo Nicolas Berger,

Sie sehen das genau richtig. Beträge, die Sie im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung steuer- und beitragsfrei in eine Direktversicherung einzahlen, gehören damit nicht mehr zu den "beitragspflichtigen Einnahmen im Sinne des SGB VI" für die Berechnung des Mindesteigenbeitrages zur Riesterrente (§ 86 EStG). Im Regelfall ist das auf dem Gehaltszettel als "SV-Brutto" ausgezeichnet.