von
Bernd

Vorsorgen ?
Wie ?
Immboilien, vermieten, bei uns im Westen inzwischen unbezahlbar.
Da zahlt man schon für ein Wohnklo 200000€, Risikoballung.
Festgeld, Minizinsen.
Aktien usw., im fortgeschrittenen Alter riskant.
Zudem genau darauf warten doch nur solche Geldgeier wie Maschmeier, Rürup an der Börse, dass sie einen in der Not abzocken und einem noch den Rest geben können.
Genau auf deren Mist sind die ganzen Reformen gewachsen, weil solche Leute nie den Hals voll genug kriegen können.

Das ist menschenverachtend, was da meiner Generation an Schwerbehinderten angetan wird, die ihr leben lang unter erschwerten Bedingungen gearbeitet haben und am Ende weniger als ein Hartz4 Empfänger haben.
Ich werde mich jedenfalls nicht wie die anderen Schwerbehinderten verstecken und einfach alles so hinnehmen.

von
Kaiser

Zitiert von: Bernd
Vorsorgen ?
Wie ?
Immboilien, vermieten, bei uns im Westen inzwischen unbezahlbar.
Da zahlt man schon für ein Wohnklo 200000€, Risikoballung.
Festgeld, Minizinsen.
Aktien usw., im fortgeschrittenen Alter riskant.
Zudem genau darauf warten doch nur solche Geldgeier wie Maschmeier, Rürup an der Börse, dass sie einen in der Not abzocken und einem noch den Rest geben können.
Genau auf deren Mist sind die ganzen Reformen gewachsen, weil solche Leute nie den Hals voll genug kriegen können.

Das ist menschenverachtend, was da meiner Generation an Schwerbehinderten angetan wird, die ihr leben lang unter erschwerten Bedingungen gearbeitet haben und am Ende weniger als ein Hartz4 Empfänger haben.
Ich werde mich jedenfalls nicht wie die anderen Schwerbehinderten verstecken und einfach alles so hinnehmen.

Hier gibt es nur Antworten auf rentenrechtliche Fragen aber kein Mitleid!
Wende Dich an die zuständigen Politiker, die für die Gesetze im Rentenrecht verantwortlich sind.

von
Schorsch

Zitiert von: Bernd
Nur mal zur Information.
Meine Rente wird nach 10,8% Abzügen und Abzug der Krankenkasse 998€ betragen.
Ein Freund von mir der ebenso schwerbehindert ist, ist bereits seit 20 Jahren Zuhause, zuerst Arbeitslosenhilfe und dann Hartz4.
Wir haben vor kurzem zusammengerechnet, er hat derzeit mit Übernahme der Miete, Zuschlägen, keine GEZ, keine Abzüge durch die GKV, Vergünstigungen durch die Stadt, 1053€ monatlich.
Also mehr als ich, wo ich jahrzehntelang, trotz Behinderung in das Solidarsystem eingezahlt habe.

Kann mir einer mal erklären, was diese himmelschreiende Ungerechtigkeit soll ?


Hartz4 ist eine BEDARFSABHÄNGIGE Fürsorgeleistung.

Und da die Anspruchsvoraussetzungen für alle Leute gleich sind, steht es Ihnen jederzeit frei, ergänzende Grundsicherungsleistungen zu beantragen.

Dann profitieren Sie ebenfalls von einem Zuschlag und einer GEZ-Befreiung.

Es kann allerdings auch sein, dass Ihre Wohnung unangemessen teuer ist und dass Sie Vermögen oberhalb der Freigrenzen besitzen.

Dann müssten Sie sich zuerst eine günstigere Wohnung suchen und Ihr Vermögen bis zur Freigrenze abschmelzen, bevor ein Anspruch auf ergänzende Grusi-Leistungen besteht.

1.053 Euro monatlich an Hartz4-Anspruch für eine alleinstehende Person klingen aber nicht besonders realistisch.

416 Euro Regelsatz plus (angemessene) Kosten der Unterkunft für eine 50 Quadratmeter-Wohnung dürften (je nach Wohnort) in der Summe zwischen 700 und 900 Euro ergeben aber keine 1.053 Euro.

MfG

von
Bernd

Da kennen Sie sich aber schlecht aus.
Schwerbehinderte bekommen bei Hartz4 einen Zuschlag.
Was es bei der Rente nicht gibt.

von
Schorsch

Zitiert von: Bernd
Da kennen Sie sich aber schlecht aus.
Schwerbehinderte bekommen bei Hartz4 einen Zuschlag.
Was es bei der Rente nicht gibt.

Aber nur dann, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

http://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbii/21.html

Zitat: "(4) Bei erwerbsfähigen behinderten Leistungsberechtigten, denen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 49 des Neunten Buches mit Ausnahme der Leistungen nach § 49 Absatz 3 Nummer 2 und 4 des Neunten Buches sowie sonstige Hilfen zur Erlangung eines geeigneten Platzes im Arbeitsleben oder Eingliederungshilfen nach § 54 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 bis 3 des Zwölften Buches erbracht werden, wird ein Mehrbedarf von 35 Prozent des nach § 20 maßgebenden Regelbedarfs anerkannt. Satz 1 kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, angewendet werden." (Zitat ende!)

Erhält Ihr Freund denn "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben", Sie "Auskenner"?

MfG