von
Sandy

Hallo,
mein Mann hat im letzten Jahr eine medizinischer Reha gemacht und war insgesamt etwa ein Jahr arbeitsunfähig und hat Krankengeld bekommen.
Am 01.04.2018 hat er nun eine berufliche Reha angefangen im CJD und bekommt Übergangsgeld.
Er könnte nun einige Stunden im Monat an einem Samstag auf Minijobbasis kleinere Arbeiten im Labor und Reinigung der Firmenwagen etc. machen. Er könnte sich diesen kleinen Job gut vorstellen und hätte so noch ein paar Euro mehr in der Kasse.
Darf er neben der beruflichen Reha zur Berufsfindung (in seinem alten Job kann er nicht mehr arbeiten) auch einen Minijob ausüben?
Und darf er bis 450 Euro verdienen, ohne dass ihm dieser Verdienst auf das Übergangsgeld angerechnet wird?
Vielen Dank für eine Antwort.
Viele Grüße vom Niederrhein und einen schönen Donnerstag
Sandy

von
Rentenschmied

Hallo,
während der beruflichen Reha nebenher zu arbeiten ist in erster Linie mit dem zuständigen Rehafachberater zu klären. Wenn der Erfolg der LTA gefährdet wird kann er es untersagen, widrigenfalls wird die LTA beendet.
Mit besten Grüssen

von
Sandy

Hallo,
vielen Dank für die Antwort.
Dann werden wir uns mal mit dem Rentenberater besprechen.
Viele Grüße
Sandy

Experten-Antwort

Bedenken Sie, das Arbeitsentgelt (auch aus einem Minijob) wäre auf das Übergangsgeld anzurechnen. Letztlich dürfte sich das Ganze finanziell nicht lohnen.
Sollte trotzdem die Beschäftigung aufgenommen werden, informieren Sie bitte vorab Ihre Reha-Sachbearbeitung darüber und lassen sich bestätigen, dass dies zugelassen wird.

von
Sandy

Vielen vielen Dank für die Expertenantwort.
Wir werden uns das noch mal überlegen und ggf. mit dem Rentenberater besprechen und schriftlich bestätigen lassen.
Vielen Dank. Tolles Forum.