von
Katharina

Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

von
Onkel Otto

Das kann Ihnen kein Mensch beantworten, da jeder Fall vollkommen individuell ist. Vielleicht benötigt die DRV zur Entscheidung weitere Gutachten, vielleicht fehlen noch irgendwelche Unterlagen? Es kann auch innerhalb von 4 Wochen der Bescheid kommen, was eher selten wäre, es kann aber auch ein paar Monate dauern. Vielleicht schickt man sie vorher noch erst in eine Reha, da das Prinzip lautet: Reha vor Rente.
Wenn es Ihnen auf den Nägeln brennt können Sie ja auch eine Wahrsagerin aufsuchen.

von
Schorsch

Zitiert von: Katharina
Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

Von Antragsstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinem Fall ziemlich genau zwei Jahre, weil sich die DRV-Mitarbeiter erst einmal von einer SG-Richterin erklären lassen mussten, wie man sozialmedizinische Gutachten ließt und korrekt interpretiert.

MfG

von
Kaiser

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Katharina
Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

Von Antragsstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinem Fall ziemlich genau zwei Jahre, weil sich die DRV-Mitarbeiter erst einmal von einer SG-Richterin erklären lassen mussten, wie man sozialmedizinische Gutachten ließt und korrekt interpretiert.

MfG

Wahnsinn Schorsch. Sie sind ja ein echter Held!

von
Katharina

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Katharina
Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

Von Antragsstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinem Fall ziemlich genau zwei Jahre, weil sich die DRV-Mitarbeiter erst einmal von einer SG-Richterin erklären lassen mussten, wie man sozialmedizinische Gutachten ließt und korrekt interpretiert.

MfG

So was in der Art befürchte ich, das Gutachten ist eindeutig unter 3h, und an alle Schlauen hier, die doofe Antworten schreiben, es liegt mir vor, weil ich das direkt nach dem GA Termin bei der DRV angefordert habe.

von
wusste mal was

hi,

ich glaube das kann hier keiner sagen! Ich bin im Oktober letzten Jahres mit unter 3h entlassen worden, musste zu keinem Gutachter und der Bescheid ist immer noch nicht da.

Ich rufe da alle 14 Tage an und erhalte die gleiche Antwort:

"Ich versehe das mit eilt sehr und der Bescheid kommt!"

.....irgend wann mal vielleicht....

von
Marco

Ich habe Anfang April einen Antrag auf EM Rente gestellt, auf Nachfrage wie lang das wohl alles insgesamt dauernd wird kam nur ein müdes Lächeln vom Berater und die Antwort mindestens 6 Monate eher Ende des Jahres.

Gibt wohl viel zu tun.

von
Torsten St.

Nachdem ich beim Gutachter war und dieser seine Stellungnahme zur DRV geschickt hat vergingen gerade mal 14 Tage bis zum positiven Rentenbescheid.

von
Hans Huber

Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Katharina
Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

Von Antragsstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinem Fall ziemlich genau zwei Jahre, weil sich die DRV-Mitarbeiter erst einmal von einer SG-Richterin erklären lassen mussten, wie man sozialmedizinische Gutachten ließt und korrekt interpretiert.

MfG

Von Antragstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinen Fall ziemlich genau 2 Monate und 8 Tage.
Es reichten bei mir meine Krankenhausunterlagen und Bericht Anschlussheilbehandlung bei der DRV.
Die Mitarbeiter bei der DRV erkannten mein Krankheitsbild korrekt und kamen deshalb zum Ergebnis das bei mir eine EMR bewilligt werden soll.

MfG

von
MA-Rentenprüfdienst

Zitiert von: Hans Huber

Von Antragstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinen Fall ziemlich genau 2 Monate und 8 Tage.
Es reichten bei mir meine Krankenhausunterlagen und Bericht Anschlussheilbehandlung bei der DRV.
Die Mitarbeiter bei der DRV erkannten mein Krankheitsbild korrekt und kamen deshalb zum Ergebnis das bei mir eine EMR bewilligt werden soll.

MfG


Vermutlich ließen diese psychiatrischen Gutachten keine Fehlinterpretationen zu.

Kein DRV-Sachbearbeiter will schuld sein, wenn sich ein psychisch kranker Mensch etwas antut, weil seine Rente nicht bewilligt wurde.

Freundliche Grüße
Rentenprüfdienst

von
Hans Huber

Zitiert von: MA-Rentenprüfdienst
Zitiert von: Hans Huber

Von Antragstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinen Fall ziemlich genau 2 Monate und 8 Tage.
Es reichten bei mir meine Krankenhausunterlagen und Bericht Anschlussheilbehandlung bei der DRV.
Die Mitarbeiter bei der DRV erkannten mein Krankheitsbild korrekt und kamen deshalb zum Ergebnis das bei mir eine EMR bewilligt werden soll.

MfG


Vermutlich ließen diese psychiatrischen Gutachten keine Fehlinterpretationen zu.

Kein DRV-Sachbearbeiter will schuld sein, wenn sich ein psychisch kranker Mensch etwas antut, weil seine Rente nicht bewilligt wurde.

Freundliche Grüße
Rentenprüfdienst

Tut mir für Sie leid, aber bei mir war die Psyche nicht der Grund sondern die EMR bekam ich leider wegen physischen massiven Beschwerden.
Das leider deshalb weil mein Leben durch die Operationen mich auch im Alltag sehr behindern und auch meinen Bauch sehr verunstalteten.

In dem Fall ohne freundliche Grüße

von
RA Cornelius

Zitiert von: Hans Huber
Zitiert von: Schorsch
Zitiert von: Katharina
Wie lange dauert es bis zum Bescheid, wenn die DRV das Gutachten vorliegen hat? Das Gutachten war wohl letzte Woche bei der DRV, wie lange muss ich jetzt noch max. mal warten bis zum Bescheid?

Von Antragsstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinem Fall ziemlich genau zwei Jahre, weil sich die DRV-Mitarbeiter erst einmal von einer SG-Richterin erklären lassen mussten, wie man sozialmedizinische Gutachten ließt und korrekt interpretiert.

MfG

Von Antragstellung bis zur ersten Rentenzahlung vergingen in meinen Fall ziemlich genau 2 Monate und 8 Tage.
Es reichten bei mir meine Krankenhausunterlagen und Bericht Anschlussheilbehandlung bei der DRV.
Die Mitarbeiter bei der DRV erkannten mein Krankheitsbild korrekt und kamen deshalb zum Ergebnis das bei mir eine EMR bewilligt werden soll.

MfG


Natürlich gibt es Fälle, die dermaßen eindeutig sind, dass selbst die Dümmsten der Dummen keine volle Erwerbsminderung leugnen können.
Dann dauert es noch nicht einmal zwei Monate, bis der Rentenbescheid erlassen wird.

Sehr häufig kommt es aber auch vor, dass medizinische Gutachten und sozialmedizinische Leistungsbeurteilungen unterschiedlich gedeutet werden, vor allem dann, wenn es um die Frage geht, ob jemand mit den festgestellten Einschränkungen bis unter sechs Stunden oder sechs Stunden und mehr arbeiten kann.

Bei Anträgen auf Rente wegen Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit gab es in der Vergangenheit immer wieder unterschiedliche Ansichten bezüglich der Zumutbarkeit diverser Verweisungsberufe, die Gerichtsentscheidungen erforderlich machten und somit erst Jahre später entschieden wurden.

Je nach Fallgestaltung kann über einen EM-Rentenantrag also binnen weniger Tage aber auch erst nach mehreren Jahren entschieden werden.

Dazwischen ist ALLES möglich und daher sind Spekulationen unsinnig.

von
Monika Josch

@ RA Cornelius
Sie haben grundsätzlich recht aber bei einer längerfristigen und ordentlich dokumentierten psychischen Erkrankung sind die Chancen auf relativ unkomplizierte, schnelle und positive Entscheidung sehr hoch. Nicht zu vergleichen mit „Rücken“ und Co.

von
Jupp

Oh Mann, auch wenn Du nun Tacheles-Heimatlos bist, solltest Du nicht solchen Schwachsinn verzapfen.
Der SB bei der DRV ist der letzte, der über das Ja oder Nein zu einem Rentenantrag bestimmt.
Du hast keine Ahnung, davon aber jede Menge,

von
Carnefex

Zitiert von: HotRod
Zitiert von: Monika Josch
@ RA Cornelius
Sie haben grundsätzlich recht aber bei einer längerfristigen und ordentlich dokumentierten psychischen Erkrankung sind die Chancen auf relativ unkomplizierte, schnelle und positive Entscheidung sehr hoch. Nicht zu vergleichen mit „Rücken“ und Co.

Was kaum ein Außenstehender weiß ist, daß die DRV-SBs Zielvorgaben erfüllen müssen !
Genauso wie JobCenter-SBs regelmäßig bestimmte Sanktions-Quoten erfüllen müssen, dürfen die DRV-SBs nur eine begrenzte Anzal EU-Anträge durchwinken.

Damit soll bezweckt werden, daß viele Betroffene ihre Anträge zurück ziehen und dann den JobCentern zugeführt werden können, die dann wiederum ihre Klientel mit billigen Ein-€URO-Sklaven versorgen können !

Das ganze nennt sich dann AGENDA 2010 !

Würg....

Die DRV hat mir auch einen Arschtritt verpasst und zwar in ganz anderer Hinsicht. Dieser Gutachter hat mich mit seiner Einschätzung wie ein Stück Abfall auf den Müllhaufen der Arbeitsmarktpolitik abgeladen. Der Kerl behauptete doch tatsächlich, das ich keine drei Stunden am Tag nicht einmal Straßen kehren könne oder nicht einmal Eintrittskarten kontrollieren könnte. Den Zeitpunkt des Eintrittes des Versicherungsfalles hat der Gutachter so gelegt, das es 35 Monate in den letzten 60 Monaten waren. Die Folgen dessen sind ja wohl allen bekannt: Keine EM-Rente sondern Sozialfall mit Grundsicherungsbezug.
Aber ich lasse mir nichts gefallen, diese gutachterliche Aktion konnte ich nicht unbeantwortet lassen. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich einen Vollzeitjob bei einer Leihfirma als Reinigungskraft fand. Mein Einsatzgebiet war das Dienstgebäude der für mich zuständigen DRV-Stelle. Der Gutachter durfte dann viele Monate lang zusehen, das auch Ärzte keine unfehlbaren Überväter sind. Ich vergesse nie, wie er mich das erste mal sah und seine Kinnlade runterklappte, sowie sein ungläubiger Blick. Nach einiger Zeit trat der Gutachter dann zu mir und sagte mir offen: " Herr ...., ich habe mich in Ihrem Fall geirrt, ich meinte, Sie könnten nicht mehr erwerbstätig sein, aber Sie haben mich eines besseren belehrt.".

Ich war hochzufrieden und wir beide gaben uns die Hand. Daran sieht man, das auch Gutachter nur Menschen sind und sich irren können.
Man nennt meine Aktion auch: " Tätiger Beweis der vorhandenen Erwerbstätigkeit".

Denn jammern und fluchen ändert nichts, sondern nur eigener Hände Arbeit.

Nur eines gefällt mir nicht, die ganzen eigenwilligen Ratgeber in den verschiedenen Foren, die meinen, das man froh und glücklich sein muss, das man Grundsicherung hat und nie mehr arbeiten muss.
Ist es denn so schön, vom Steuerzahler ausgehalten zu werden und so auf der faulen Haut zu liegen? Mir passt sowas nicht.

Diejenigen, die nicht mehr können--kein Problem.

Diejenigen, die nicht wollen aber könnten---großes Problem!

Mit freundlichen Grüßen

Carnefex

von
Kaiser

Zitiert von: Carnefex
Zitiert von: HotRod
Zitiert von: Monika Josch
@ RA Cornelius
Sie haben grundsätzlich recht aber bei einer längerfristigen und ordentlich dokumentierten psychischen Erkrankung sind die Chancen auf relativ unkomplizierte, schnelle und positive Entscheidung sehr hoch. Nicht zu vergleichen mit „Rücken“ und Co.

Was kaum ein Außenstehender weiß ist, daß die DRV-SBs Zielvorgaben erfüllen müssen !
Genauso wie JobCenter-SBs regelmäßig bestimmte Sanktions-Quoten erfüllen müssen, dürfen die DRV-SBs nur eine begrenzte Anzal EU-Anträge durchwinken.

Damit soll bezweckt werden, daß viele Betroffene ihre Anträge zurück ziehen und dann den JobCentern zugeführt werden können, die dann wiederum ihre Klientel mit billigen Ein-€URO-Sklaven versorgen können !

Das ganze nennt sich dann AGENDA 2010 !

Würg....

Die DRV hat mir auch einen Arschtritt verpasst und zwar in ganz anderer Hinsicht. Dieser Gutachter hat mich mit seiner Einschätzung wie ein Stück Abfall auf den Müllhaufen der Arbeitsmarktpolitik abgeladen. Der Kerl behauptete doch tatsächlich, das ich keine drei Stunden am Tag nicht einmal Straßen kehren könne oder nicht einmal Eintrittskarten kontrollieren könnte. Den Zeitpunkt des Eintrittes des Versicherungsfalles hat der Gutachter so gelegt, das es 35 Monate in den letzten 60 Monaten waren. Die Folgen dessen sind ja wohl allen bekannt: Keine EM-Rente sondern Sozialfall mit Grundsicherungsbezug.
Aber ich lasse mir nichts gefallen, diese gutachterliche Aktion konnte ich nicht unbeantwortet lassen. Es hat eine Zeit gedauert, bis ich einen Vollzeitjob bei einer Leihfirma als Reinigungskraft fand. Mein Einsatzgebiet war das Dienstgebäude der für mich zuständigen DRV-Stelle. Der Gutachter durfte dann viele Monate lang zusehen, das auch Ärzte keine unfehlbaren Überväter sind. Ich vergesse nie, wie er mich das erste mal sah und seine Kinnlade runterklappte, sowie sein ungläubiger Blick. Nach einiger Zeit trat der Gutachter dann zu mir und sagte mir offen: " Herr ...., ich habe mich in Ihrem Fall geirrt, ich meinte, Sie könnten nicht mehr erwerbstätig sein, aber Sie haben mich eines besseren belehrt.".

Ich war hochzufrieden und wir beide gaben uns die Hand. Daran sieht man, das auch Gutachter nur Menschen sind und sich irren können.
Man nennt meine Aktion auch: " Tätiger Beweis der vorhandenen Erwerbstätigkeit".

Denn jammern und fluchen ändert nichts, sondern nur eigener Hände Arbeit.

Nur eines gefällt mir nicht, die ganzen eigenwilligen Ratgeber in den verschiedenen Foren, die meinen, das man froh und glücklich sein muss, das man Grundsicherung hat und nie mehr arbeiten muss.
Ist es denn so schön, vom Steuerzahler ausgehalten zu werden und so auf der faulen Haut zu liegen? Mir passt sowas nicht.

Diejenigen, die nicht mehr können--kein Problem.

Diejenigen, die nicht wollen aber könnten---großes Problem!

Mit freundlichen Grüßen

Carnefex

Mensch HotRod!
Du siehst auch an diesem Beitrag, wie auch an vielen anderen, dass Du hier im Forum einfach nur belächelt wirst.
Such Dir einfach einen anderen Spielplatz um Deinen Unsinn loszuwerden.

Experten-Antwort

Hallo Katharina,

leider kann ich die Frage im Rahmen dieses Forums auch nicht beantworten. Das hängt wirklich vom individuellen Einzelfall ab. Dem Beitrag von Otto ist daher aus meiner Sicht grundsätzlich zuzustimmen. Den „Gang zur Wahrsagerin“ würde ich aber ersetzen mit einer „Rücksprache bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger zu gegebener Zeit“.