von
1962iger

Hallo zusammen,
ich habe in der ehemaligen DDR gelernt und auch viele Jahre dort gearbeitet. Nach der Wende bin ich in die alten Bundesländer gezogen und habe dort 27 Jahre gearbeitet und möchte nun die restlichen 10 Jahre in den neuen Bundesländern arbeiten.
Meine Frage dazu, habe ich dadurch Nachteile was meine spätere Rente betrifft wenn ich mit dem selben Bruttoverdienst einsteige wie ich am alten Arbeitsort aufgehört habe ?

von
Groko

Zitiert von: 1962iger
Hallo zusammen,
ich habe in der ehemaligen DDR gelernt und auch viele Jahre dort gearbeitet. Nach der Wende bin ich in die alten Bundesländer gezogen und habe dort 27 Jahre gearbeitet und möchte nun die restlichen 10 Jahre in den neuen Bundesländern arbeiten.
Meine Frage dazu, habe ich dadurch Nachteile was meine spätere Rente betrifft wenn ich mit dem selben Bruttoverdienst einsteige wie ich am alten Arbeitsort aufgehört habe ?

Nö. Bei gleichem Verdienst bekommst Du mehr Entgeltpunkte und somit eine höhere Rente.

von
Holland / Dänemark / Österreich

wäre die weit bessere Wahl. Dort ist nach 10 Jahren Berufstätigkeit Ihre Grundrente um 1/3 höher als in dem Deutschland, wo die DRV tätig ist. Eventuell noch die Schweiz. Aber nie in Deutschland.

Grüsse

von
Groko

Zitiert von: Holland / Dänemark / Österreich
wäre die weit bessere Wahl. Dort ist nach 10 Jahren Berufstätigkeit Ihre Grundrente um 1/3 höher als in dem Deutschland, wo die DRV tätig ist. Eventuell noch die Schweiz. Aber nie in Deutschland.

Grüsse

In Österreich bekommst erst nach 15 Jahren Beitragszahlung eine Rente.
In diesem Sinne, leg Dich wieder hin.

von
Hallo Groko

Nun wissen wir das mit Österreich, aber 3 Länder sind nach 10 Jahren Arbeit, weit besser, wie in Deutschland nach ?? wieviel Jahren.
Verlasst Deutschland, wäre wohl der bessere Rat.

Nu

Zitiert von: Groko
Zitiert von: Holland / Dänemark / Österreich
wäre die weit bessere Wahl. Dort ist nach 10 Jahren Berufstätigkeit Ihre Grundrente um 1/3 höher als in dem Deutschland, wo die DRV tätig ist. Eventuell noch die Schweiz. Aber nie in Deutschland.

Grüsse

In Österreich bekommst erst nach 15 Jahren Beitragszahlung eine Rente.
In diesem Sinne, leg Dich wieder hin.

von
nur die halbe Wahrheit

mit Sicherheit, wird über ein Sozialabkommen die Rentenleistung von Deutschland bei der Berechnung der Rente in Österreich mit betrachtet. Anteilig ist dann die erarbeitete Rentensumme um ein vielfaches höher wie die schlappe Rente in Deutschland.

Denke daran auch die halbe Wahrheit ist oft gelogen

Zitiert von: Groko
Zitiert von: Holland / Dänemark / Österreich
wäre die weit bessere Wahl. Dort ist nach 10 Jahren Berufstätigkeit Ihre Grundrente um 1/3 höher als in dem Deutschland, wo die DRV tätig ist. Eventuell noch die Schweiz. Aber nie in Deutschland.

Grüsse

In Österreich bekommst erst nach 15 Jahren Beitragszahlung eine Rente.
In diesem Sinne, leg Dich wieder hin.

von
ganz schlau

Sobald ein österreichischer Beitrag gezahlt wurde könnte man für Schulbesuch (auch außerhalb von Österreich) Beiträge nachzahlen und zwar ab dem 15. Lebensjahr.

Wer sonst nicht auf die 45 Jahre kommt, sollte mal nachdenken, ob das nicht eine Idee wäre.

von
Hallo Groko

falsche Antwort,

wer in Österreich arbeitet, kann auch freiwillig Beiträge bezahlen.
Dadurch erhöht sich sein Rentenanspruch sehr schnell.

Also dort arbeiten und freiwillig Beiträge zusätzlich entrichtn. So ähnlich ist es auch in den anderen Ländern.

Was Bürger nach 40-50 Jahren Arbeit Rente in Deutschland bekommen ist nicht zu fassen.

Wandert aus

von
LS

Wer mit gleichem Verdienst von den alten Bundesländern, wo der Verdienst nicht mit einem Umrechnungsfaktor multipliziert wird, dadurch sich 'weniger' Entgeltpunkte ergeben, in die alten Bundesländer verzieht, wo Verdienste noch mit einem Faktor multipliziert werden, sich dadurch mehr Punkte ergeben, hat nur vorübergehend Nachteile, wenn er noch vor Rentenwert-Gleichheit in Rente geht
.
Bei Rentenwert-Gleichheit bringen mehr Entgeltpunkte, die sich aus der Hochrechnung bei gleichem Verdienst im Beitrittsgebiet ergeben, dann auch immer mehr Rente.

von
Neue Bundesländer weniger Verdienst

in der Regel, wird im Osten der EX DDR weniger verdient und seine Rente wird im gesamten mit weniger Verdienst sinken.
Er wird weniger Rente bekommen.

Wer mit gleichem Verdienst von den alten Bundesländern, wo der Verdienst nicht mit einem Umrechnungsfaktor multipliziert wird, dadurch sich 'weniger' Entgeltpunkte ergeben, in die alten Bundesländer verzieht, wo Verdienste noch mit einem Faktor multipliziert werden, sich dadurch mehr Punkte ergeben, hat nur vorübergehend Nachteile, wenn er noch vor Rentenwert-Gleichheit in Rente geht
.
Bei Rentenwert-Gleichheit bringen mehr Entgeltpunkte, die sich aus der Hochrechnung bei gleichem Verdienst im Beitrittsgebiet ergeben, dann auch immer mehr Rente.[/quote]

Experten-Antwort

Hallo User 1962iger,

wenn Sie eine Beschäftigung in den neuen Bundesländern aufnehmen, wird Ihr Verdienst mit einem Faktor aus der Anlage 10 zum SGB VI multipliziert und dieses höhere Entgelt wird später bei der Rentenberechnung berücksichtigt. Jedoch wird bei Anwendung der Rentenberechnung noch dann der aktuelle Rentenwert (Ost) für dieses Entgelt angewandt. Der aktuelle Rentenwert (Ost) ist derzeit noch niedriger als der aktuelle Rentenwert (West).
Bis zur Angleichung der beiden aktuellen Rentenwerten im Jahr 2024 wird im Gegenzug der Multiplikator aus der Anlage 10 zum SGB VI immer weiter verringert, bis zur Angleichung im Jahr 2024.
Ob Sie dadurch Nachteile bei Ihrer Altersrente haben, kann heute noch nicht gesagt werden. Wenn Sie eine Beschäftigung in den neuen Bundesländern aufgenommen haben und die erste Meldung zur Sozialversicherung von Ihrem neuen Arbeitgeber bekommen haben, sollten Sie sich in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen.

Die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung finden Sie auf der Homepage (www.deutsche-rentenversicherung.de) rechts in der Leiste mit den Personenbildern und dem Reiter „Suche“.

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