von
Saskia

Hallo,

ich habe einen dreimonatigen Vorkurs an einem BFW hinter mich gebracht und bin dort jetzt in die Hauptmaßnahme eingestiegen.

Allerdings möchte ich nun die Verpflegungskosten ausbezahlt bekommen, da ich mit der Verpflegung im BFW überhaupt nicht zurechtkomme (wohlgemerkt gesundheitlich). Mein Sozialberater vor Ort meinte, das wäre grundsätzlich nicht möglich, dabei verfügen die Zimmer hier über Kochmöglichkeiten.

In meinem Bescheid steht ja "und nicht an der Gemeinschaftsverpflegung der Bildungseinrichtung teilnehmen KÖNNEN" ... aus welchen Gründen ist ja gar nicht erwähnt.

Kann ich die Verpflegungskosten bei Aufenthalt in einem BfW wirklich nicht ausbezahlt bekommen?

von
Stilles Wasser

Zitiert von: Saskia
Hallo,

ich habe einen dreimonatigen Vorkurs an einem BFW hinter mich gebracht und bin dort jetzt in die Hauptmaßnahme eingestiegen.

Allerdings möchte ich nun die Verpflegungskosten ausbezahlt bekommen, da ich mit der Verpflegung im BFW überhaupt nicht zurechtkomme (wohlgemerkt gesundheitlich). Mein Sozialberater vor Ort meinte, das wäre grundsätzlich nicht möglich, dabei verfügen die Zimmer hier über Kochmöglichkeiten.

In meinem Bescheid steht ja "und nicht an der Gemeinschaftsverpflegung der Bildungseinrichtung teilnehmen KÖNNEN" ... aus welchen Gründen ist ja gar nicht erwähnt.

Kann ich die Verpflegungskosten bei Aufenthalt in einem BfW wirklich nicht ausbezahlt bekommen?

Hallo Saskia,

fu brauchst Deine Verpflegung, diese Kosten übernimmt das BFW. Ausbezahlen ist nicht möglich.

Gruß

von
Saskia

Zitiert von: Stilles Wasser

Hallo Saskia,

fu brauchst Deine Verpflegung, diese Kosten übernimmt das BFW. Ausbezahlen ist nicht möglich.

Gruß

Ja, das weiss ich, dass ich Verpflegung brauche. Allerdings verfügen die Zimmer im Wohnheim über Kochmöglichkeiten, ich habe 2 Kinder groß gezogen, daher mehr als genug Kocherfahrung und ich weiss, dass dieses "Convenience Food" , ich glaube so nennen die das in der Massenkantine, katastrophale Auswirkungen auf meine Verdauung und meine Leistungsfähigkeit hat.

Ich esse schon seit mehreren Monaten nicht mehr in der Kantine...

von
Klaus

Zitiert von: Saskia

Ich esse schon seit mehreren Monaten nicht mehr in der Kantine...

Ich bin auch im BFW untergebracht und kenne die Problematik. Aber es ist in der Tat nicht möglich, sich Verpflegungsgeld nicht auszahlen zu lassen, nur weil man das Essen nicht mag oder es zu Blähungen dadurch kommt.

Eine Mitschülerin von mir hat es geschafft, dass ihr ein anteiliges Verpflegungsgeld gezahlt wurde, aber auch nur, weil sie mit ärztlichem Guthaben nachweisen konnte, dass sie eine entsprechende Krankheit (Zöliakie oder so was) hat.

Normalerweise gilt die Verpflegung bei internatsmässiger Unterbringung in einem BFW als "unentgeltliche Verpflegung". Dadurch gibt es keinen Anspruch auf Verpflegungsgeld mehr. Ausnahme: Wie du schon geschrieben hast, man "kann" am Essen nicht teilnehmen. Und da zählen nur räumliche (Praktikum), zeitliche (Immer Unterricht während der Mensazeit) oder nachweisbar schwerwiegende gesundheitliche Gründe.

von
Koscher

Zitiert von: Klaus

Ich bin auch im BFW untergebracht und kenne die Problematik.

Diese "Problematik" kennen wohl ziemlich viele Umschüler :-)

Es ist zwar nicht unmöglich, aber in deinem Fall wird das mit dem Verpflegungsgeld nichts werden. Dann würde glaube ich jeder zweite Reha sich das Geld auszahlen lassen. Habe mal nachgerechnet, mit den aktuell 199,40 Eur kann man als Single ziemlich gut für den Monat Lebensmittel einkaufen gehen.

Experten-Antwort

Sie sind internatsmäßig in einem Bfw untergebracht. Von daher wird auch die Verpflegung dort zur Verfügung gestellt. Der Rentenversicherungsträger zahlt einen entsprechenden (Gesamt-)Kostensatz an das Berufsförderungswerk.

Wenn Sie nicht an der Verpflegung teilnehmen können oder wollen, müssen Sie sich evtl. für eine andere "Teilnahmeform" entscheiden.

Ihr erster Ansprechpartner ist der zuständige Rehabilitations-Fachberater bzw. Ihr Berater im Bfw.