von
Lilly

Hallo,
ich bekomme eine EM-Rente & ergänzende Grundsicherung. Dazu habe ich ein Ehrenamt und bekomme etwas über 200€ monatlich. Dazu ca.40 Euro durch einen Minijob.
Wieviel darf ich laut SGB behalten? Im vor einigen Jahren neu eingefügten Abs. 3 des § 82 SGB XII steht, dass das Ehrenamt bis 200 € anrechnungsfrei ist. Dies steht auch auf der Seite ehrenamt-deutschland.org..

Meiner Meinung nach muss laut Gesetz zusätzlich vom Resteinkommen ein Freibetrag von 30 % bleiben? oder? Also verbleiben z.B.: 200 € Ehrenamtspauschale plus 30 % von dem Geld, welches beim Ehrenamt teilw. 200 € überschritten wird + 30 % vom Minijob (bei 30 € sind das 9 €). Auch wenn ich dann über 50 % des Regelsatzes komme. Das Ehrenamt wird so ähnlich wie Schmerzensgeld etc. behandelt, laut wikipedia.

Oder wie sehen Sie das?

Danke für die Antworten!
LG Lilly

von
Lilly

P.S.:
Im § 82 SGB XII steht:
"3)...Erhält eine leistungsberechtigte Person mindestens aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen, die nach § 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei sind, ist abweichend von den Sätzen 1 und 2 ein Betrag von bis zu 200 Euro monatlich nicht als Einkommen zu berücksichtigen."

Demnach verstehe ich es so, dass 200 € nicht berücksichtigt werden und ich dazu die 30 Freibetrag erhalte....
Danke, LG

von Experte Experten-Antwort

Da dies ein Forum der gesetzlichen Rentenversicherung ist, kann ich zu Fragen, die die Grundsicherung nach dem SGB XII betreffen, leider keine Antworten geben.