von
Siebert

Schönen guten Tag,

ich benötige einen Rat, weil ich sehr verunsichert bin.
Vor 2 Jahren habe ich eine Umschulung begonnen und vor einem Jahr, 2mal wurde diese abgebrochen, weil meine Tochter dauerkrank war und ich es selbst gesundheitlich dann nicht mehr geschafft habe, den Anforderungen gerecht zu werden.
Jetzt wurde mir zum 16.10. erneut eine Umschulung bewilligt und ich muss sagen, wenn ich daran denke, bekomme ich Panik, Schlafmangel, Druckgefühl im Oberkörper, keine Kraft mehr und ein sehr unangenehmes Gefühl. Solche Symptome hatte ich 2009 verstärkt, mit Schlafmangel und sehr starktem Gewichtsverlust, bekam damals eine Reha mit der Diagnose "Burn out". Jetzt sind diese Symptome wieder da, obwohl ich noch gar nicht die Umschulung begonnen habe.

Was passiert, wenn ich wieder in die Klinik muss, weil es schlimmer wird? Wie geht es dann weiter, wenn ich noch nichtmal mehr eine Umschulung schaffe, noch nichtmal mehr schulungsfähig bin?

Ich habe jetzt so lange für die Umschulung gekämpft, mit Anwalt und vielen Gesprächen mit der Rehaberaterin und jetzt haut es mich um, weil ich eigentlich nur häuslichen Stress habe.

Welchen Weg sollte ich jetzt besser gehen? Gibt es Beratungsstellen für Fälle wie mich. Auf was muss ich mich vorbereiten? Im Moment habe ich das Gefühl, es geht nichts mehr.

Vielen Dank fürs lesen und vielleicht einen Rat.

MFG Siebert

von
???

In Ihrer derzeitigen Verfassung sollten Sie sich erst mal psychisch stabilisieren. Gehen Sie zu Ihrem behandelnden Arzt und lassen Sie sich helfen.
Außerdem müssen Sie sich darüber klar werden, ob Sie die Umschulung wirklich ab Oktober und auch ganz grundsätzlich durchziehen wollen. 2 Abbrüche und Ihre jetzigen Probleme sprechen für mich nicht dafür.
Sobald feststeht, dass Sie im Oktober die Umschulung nicht antreten können/wollen, sollten Sie ein Gespräch mit Ihrem Reha-Fachberater führen. Dabei können Sie die Umschulung nach Bedarf erst mal verschieben bzw. absagen und/oder sich über Alternativen beraten lassen.

von
HotRod

Zitiert von: Siebert

Schönen guten Tag,

ich benötige einen Rat, weil ich sehr verunsichert bin.
Vor 2 Jahren habe ich eine Umschulung begonnen und vor einem Jahr, 2mal wurde diese abgebrochen, weil meine Tochter dauerkrank war und ich es selbst gesundheitlich dann nicht mehr geschafft habe, den Anforderungen gerecht zu werden.
Jetzt wurde mir zum 16.10. erneut eine Umschulung bewilligt und ich muss sagen, wenn ich daran denke, bekomme ich Panik, Schlafmangel, Druckgefühl im Oberkörper, keine Kraft mehr und ein sehr unangenehmes Gefühl. Solche Symptome hatte ich 2009 verstärkt, mit Schlafmangel und sehr starktem Gewichtsverlust, bekam damals eine Reha mit der Diagnose "Burn out". Jetzt sind diese Symptome wieder da, obwohl ich noch gar nicht die Umschulung begonnen habe.

Was passiert, wenn ich wieder in die Klinik muss, weil es schlimmer wird? Wie geht es dann weiter, wenn ich noch nichtmal mehr eine Umschulung schaffe, noch nichtmal mehr schulungsfähig bin?

Ich habe jetzt so lange für die Umschulung gekämpft, mit Anwalt und vielen Gesprächen mit der Rehaberaterin und jetzt haut es mich um, weil ich eigentlich nur häuslichen Stress habe.

Welchen Weg sollte ich jetzt besser gehen? Gibt es Beratungsstellen für Fälle wie mich. Auf was muss ich mich vorbereiten? Im Moment habe ich das Gefühl, es geht nichts mehr.

Vielen Dank fürs lesen und vielleicht einen Rat.

MFG Siebert

Im Forum "Tacheles" bekommst Du Hilfe.
Das ist ein Forum für Simulanten und Schmarotzer.

Experten-Antwort

Hallo Siebert,

natürlich sind wir hier im Forum keine Ärzte oder Psychologen und können darüber hinaus auch keine Ferndiagnosen stellen. Daher können wir uns nur dem allgemeinen Rat von „???“ anschließen, Ihre Situation mit Ihrem behandelnden Arzt durchzusprechen und ggfs. auch ein (erneutes) Gespräch mit Ihrem Reha-Fachberater zu suchen. Da Sie die Umschulung auch aufgrund anwaltlicher Hilfe erhalten haben, sollten sie eventuell auch ein vorgeschaltetes Gespräch mit Ihrem Anwalt führen.

von
W*lfgang

Zitiert von: HotRod
Im Forum "Tacheles" bekommst Du Hilfe. Das ist ein Forum für Simulanten und Schmarotzer.
, welch ungewohnte Selbsterkenntnis ...hat aber gedauert, bis die Therapie angeschlagen hat – was sagt nur Ihr Meester dazu? ;-)

Gruß
w.

von
Friedhelm

Zitiert von: W*lfgang

Zitiert von: HotRod
Im Forum "Tacheles" bekommst Du Hilfe. Das ist ein Forum für Simulanten und Schmarotzer.
, welch ungewohnte Selbsterkenntnis ...hat aber gedauert, bis die Therapie angeschlagen hat – was sagt nur Ihr Meester dazu? ;-)

Gruß
w.


Wie komme ich bloß darauf, dass diese "Selbsterkenntnis" nicht vom "echten" @HotRod stammt?
Na, was meinen Sie, @W*lfgang?;-)

von
KSC

Wie geht es dann weiter, wenn ich noch nichtmal mehr eine Umschulung schaffe, noch nichtmal mehr schulungsfähig bin?

Ist Ihnen schon mal der Gedanke gekommen, dass eine Umschulung im Alter eine Riesenbelastung sein kann? Neues lernen, nicht mehr ganz so lernfähig wie mit 20, daneben familiäre Belastungen und die Krankheit, Hausaufgaben, Lernen für Klausuren u.v.m.

Das ist anders als bei einem 16-19 jährigen Lehrling der im Hotel Mama all inclusiv umsorgt wird.

Da ist in aller Regel jeder normale "nine to five Job" mit seiner Routine viel weniger belastend.

Aber das hat Ihnen hoffentlich einer Ihrer vielen Berater, die Sie anwaltlich im Kampf für die Umschulung unterstützt haben auch schon gesagt, bzw. Sie haben das selbst gemerkt bei 2 Abbrüchen.
Halten Ihre Ärzte Sie für belastbar für eine Umschulung?

von
W*lfgang

Zitiert von: Friedhelm
(...)
...er kann es einfach nicht/nicht 'richtig' deutsch - und schießt sich dabei auch noch selbst ins Knie ;-)

Gruß
w.