von
Neu17

Hallo,

ich wurde vor einiger Zeit aufgefordert von der DRV einen Rentenantrag zu stellen, weil mein LTA Antrag umgedeutet wurde. Bedeutet das jetzt eigentlich, dass die EMR sicher ist? Medizinisch und versicherungsrechtlich ist alle geklärt.

Gruß Neu17

von
Fortitude one

Wer soll das wissen. Wenn Sie Ihre Aufforderung nachgekommen wären, wüssten Sie es bereits. Es könnte eine teilweise EMR oder vielleicht eine volle EMR werden.
Also Rentenantrag stellen.

Beste Grüße und bestmögliche Gesundheit.

von
Ingeborg

Zitiert von: Neu17

Hallo,

ich wurde vor einiger Zeit aufgefordert von der DRV einen Rentenantrag zu stellen, weil mein LTA Antrag umgedeutet wurde. Bedeutet das jetzt eigentlich, dass die EMR sicher ist? Medizinisch und versicherungsrechtlich ist alle geklärt.

Gruß Neu17

Doppel Oma hat Dir doch im Erwerbslosenforum schon alles zig mal erklärt.
Antrag ausfüllen und abschicken oder zur DRV/Gemeinde gehen und helfen lassen.

von
Schorsch

Zitiert von: Neu17

ich wurde vor einiger Zeit aufgefordert von der DRV einen Rentenantrag zu stellen, weil mein LTA Antrag umgedeutet wurde. Bedeutet das jetzt eigentlich, dass die EMR sicher ist? Medizinisch und versicherungsrechtlich ist alle geklärt.

Zumindest wäre es seitens der DRV unsinnig, einen Rentenantrag zu empfehlen, ohne vorher die Voraussetzungen zu prüfen.
Aber auch dort arbeiten nur Menschen die sich mal irren können.

MfG

von
Herz1952

Hallo Neu17,

sicher ist nichts, nur wahrscheinlich.

Die endgültige Prüfung erfolgt erst mit Rentenantrag. Die LTA-Beantragung und Umdeutung in einen Rentenantrag deutet aber darauf hin, dass man Sie für Erwerbsunfähig hält. Über die EM-Rentenart oder auch Ablehnung wird erst im Rentenantragsverfahren entschieden.

Außerdem entscheidet nicht nur ein Gutachter, sondern es sind mehrere am Rentenfindungsprozesse beteiligt. Externe Gutachter werden im allgemeinen herangezogen, wenn Fachauskünfte benötigt werden. Den Rest machen dann angestellte Gutachter der RV.

von
Herz1952

Hallo Neu17,

leider musste ich feststellen, dass ich mein "Krankheitsmanagement" selbst in die Hand nehmen muss.

Ich habe erst jetzt wieder ein Medikament gebraucht, das mir der Arzt nicht verschreiben wollte, weil er Regress-Ansprüche befürchtet hat. Das Medi war nur über das Ausland zu beziehen, weil die Firma den Vertrieb in Deutschland eingestellt hat, weil der G-BA keinen Zusatznutzen erkannte. Es hatte aber einen erheblichen Zusatznutzen, sogar nach den Richtlinien des IQWiG, das die Bewertung medizinisch vornimmt.

Ich habe die Krankenkasse angeschrieben und die Situation geschildert und mit den entsprechenden Attesten von 2 Ärzten versehen zum MDK der KK geschickt. Eine Bemerkung hat gelautet: Ich weis, dass eigentlich kein Antrag erforderlich ist, aber der Arzt hat darauf bestanden hat, da er wohl "AOK" geschädigt ist. Es handelte sich um eine Regressforderung in einem ähnlichen Fall. Er wollte mir noch ein anderes Medikament verschreiben, bei dem es nicht zu einer Q-T-c Zeitverlängerung kommen sollte, dafür aber eine Tachykardie ausgelöst werden konnte. Das konnte mein Herz aber auch nicht vertragen und ich wäre in "Teufels Küche" gekommen. (Kammerflimmern durch Tachykardie und "aus die Maus" evtl. trotz Defi.)

Nach ein paar Tagen wollte ich nachfragen bei der Post, ob mein Schreiben schon zugestellt wurde. (Einwurfeinschreiben). Da lag aber schon im Briefkasten ein Schreiben der BARMER, dass Sie die Kosten bis zum 18. Januar 2018 übernehmen und ich mich dann nochmal melden sollte.

Eigentlich ging es nur um Formsachen, wie Auslandsstatistik und Qualitätsprüfung des Medikamentes.

Das Gesundheitssystem ist "ein Staat im Staate". Es ist die Selbstverwaltung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen. Die haben es fertiggebracht, dass den nicht einmal das Gesundheitsministerium etwas zu sagen hat. Kranke dürfen in diesem System nicht im geringsten mitbestimmen. Die Selbstverwaltung besteht auch nur aus gesunden Menschen.

Kürzlich stand in der Zeitung: 2 Drittel aller neuen Medikamente ohne Zusatznutzen (G-BA). Eine glatte Lüge durch Fehlbewertung G-BA, der für die Bewertung der Medikamente für GKV-Versicherte zuständig ist.

Es war nicht das erste Medikament mit angeblich keinem Zusatznutzen, obwohl mir mehre Ärzte versicherten es sei für mich sehr gut (und für andere auch), aber der G-BA empfand dies nicht so, denn es war ja teurer. Viele Ärzte wissen das auch, dass der G-BA falsch bewertet, trauen sich aber nicht so ein Medikament zu verschreiben, selbst wenn es einen großen Nutzen für den Patienten hat.

Ach ja, der Arzt hat Widerspruch eingelegt gegen die Regressforderung. Aber das wird wohl leider "dauern". Aber wenigstens er hat das kapiert. Anderen Ärzten geht der "Hintern" auf Grundeis. Auch deshalb, weil sie nicht einmal die offiziellen Verschreibungsregeln und das SGB V (Krankenkassenrecht mit Hinweis auf die Möglichkeiten, die Ärzte im "Einzelfall" haben. Ich bin leider nicht der einzige "Einzelfall".

In Deutschland ist überall "Gutantanamo", wo es kranke Kassenpatienten gibt, die etwas "aus der Reihe" tanzen mit ihren Krankheiten.

Wenn man dieses System kennt, dann stehen auch noch einem Glatzkopf die Haare zu Berge icon_smile.gif.

MfG

von
Neu17

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Neu17

ich wurde vor einiger Zeit aufgefordert von der DRV einen Rentenantrag zu stellen, weil mein LTA Antrag umgedeutet wurde. Bedeutet das jetzt eigentlich, dass die EMR sicher ist? Medizinisch und versicherungsrechtlich ist alle geklärt.

Zumindest wäre es seitens der DRV unsinnig, einen Rentenantrag zu empfehlen, ohne vorher die Voraussetzungen zu prüfen.
Aber auch dort arbeiten nur Menschen die sich mal irren können.

MfG

Hallo Herz1952,

vielen Dank für Deine Antwort.

von
Jupp

Zitiert von: Herz1952

Ich habe erst jetzt wieder ein Medikament gebraucht,

Du brauchst stärkere Medikamente als bisher, denn Deine Schreib-Diarrhoe nimmt immer größere Ausmaße an.
Zusätzlich such Dir einen Friseur mit viel Freizeit, bevor Du weiter solchen Quatsch hier absonderst, der weder etwas mit der Ausgangsfrage zu tun hat, noch irgend jemand interessiert.

von
Amüsierter Mitleser

Zitiert von: Neu17

Zitiert von: Schorsch

Zitiert von: Neu17

ich wurde vor einiger Zeit aufgefordert von der DRV einen Rentenantrag zu stellen, weil mein LTA Antrag umgedeutet wurde. Bedeutet das jetzt eigentlich, dass die EMR sicher ist? Medizinisch und versicherungsrechtlich ist alle geklärt.

Zumindest wäre es seitens der DRV unsinnig, einen Rentenantrag zu empfehlen, ohne vorher die Voraussetzungen zu prüfen.
Aber auch dort arbeiten nur Menschen die sich mal irren können.

MfG

Hallo Herz1952,

vielen Dank für Deine Antwort.


Es ist nicht gerade schmeichelhaft, mit dem User @Herz1952 verwechselt zu werden.
Aber der @Schorsch wird Ihnen bestimmt verzeihen.....;-)

von
Genervter

Zitiert von: Herz1952

Hallo Neu17,

leider musste ich feststellen, dass ich mein "Krankheitsmanagement" selbst in die Hand nehmen muss.

Ich habe erst jetzt wieder ein Medikament gebraucht, das mir der Arzt nicht verschreiben wollte, weil er Regress-Ansprüche befürchtet hat. Das Medi war nur über das Ausland zu beziehen, weil die Firma den Vertrieb in Deutschland eingestellt hat, weil der G-BA keinen Zusatznutzen erkannte. Es hatte aber einen erheblichen Zusatznutzen, sogar nach den Richtlinien des IQWiG, das die Bewertung medizinisch vornimmt.

Ich habe die Krankenkasse angeschrieben und die Situation geschildert und mit den entsprechenden Attesten von 2 Ärzten versehen zum MDK der KK geschickt. Eine Bemerkung hat gelautet: Ich weis, dass eigentlich kein Antrag erforderlich ist, aber der Arzt hat darauf bestanden hat, da er wohl "AOK" geschädigt ist. Es handelte sich um eine Regressforderung in einem ähnlichen Fall. Er wollte mir noch ein anderes Medikament verschreiben, bei dem es nicht zu einer Q-T-c Zeitverlängerung kommen sollte, dafür aber eine Tachykardie ausgelöst werden konnte. Das konnte mein Herz aber auch nicht vertragen und ich wäre in "Teufels Küche" gekommen. (Kammerflimmern durch Tachykardie und "aus die Maus" evtl. trotz Defi.)

Nach ein paar Tagen wollte ich nachfragen bei der Post, ob mein Schreiben schon zugestellt wurde. (Einwurfeinschreiben). Da lag aber schon im Briefkasten ein Schreiben der BARMER, dass Sie die Kosten bis zum 18. Januar 2018 übernehmen und ich mich dann nochmal melden sollte.

Eigentlich ging es nur um Formsachen, wie Auslandsstatistik und Qualitätsprüfung des Medikamentes.

Das Gesundheitssystem ist "ein Staat im Staate". Es ist die Selbstverwaltung von Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen. Die haben es fertiggebracht, dass den nicht einmal das Gesundheitsministerium etwas zu sagen hat. Kranke dürfen in diesem System nicht im geringsten mitbestimmen. Die Selbstverwaltung besteht auch nur aus gesunden Menschen.

Kürzlich stand in der Zeitung: 2 Drittel aller neuen Medikamente ohne Zusatznutzen (G-BA). Eine glatte Lüge durch Fehlbewertung G-BA, der für die Bewertung der Medikamente für GKV-Versicherte zuständig ist.

Es war nicht das erste Medikament mit angeblich keinem Zusatznutzen, obwohl mir mehre Ärzte versicherten es sei für mich sehr gut (und für andere auch), aber der G-BA empfand dies nicht so, denn es war ja teurer. Viele Ärzte wissen das auch, dass der G-BA falsch bewertet, trauen sich aber nicht so ein Medikament zu verschreiben, selbst wenn es einen großen Nutzen für den Patienten hat.

Ach ja, der Arzt hat Widerspruch eingelegt gegen die Regressforderung. Aber das wird wohl leider "dauern". Aber wenigstens er hat das kapiert. Anderen Ärzten geht der "Hintern" auf Grundeis. Auch deshalb, weil sie nicht einmal die offiziellen Verschreibungsregeln und das SGB V (Krankenkassenrecht mit Hinweis auf die Möglichkeiten, die Ärzte im "Einzelfall" haben. Ich bin leider nicht der einzige "Einzelfall".

In Deutschland ist überall "Gutantanamo", wo es kranke Kassenpatienten gibt, die etwas "aus der Reihe" tanzen mit ihren Krankheiten.

Wenn man dieses System kennt, dann stehen auch noch einem Glatzkopf die Haare zu Berge icon_smile.gif.

MfG

Dieser Bericht zeigt einmal mehr, dass Herz1952 völlig durchgeknallt ist. Wenn er noch nicht unter Betreuung steht, wird es bald soweit sein und dann wird er hier das Forum nicht mehr vollmüllen können.
Alles Gute Herz 1952 für Deine letzten Tage in Selbsbestimmung!

von Experte/in Experten-Antwort

Hallo Neu17,

die Bewilligung der Erwerbsminderungsrente ist wahrscheinlich. Eine abschließende Prüfung erfolgt aber erst nach Antragstellung.